* Musik im Advent in Seyda und Umgebung *

Am Vorabend des 1. Advent:

Um 16 Uhr in Ruhlsdorf „Ein Dorf singt“, mit Orgel und Saxophon, zu Gast: Philipp Zeiler und Freunde.

Um 17.30 Uhr in Zemnick: Adventsmusik, mit Orgel und Saxophon, im „Märchendorf Zemnick“.

 

Am 1. Advent: Chorkonzert in Elster, mit verschiedenen Chören, in der evangelischen Kirche: 16.30 Uhr.

 

Am Nikolaustag:

Lichterstunde in der Kirche in Zemnick, 17 Uhr, mit Nikolausstück; und

Lichterstunde in der Kirche in Elster, 18 Uhr, mit Nikolausgeschichte.

 

Adventsmusik in der geheizten Naundorfer Kirche, mit dem Vereinigten Kirchenchören von Seyda und Umgebung mit Kantorin Reinhold, 19.30 Uhr.

Adventsmarkt auf dem Diest-Hof in Seyda: am Freitag, den 8. Dezember, ab 16.45 Uhr.

Orgelmusik und Gesang zum Weihnachtsmarkt in Seyda: 9.12., 17 Uhr, Kantor Ric Reinhold.

Adventsmusik in Gentha, zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes, 16.12., 14.30 Uhr in der Kirche.
 

Und jeden Tag: Der Seydaer Adventskalender, im Amtshaus, 17 Uhr, gestaltet von verschiedenen Gruppen des Städtchens; und der Lebendige Adventskalender in Elster, an den Werktagen 18 Uhr.

 

Die Christvesper ist am Heiligen Abend: in Seyda und in Elster um 17 Uhr mit einem Krippenspiel von Kindern und Jugendlichen. - Christvespern auch: 16 Uhr in Gadegast und Meltendorf, 15.30 Uhr in Gentha und in Naundorf, 14 Uhr in Mellnitz, 15 Uhr in Morxdorf, 15.30 Uhr in Naundorf, 18 Uhr in Ruhlsdorf, 19 Uhr in Zemnick. Überall mit Krippenspiel.

***************** Herzlich willkommen! ***

 

 

29.11.: Der neue Seyda-Kalender vom CVJM erscheint, 3000mal. Mit allen wichtigen Terminen 2018 und den Bildern des Jahres.

26.11.: Ewigkeitssonntag, Gedächtnis der Verstorbenen. 8.30 Uhr in Naundorf, anschließend Straßensammlung für die Diakonie. Seyda: 9.30 Uhr in der Winterkirche, 15 Uhr auf dem Friedhof. Elster: 10.30 Uhr. Gadegast: 13 Uhr.

25.11., 10 Uhr Taufe in Elster.

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Gentha

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                                                               Pfarrhaus Seyda, 21. November 2017

Auf nach Moltrup!

5 Stunden und 40 Minuten zeigt der Routenplaner an: So weit ist es bis nach Moltrup in Dänemark, von wo aus uns in diesen Tagen eine herzliche Einladung erreicht: Die Kirchengemeinde und die Feuerwehr dort laden uns ein! Sie wollen uns privat unterbringen, uns die Gegend zeigen, und auch einen Feuerwehr-Wettkampf können sie sich gut vorstellen. Bischöfin Marianne Christiansen will uns ihre Stadt Haderslev (aus der auch unsere Hedwig kommt) zeigen.

Fahren wir im nächsten Sommer hin?

Wer kommt mit?

Mir erscheint am praktikabelsten ein Wochenende, also Freitag nach der Schule bis Sonntagnacht, im Sommer (da sind die Tage länger ; ). Am 1. Dezember ist die Weihnachtsfeier der Feuerwehr, und da wollen wir es schon einmal kurz vorberaten: Bis dahin kann man sich ja Gedanken machen, wie es passen könnte.

 

Der Weihnachtsmarkt in Gentha ist am 16. Dezember – ich bitte um Entschuldigung, dass ich im Gemeindeblatt ein falsches Datum geschrieben habe. Aber zum Glück gibt es ja findige Konfirmanden aus Gentha, die einen dann darauf hinweisen!

Also: Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 16. Dezember um 14.30 Uhr in der Kirche.

Ich freue mich darauf und grüße Sie herzlich mit dem Psalm 36:

Ihr Pfarrer Meinhof

Herr, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist! Und Deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, und Dein Recht wie die große Tiefe. Wie köstlich ist Deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten Deiner Flügel Zuflucht haben. Sie werden satt von den reichen Gütern Deines Hauses, und Du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.

Amen.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                                              Pfarrhaus Seyda, 18. November 2017

 

Studentinnen und Studenten sind am Sonntag in Seyda zu Gast, die in kurzer Zeit Pfarrerinnen und Pfarrer in ganz Mitteldeutschland werden. Sie kommen vom Predigerseminar aus Wittenberg und gestalten den Gottesdienst. Er beginnt wie immer um 9.30 Uhr, in der Winterkirche im Pfarrhaus. Ein Saxophon spielt auch, während der Predigt findet Kindergottesdienst statt – und nach dem Gottesdienst ist wie immer Gemeindecafé, auch mit den Gästen aus der Ferne. Seien Sie alle herzlich willkommen!

 

Am Sonntag zum Volkstrauertag ist auch um 15 Uhr ein Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, gemeinsam mit der Stadt, am Gedenkstein auf dem Friedhof.

 

Die Friedensdekade mit täglichen Andachten um 18 Uhr findet noch bis zum Mittwoch statt. Das ist der Buß- und Bettag, wo um 18 Uhr eine Abendmahlsfeier ist.

 

Am Sonntag, den 26. November, ist Ewigkeitssonntag. Der Verstorbenen wird besonders gedacht: Zum Gottesdienst früh um 9.30 Uhr in der Winterkirche und zur Andacht auf dem Friedhof um 15 Uhr.

 

Herzliche Grüße: Ihr Pfarrer Meinhof

 

Der Psalm dieser Woche:

 

Herr, Du bist unsere Zuflucht für und für.

Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden,

bist Du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

         Der Du die Menschen lässest sterben

         und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!

Denn tausend Jahre sind vor Dir wie der Tag, der gestern vergangen ist,

und wie eine Nachtwache.

         Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom,

         sie sind wie ein Schlaf,

wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst und des Abends welkt und verdorrt.

Das macht Dein Zorn, dass wir so vergehen,

und Dein Grimm, dass wir so plötzlich dahin müssen…

         Unser Leben währet siebzig Jahre,

         und wenns hoch kommt, so sind´s achtzig Jahre,

und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.

         Wer glaubt´s aber, dass Du so sehr zürnest,

         und wer fürchtet sich vor Dir in Deinem Grimm?

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,

auf dass wir klug werden.

         Fülle uns frühe mit Deiner Gnade,

so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang…

Amen.                                                      Psalm 90

 

27.10.: Glocke trifft in Seyda ein!

500 Jahre Reformation! 22.10.: 9.30 Uhr Lutherlieder - mit Posaunenchor Wittenberg. 23.10.: Die Schule in der Kirche... 29. und 31.10. Reformationsfestgottesdienste in allen Orten. Am 31.10. um 9.30 Uhr Festprediger Rietveld aus Holland in Seyda. (auch am Sonntag in Naundorf und in Elster). 1.11., 11.45 Uhr Umzug durch die Stadt mit der neuen Glocke, Besuch des Valparaiso University Chorale, USA.

Die Festschrift in Deutsch (ohne Bilder): (in English available)

Die Freude

am Herrn

ist unsere Stärke.

Eine neue Glocke für Seyda 2017.

Meiner Mutter zum 75. Geburtstag am 19. Oktober 2017.

Ein Bekenntnis soll sie sein, die Inschrift auf der Glocke: „Die Freude am Herrn ist unsere Stärke.“

Es ist dem Bibelwort aus dem Buch Nehemia nachempfunden. Nehemia macht dem Volk Gottes Mut, das – nach 40jährigem Exil – heimgekommen ist und nun Jerusalem wieder aufbaut. Da sind viele Trümmer und da ist viel Unkraut – und nur eine kleine Kraft, begrenzte Mittel, aber: „Die Freude am  Herrn ist Eure Stärke.“ (Neh 8,10). Bibelworte verändert man sonst nicht, aber: Man darf sich selbst angesprochen fühlen. Das ist Luthers Lehre: Dass wir gemeint sind, dass ich gemeint bin. Deshalb: „Die Freude am  Herrn ist unsere Stärke.“

„Wir sind Lutheraner“ ist also hier auch eine Begründung dafür, dass uns die gute Nachricht Gottes gilt und wir sie ergreifen wollen. Es will nicht ausschließen, sondern die Freude teilen. Und es schaffte und schafft Verbindungen: In diesem Jahr des 500. Reformationsjubiläums haben wir es ganz handgreiflich spüren können. Deshalb ist es nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch und Dänisch auf der Glocke zu lesen: „We are Lutherans“ – „Vi er lutheranere“.

Der große Kontrast zur letzten großen Jubelfeier 1917: Da wollte keiner mit „uns“, mit Deutschland feiern, mitten im Weltkrieg. Aber nun, in diesem Jahr, feiern wir gemeinsam, das Jubiläum hat uns zusammengeführt, nicht nur in Wittenberg, sondern eben auch in Gentha und in Seyda.

Bischöfin Marianne Christiansen aus Haderslev war mehrmals zu Gast mit Pfarrerinnen und Pfarrern aus ihrem Bistum. Anlass war die dänische Prinzessin  Hedwig, die Kurfürstin von Sachsen wurde, die Kirche von Gentha stiftete und deren Bild wir erst vor kurzer Zeit dort entdeckt haben: Sie sitzt – anstelle eines Jüngers – selbst am Tisch des Herrn. Wir haben dort einen Platz, nicht irgendwelche Leute in weiter Ferne, sondern wir: Das ist lutherisch. Dieser Herr ist unter uns, wo wir ihm vertrauen, sein Wort hören und Abendmahl und Taufe feiern: Da ist die Kirche – eben auch ganz tief in der Provinz, weit weg von den Zentren und Nabeln der Welt, auch bei uns hier. Das ist die große Freude, eine Entdeckung der Reformation: Und eben keine Eintagsfliege, sondern nun über ein halbes Jahrtausend bewährt und erlebt.

Von der Freude soll die Glocke klingen: Auch der Freude darüber, dass wir für unser Städtchen so viele Menschen haben, die sich einsetzen: Einen Gemeindekirchenrat mit 11 Leuten -  und jeder in Seyda  ist wenn nicht mit einem verwandt, so doch befreundet und bekannt. Alle sind vertreten: Die, deren Familien schon über Jahrhunderte in Seyda zu Hause sind genauso wie die, die nach dem Krieg als Flüchtlinge zu uns kamen. Die wegen der Liebe oder der Arbeit hergezogen sind gehören zur Gemeinde genauso wie die bodenständigen  Handwerker und Arbeiter, die sich tatkräftig einsetzen,  Geschäftsleute und Akademiker. Welche, die ein Leben lang dabei waren genauso wie die, die erst wieder in die Kirche eingetreten sind. Die Schausteller und Artistenfamilien finden sich wieder, die ihre festem Quartiere seit vielen Jahren in Seyda und  Umgebung haben und sonst durch das Land  ziehen, um Freude zu bringen. Die Jungen und die Älteren. Gut, dass wir einander haben. Das wollen die Namen auf der Glocke ausdrücken.

Und dazu kommen die Verbindungen, die wir in Seyda haben dürfen, die es schon lange gibt oder die wieder entstanden sind: Ein großer Schatz ist die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und nicht selbstverständlich in diesen Zeiten – dafür steht der Ortsteilbeiratsvorsitzende Matthias Wegener.

Martin Luther hat sich bei der ersten Kirchenvisitation 1528, die auch Seyda betraf, für den Bau einer Schule stark gemacht: Und auch heute gibt es sehr gute Beziehungen: Miteinander konnten wir den Bestand der Schule erreichen, miteinander gab es vielerlei Projekte und Begegnungen, so zu den Schul- und Heimatfesten oder beim Deutsch-Polnischen Jugendaustausch: Und dafür steht beispielhaft wie keine andere Frau Jaqueline Meißner, die bis vor kurzem, aber über viele Jahre lang Schulleiterin und Lehrerin an der Grundschule war.

Ein Leuchtfeuer der Liebe und eine stetige Mahnung zur  Menschlichkeit in unserer Mitte ist der Diest-Hof, die diakonische Einrichtung  und Heimat für Menschen mit geistiger Behinderung in Seyda. Die Bewohner und Bewohnerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind mittendrin in unserer Kirchengemeinde und in unserem Städtchen, sie tragen zur Farbigkeit und zur Freude bei; stellvertretend dafür ist Diakon Andreas Gebhardt auf der Glocke benannt, der den Diest-Hof mit großer Einsatzfreude erfolgreich leitet.

Natürlich hat die Inschrift auch historische Bezüge: „Wir sind Lutheraner“ riefen die Bauern aus dem benachbarten Seehausen, als sie mit ihren erhobenen Gesangbüchern in den Händen vor das Pfarrhaus dort zogen um  zu verhindern, dass ihnen die vertraute Lehre in Liedern und Katechismus – damals durch eine Aktion des preußischen Königs - genommen wurde.

Schließlich ist die alte Glocke, neben der die neue hängen wird, aus dem Reformationsjahr 1717, also zum 200. Reformationsjubiläum gegossen, und ihre Inschrift handelt auch von der Freude nach großem Leid: Nach dem verheerenden Stadtbrand wurde ein neuer Anfang geschenkt, und sie soll nun den „Freudenthon evangelischer Christenheit ins Künftige vermehren“ helfen; auch sind Amtsmann und Kirchenvertreter benannt.

Warum wir eine Glocke brauchen? Nun, sie ist ein starkes Stück Heimat – und sie ruft  uns und erinnert uns an die ewige Heimat, die wir haben dürfen, an die Annahme und den Platz bei Gott in Zeit und Ewigkeit, an die Liebe Jesu Christi, die uns gilt – wo wir auch sind auf unserem Lebensweg.

 

Es waren einmal fünf Glocken: Vier im Turm und ein „Vesperglöckchen“ noch in einem kleinen Turm auf der Ostspitze, das alte Bild von Seyda vor dem Stadtbrand 1708 zeigt das. Das Feuer machte dem ein Ende. Und dann kamen wieder nach und nach Glocken auf den Turm – wenn es auch lange dauerte, fast 10 Jahre brauchte die Gemeinde bis 1717, schließlich war ja tatsächlich die halbe Stadt abgebrannt samt der Kirche, also viel zu tun: Und dennoch: Eine Glocke wurde angeschafft.

Schließlich waren es wieder viele: Aber die furchtbaren Kriege kamen, die Weltkriege: Glocken wurden eingeschmolzen für die Rüstung, eine grausame Verwandlung. 1933 gab es wieder eine Glockenweihe – mit einem Umzug von der Triftstraße über den Markt, das haben wir uns nun zum Vorbild genommen für unseren Umzug am 1. November durch das Städtchen.

Freilich, ein Pferdewagen wird es nicht sein diesmal – weder Pferde noch Zuschauer sind das in unseren Tagen noch gewohnt – aber die Zimmermeisterbrüder Frenzel stellen uns ihren Wagen, auf dem die geschmückte Glocke fahren wird, zum Zeichen: Es ist unsere Glocke, uns soll sie rufen, und es ist unsere Freude miteinander. Der Spielmannszug zieht vorneweg, und wir starten diesmal an Schule und Kindergarten, so dass die Schulkinder auch mitlaufen können und selbst die Kleinen aus der Kindertagesstätte die Glocke ganz nah erleben werden -  und dann sicher noch nach Jahrzehnten davon erzählen können, wie die neue Glocke nach Seyda kam.

 

Dabei war es ein mutiger Schritt für die Kirchengemeinde in diesen  Zeiten, denn die Anschaffung übersteigt bei weitem das, was normalerweise in einem Jahr oder gar in zwei Jahren in der Kirchengemeinde an Spenden gegeben wird.

Doch wann, wenn nicht 2017 sollte das geschehen?

 

Und es war zum wiederholten Mal dieses Staunen da, was an das Wunder der Speisung der 5000 erinnert: „Was habt Ihr?“ – „Fünf Brote und zwei Fische, aber was ist das für so viele?“ – und dann reicht es doch. Es geschieht dadurch, dass das eingesetzt wird, was da ist – und dieser Herr eben das Seine dazugibt, Menschenherzen anrührt in der Nähe und in der Ferne. Das ist die Freude!

 

Da gab es zum Beispiel ein Diamantenes Brautpaar, das Ehepaar Dalichow, was sich anstelle von Geschenken von ihren Gästen Spenden für die Glocke erbat und auch die Kollekte der Feierstunde in der Kirche dafür bestimmte.

Da gab es ganz viele große und kleine Spenden aus Seyda und von Menschen, die Seyda verbunden sind: Aber nun in der Ferne leben.

Da hat der Kirchenkreis Wittenberg, die Partnergemeinde aus Hessen und (zuerst!) Freunde aus Mainz große Summen dazugegeben: Und so ist es schließlich (fast!) zusammengekommen.

 

Schon im Februar löste der Gemeindekirchenrat Seyda den Auftrag aus in dem Wissen, dass eine Glocke nicht so schnell gegossen wird. Natürlich in Lauchhammer, der ostdeutschen Glockengießerei in der Nähe: Aber da gab es Probleme. „Wir bekommen das nicht hin. Wir haben keinen Künstler mehr, der die Gestaltung vornehmen kann.“ hieß es am Telefon. Ich erkundigte mich nach der Fertigungsweise, bestellte harte Wachsplatten, bat meine Mutter in Heiligenstadt um Entwürfe – mit denen dann der Kirchenrat sehr einverstanden war – und nach kurzer Zeit lag dies alles in Lauchhammer vor, so dass wir annahmen, dass dem Guss nun nichts mehr entgegenstehen dürfte.

Aber es ging noch weiter. „Ein Mathematiker fehlt uns, der das ausrechnet, welche Form die Glocke haben soll.“ Das war schon ein schwierigeres Problem. Schließlich ist das eine große alte Handwerkskunst und nicht so einfach getan. Aber der Glockensachverständige für Mitteldeutschland, Christoph Schulz, mit dem wir Kontakt aufnahmen, fand Abhilfe. Doch auch das nützte nichts. Ein Brief kam – im Mai! – aus Lauchhammer: Der Auftrag wurde zurückgegeben. In Lauchhammer werden keine Glocken mehr gegossen, hieß es. Was tun? Woher nun noch eine Glocke bekommen, 2017?

 

Und natürlich kommt dann auch die Frage: Warum? Warum, Gott? Wir haben uns doch gemüht. Wir haben Geld gesammelt, und viel wurde gegeben. Wir haben doch etwas Gutes vor, zu Deiner Ehre. Warum geht es nicht?

„Ist´s Gottes Werk, so wird´s bestehn. Ist´s Menschenwerk, wird´s untergehn.“ So  hat es Martin Luther gesagt, an seinem Denkmal auf dem Wittenberger Markt ist es angeschrieben. Das will einen guten Mut machen: Das Gottes Werk doch ans Ziel kommt. Freilich manchmal eben nicht so, wie wir das wollen – das merken wir schmerzlich. Und manchmal – diesmal auch – können wir merken, dass die Umwege sich am Ende als gut herausstellen. So auch hier.

 

Der „heiße Draht“ zum Glockensachverständigen Schulz, der sich natürlich sehr in der Branche auskennt, half uns. Er war ja hier gewesen und hatte unser Bemühen gemerkt. „Wir haben ja schon den amerikanischen Chor eingeladen – aber ohne Glocke, was soll da werden?“ Er setzte sich für uns ein. Die älteste (noch bestehende) Glockengießerei Europas, Rincker in Sinn, war bereit, noch eine Glocke für uns zu gießen, nach der Fürsprache von Herrn Schulz, der Glockensachverständiger für ganz Mitteldeutschland ist und eben deshalb auch einen gewissen Einfluss hat.

Die Vorlagen von meiner Mutter halfen uns nun: Wir konnten sie schon vorweisen – und haben damit auch nicht unwesentlich etwas eingespart, was jetzt durch die Änderung des Auftragnehmers teurer wurde.

 

So fuhr ich also voller Freude und Erwartung am 11. September im Dienstwagen des Herrn Schulz mit nach Sinn in Hessen, um die „Glockenzier“ anzubringen.

Ich betrat die alte Glockengießerei, der man ihr Alter auch von außen durchaus ansieht. Ein wenig düster war es, eben wie in einer Schmiedewerkstatt, und vor mir eine große Grube mit schwarzer Asche oder ähnlichem, aus der mich von ganz unten her zwei weiße Augäpfel anblitzten… Ein Schwarzer schippte dort die schwarze Masse  heraus und war selbst ganz voll davon, ein eindrückliches Bild von der harten Arbeit dieses Handwerks, was in seiner grundsätzlichen Arbeitsweise über die Jahrhunderte gleich geblieben ist. Über die Frühstücksstullen meiner Mutter kam ich später mit dem Arbeiter ins Gespräch, er kam aus Kamerun, war aber eigentlich Informatikstudent  und verdiente sich in den Ferien ein wenig mit dieser Arbeit dazu…

Hinter der Grube nun stand unsere „falsche Glocke“ aus Lehm. Die Buchstaben und Wachsplatten waren ja alle vorbereitet, und in mehreren Stunden nun brachten wir – mit tatkräftiger Hilfe auch von Mitarbeitern der Firma Rincker – die „Glockenzier“ an. Zunächst wurden „Striche“ gezogen, 

um die Glocke zu strukturieren,  und dann ging es an die Buchstaben. Immer wieder lesen – denn einen Druckfehler, den wird man nun 500 Jahre oder länger sehen und nicht mehr verbessern können. Die Lutherrose mit der Inschrift „Vivit!“  („Er lebt!“  „Jesus lebt!“), das Wappen Martin Luthers, kam auf die Vorderseite. Auf die Rückseite Anker, Kreuz und Herz für Glaube, Hoffnung und Liebe: Nach dem Wort von Paulus im „Hohen Lied der Liebe“, das diese drei Dinge immer bleiben werden. „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe: Diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“  (1 Kor 13,13).

Als ich vor fast 25 Jahren nach Seyda kam, fand nach wenigen Wochen die erste Jubelkonfirmation statt. Ich schrieb dem alten Pastor von damals, Willy Hagendorf, ob er seinen Konfirmanden nicht ein Grußwort schreiben könnte. Und er schrieb genau dieses Bibelwort. Seitdem habe ich auf unzähligen Schreiben und Gemeindebriefen diese drei  Zeichen gemalt: Anker, Herz und Kreuz. Es ist das, was bleibt, was fest steht und was uns keiner nehmen kann. Deshalb stehen nun diese Symbole auch auf der Glocke, verbunden mit einem angedeuteten Siegeskranz.

 

Beim Anbringen der Buchstaben kam heraus, dass manchmal noch ein Stück fehlte, um „die Runde“ voll zu machen. So gab es noch einige kleine Ergänzungen, die Erwähnung des Ortsnamens „Seyda“ zum Beispiel – das hatten wir vorher ganz vergessen, weil es uns selbstverständlich erschien – aber wer weiß, wie der Ort einmal in vielen Jahrhunderten geschrieben oder genannt wird.

 

Bis zum Feierabend und darüber hinaus haben wir die Fachleute in Anspruch genommen – die uns auch dann noch mit großer Geduld und Freundlichkeit halfen – im Bewusstsein etwas  zu tun, was viele Zeiten überdauern wird, so Gott will.

 

Auf dem Rückweg der langen Autofahrt nutzte ich die Zeit, vom Glockensachverständigen Vieles über Glocken und ihre Geschichte zu hören. So erfuhr ich, dass die Glocken  ursprünglich aus Asien, aus China und Indien, kamen. Schließlich trafen sich einmal ägyptische Kaufleute – die Glocken im Angebot hatten – und irische Seeleute, und die Iren erwarben von den Ägyptern eine Glocke und brachten sie in ihre  Heimat.

Im 8. Jahrhundert nun kam Bonifatius, ein iroschottischer Mönch, nach Mitteleuropa in unser Gebiet. Er wollte nicht mehr in der „stabilitas loci“ nur in seinem Kloster in Irland bleiben, sondern ihn trieb es hinaus, die Gute Nachricht, das Evangelium von Jesus Christus,  unseren Vorfahren zu bringen. Er fällte auf einem Berg die „Wotanseiche“, machte damit deutlich, dass die germanischen Götter keine Macht hatten, und baute Kirchen, Schulen, Krankenhäuser. Er brachte den christlichen Glauben und damit auch diese Weise zu leben (mit Glauben, Liebe und Hoffnung): Dass zum Beispiel für die Kranken und Alten gesorgt wurde. Und dann hat er wohl nach Irland geschrieben: „Bringt mir beim nächsten Besuch eine Glocke mit!“ So kam die Kirchenglocke nach Mitteldeutschland, die älteste, die noch heute klingt, ist 1038 geweiht und hängt wohl in Bad Hersfeld. Eine ältere hat man auch noch in einem alten Nordseehafen gefunden, versenkt. Jedenfalls wurde diese unsere Tradition damit begründet: Dass Glockenklang dazugehört.

Sogar in den 95 Thesen Martin Luthers, die am 31. Oktober 1517 die Reformation auslösten, haben die Glocken – mittendrin – ihren Platz. Die 55. These heißt: "Meinung des Papstes ist unbedingt: Wenn Ablässe, was das Geringste ist, mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert werden, dann muss das Evangelium, das das Höchste ist, mit hundert Glocken, hundert Prozessionen, hundert Gottesdiensten gepredigt werden."

Im Deutschlandfunk wurde sie in diesen Tagen von Katharina Kunter, einer Historikerin, so interpretiert: "Als ich die These gelesen habe, fühlte ich mich eigentlich gleich so an ein großes Glockenbrausen zu Weihnachten oder zu Neujahr erinnert. Aber das – und jetzt ist eigentlich das Tolle – kannte Luther noch gar nicht. Im Mittelalter wurde immer nur eine einzelne Glocke geläutet. Und das finde ich das Tolle an dieser These, dass man es hier eigentlich mit einer Imagination des brausenden Evangeliums von Luther zu tun hat, obwohl er eigentlich in der Zeit selber nur das einzelne Glockenläuten kannte."

Am 6. Oktober nun kam das Erlebnis des Glockengusses in Sinn.

Um 6 Uhr früh am Morgen ging es los, in Seyda. Herr Hans-Karl Heepe, 80 Jahre alt und Bewohner des Diest-Hofes, wollte unbedingt dabei sein und stand schon lange vorher abfahrtsbereit am Pfarrhaus. Ansonsten hatte ich eher die Seydaer eingeladen, die es nicht weit nach Sinn hatten, weil sie dort, in Hessen, arbeiten. Denn es waren tatsächlich viele Stunden Fahrzeit: 15 Minuten vor der verabredeten Zeit waren wir endlich da.

Wir stiegen aus. Da heulten Sirenen auf und  zwei Krankenwagen hielten vor der Glockengießerei. Was war geschehen? Der Glockenmeister Rincker wurde abgeholt. Lächelnd beruhigte er uns von der Bahre aus: „Es findet statt, es findet statt. Nur ich kann nicht dabei sein.“

Lieber Gott, was soll das werden? Aber es gibt mehrere Meister in der Werkstatt, ein eingespieltes Team lernten wir kennen, unter Leitung des Bruders des Meister Rincker, der auch  Meister ist.

Der Ofen war schon angeheizt, lautstark war es  zu hören. 1000 Grad waren schon erreicht in dem großen Kessel, leuchtend rot glühte das Metall.

„Fest gemauert in der Erden
steht die Form, aus Lehm gebrannt.“

Genauso war es, wie vor vielen  hundert Jahren: Unsere Form, in der Grube eingemauert, mit einem gemauerten Kanal, wo das flüssige Metall dann an die Öffnung, die noch mit einem Zapfen verschlossen war, fließen sollte.

„Heute muss die Glocke werden,
frisch, Gesellen! seid zur Hand.
Von der Stirne heiß
rinnen muss der Schweiß,
soll das Werk den Meister loben.
Doch der Segen kommt von oben.“

So hat es Friedrich Schiller gedichtet, erstaunlich viele ältere Leute konnten mir in den vergangenen Tagen diese erste Strophe des Gedichtes aufsagen, nachdem ich nur die ersten Worte gesagt hatte – und so kann ich es nun auch.

Das Urelement des Feuers mit seiner Kraft, was Metall  zum Schmelzen bringt: Wir standen erwartungsvoll davor, die Luft war rußgeschwärzt, was die Fotos beeinträchtigte, über denen wie ein Film zu hängen schien.

Und dann fiel das Messgerät aus – 1100 Grad sollten es werden… Es wurde ersetzt – früher ging es ja auch ohne digitale Technik. Aber die 1100 Grad wurden nicht erreicht. Besser noch eine halbe Stunde warten… Wenn die Glockengießer auch mit viel Ruhe an ihr Handwerk gingen, so lag doch eine große Spannung in der Luft. Schließlich streiften die kräftigen Männer langsam ihre Handschuhe über: Jetzt musste es losgehen. „Doch der Segen kommt von oben!“ Der Glockengießer bat, jetzt nicht zu lange zu sprechen, denn nun schien das Metall die richtige Temperatur zu haben und die Gelegenheit günstig.

Pfarrerin Gabriele Geyer aus Schönberg in Franken, die auch - mit ihrer Gemeinde - zum Glockenguss da war, sprach das Gebet und den Segen:

„Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Es ist ein besonders bewegendes Ereignis, das uns heute hier in der Gießerei Rincker zusammenführt, ein Ereignis, auf dass wir lange hingearbeitet und uns gefreut  haben.

Gott, sieh auf dieses Werk unserer Hände und lass den Guss gelingen.

Segne alle, die daran arbeiten.

Leite die feurigen Ströme des heißen Metalls und schenke unseren Mühen Erfolg.

In Deinen Händen, Gott, sind meine Zeiten, mein ganzes Leben, alle Tage, Stunden und Augenblicke.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

 

Und dann zischte das heiße Metall aus dem Kessel, die Glockengießer standen angespannt auf den Glockenformen und leiteten den Strom hinein. Absolute Stille war gefordert, man hörte das Glucksen der flüssigen Masse, der rechte Zeitpunkt war zu finden. Und er wurde gefunden.

Große Erleichterung! Wissendes Lächeln in den rußgeschwärzten Gesichtern der Arbeiter. Aus vielen Kehlen erklang nun „Großer Gott, wir loben Dich“ und „Nun danket alle Gott“.

Die Anspannung fiel ab. Der Meister wurde gesprächig, stellte alle seine Mitarbeiter vor – oft waren sie viele Jahre dabei.

Er erzählte von seinem Großvater, der im Krieg nach Berlin bestellt wurde und dort Auskunft geben sollte, wie möglichst effektiv die Glocken für die Rüstungsindustrie abgehängt werden könnten. Er sagte: „Immer, wenn die Glocken abgegeben werden mussten, war der Krieg verloren.“ Er rief dann seine Frau an und sagte ihr: „Ich habe heute etwas Leichtsinniges gesagt. Vielleicht komme ich nicht wieder.“ Aber der Beamte zeigte ihn nicht an. Er kam heim – und konnte später wieder Glocken gießen.

Der Enkel erklärte uns die Bestandteile der Bronzeglocken: 78% Kupfer und 22% Zinn. Im Zweiten Weltkrieg war es technisch nur sehr eingeschränkt möglich, Kupfer und Zinn zu trennen,  und es wurde praktisch kaum durchgeführt. Die Aktion, die Glocken abzugeben, sei eine Maßnahme der Machthaber gewesen, um die Kirchen zu schwächen – den Glockenklang aus den Orten zu verbannen.

Tatsächlich standen 1942 in langer Reihe die Glocken von Seyda und  Umgebung auf dem Kirchplatz und wurden nach Hamburg abtransportiert (und dort zerschlagen). Hermann Göring soll gesagt haben, dass einmal nur 12 Glocken in Deutschland übrig bleiben sollten…

Auf jedem Kirchturm bei uns hier blieb nur eine, meist eine kleine Glocke hängen. Nur Seyda und Naundorf schafften es in den 50iger Jahren, eine „Ersatzglocke“ aus Eisen anzuschaffen, die aber normalerweise nur eine Lebensdauer von 50 Jahren hat. Bronze stand nicht zur Verfügung.

 

Wollen wir dankbar sein, dass wir das in unseren Tagen erleben können: Eine neue Glocke für Seyda! Klingen soll sie, durch die Zeiten! Dass es sich lohnt, Gott zu vertrauen. Dass seine Liebe uns trägt. Dass wir eine Hoffnung haben, durch Jesus.

 

Nun wird das Fest vorbereitet: Am 1. November wollen wir mit der neuen Glocke durch unser Städtchen ziehen. Mit Grün  und mit roten und weißen Rosen soll sie geschmückt sein.

Der 1. November – wir beginnen also damit die nächsten 500 Jahre Reformationsgeschichte!

Der Termin hängt natürlich mit dem Chor zusammen, dem Valparaiso University Chorale von der größten lutherischen Universität in den U.S.A., der diesmal mit seinem Präsidenten kommen will.

Vor ein paar Jahren kam ein Anruf aus Wittenberg: „Wir haben hier so viele Chöre, könnt Ihr nicht mal einen nehmen?“ So kam dieser Chor zu uns, und es wurden ganz herzliche Begegnungen daraus. Manche Höhepunkte haben wir schon erlebt, so dass Richtfest an der Kapelle in Mark Zwuschen, eine Konfirmation in Seyda und eine in der kleinen Kirche in Gentha: Mit den kräftigen Stimmen der Studentinnen und Studenten unter der fachkundigen Anleitung von Christopher Cock. Der Manager des Chores, Jeff Hazewinkel, organisierte viele Chorfahrten. Es gelang ihm – aufgrund der Qualität des Chores – eine Partnerschaft mit dem Thomanerchor  herzustellen. Schließlich wurde der Chor zum Staatsakt der Bundesregierung am Nachmittag des 31. Oktober 2017 in der Schlosskirche gebeten. Und dann, dann kommt er zu uns – aus alter Verbundenheit,  zu unserer Glockenweihe.

 

Die dänische Bischöfin, Marianne Christiansen, kann nun zu diesem Termin leider nicht kommen. Sie war aber vorher öfter da – und wird auch wieder kommen, und dann werden wir auch mit ihr noch einmal feiern. Von ihr ist die Idee mit den vielen Luftballons mit der Lutherrose, die unseren  Zug begleiten werden. Im Frühjahr hat sie uns 40 Konfirmanden aus ihrem Bistum geschickt, die eine fröhliche Begegnung mit unseren Konfirmanden  (wir waren auch 40, mit denen, die im Herbst Konfirmanden geworden sind  und denen, die gerade konfirmiert waren!). Wie „über das Wasser gehen“ war es, zu Gast zu sein  und Gastgeber zu sein bei Menschen, die man noch nie gesehen hat und die eine andere Sprache sprechen – aber es war eine herzliche, gute Erfahrung. In Wittenberg pflanzten wir einen Lutherbaum und sangen dazu das – spontan selbstgedichtete – Lied:

„Wir sind Lutheraner! Vi er lutheranere!“ (Refrain)

  1. Ist´s Gottes Werk, so wird’s bestehn. Ist´s Menschenwerk, wird´s untergehn.
  2. Gott über alle Dinge fürchten / lieben / und vertrauen!
  3. Mit unsrer Macht ist nichts getan. Ein feste Burg ist unser Gott!
  4. Wenn die Welt morgen untergeht / pflanz ich heut ein Apfelbäumchen.

„Wir sind Lutheraner! Vi er Lutheranere!“

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23.10.: Erste Christenlehre in ................ Mellnitz! Vivit!

8.10., 9.30 Uhr Regionalgottesdienst in Naundorf.

6.10., 14 Uhr Glockenguß in Sinn, Mitfahrgelegenheit aus Seyda.

4.10. Erntedank auf dem Diest-Hof.

3.10., 15 Uhr Weißrussische Musiker in Ruhlsdorf.

Erntekrone aus der Seydaer Kirche

Mellnitz Diest-Hof Morxdorf Ruhlsdorf 3.10.

1.10. 9.30 Uhr Erntedankfest in Seyda, mit selbstgeflochtener großer Erntekrone. 11 Uhr Diamantene Hochzeit.

28.9.: Elternabend "Pubertät", 19.30 Uhr Pfarrhaus.

25.9., ab 15 Uhr: Erntegabensammeln in Seyda. Ab 17 Uhr: In Mellnitz. (27.9. in Gadegast und Naundorf. Die anderen Orte waren in der letzten Woche dran.)

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 23. September 2017

Liebe Gemeinde!

Nun wollen wir miteinander Erntedankfest feiern: Am 1. Oktober um 9.30 Uhr in der Kirche. Fleißige Frauen haben schon eine Erntekrone geflochten! Nun wollen wir den Altar noch mit vielen schönen Erntegaben schmücken.

Alle Kinder lade ich ein, mit mir und anderen Erwachsenen zusammen am Montag, den 25. September, Erntegaben in Seyda zu sammeln. Wir treffen uns um 15.15 Uhr an der Kirche und wollen dann durch das Städtchen ziehen. Wer kann, bringe doch einen kleinen Wagen mit. Wir sammeln zum Schmuck des Altars in der Kirche zum Erntedankfest – und danach sind die Gaben dann für den Diest-Hof bestimmt. Alle sind herzlich gebeten, etwas zu geben. Gott sei Dank sind unsere Tische ja gut gedeckt mit Essen und Trinken. Danken und Teilen macht froh: Diese Erfahrung lässt uns das Erntedankfest machen.

Wir werden in diesem Jahr mit den Kindern wieder auf dem Markt sammeln, in der Neuen Straße  und in der Jüterboger Straße Nr. 1 – 45 sowie in der Burgstraße und im Amtshof und  Haak. Alle anderen sind gebeten, doch selbst zu kommen zum Erntedankfest und die Gaben mitzubringen.

Am Sonnabend, den 30. September, ist um 13.30 Uhr eine kleine Dankandacht in der Kirche: Frau Monika Gierke geb. Hagendorf feiert ihren 80. Geburtstag. Sie ist die Tochter von Pfarrer Hagendorf, der 1936 bis 1954 in Seyda war – wer ihr begegnen möchte, kann gern dazu kommen.

Am Donnerstag, den 28. September, ist um 19.30 Uhr im Pfarrhaus ein Abend für Eltern und Großeltern und alle Interessierten zum Thema „Pubertät“ mit Referent Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle.

Herzliche Grüße! Ihr Pfarrer Meinhof

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land. Doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: Der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.

Alle gute Gabe kommt her von Gott, dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt, und hofft auf ihn!

Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mondenschein, er wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein. Und bringt ihn dann behände in unser Feld und Brot: es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.

Er lässt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf, er lässt die Winde wehen und tut den Himmel auf. Er schenkt uns so viel Freude, er macht uns frisch und rot; er gibt den Kühen Weide und unsern Kindern Brot.

23.9.: "Väter-Kinder-Basteln" in Seyda, ab 10 Uhr. Laternen! Rege Teilnahme, sogar aus Equador.

21.9., 17.30 Uhr: Begegnung mit Bischöfin Marianne Christiansen aus Dänemark, die mit einer Delegation Gentha besucht, Beginn in der Kirche, anschließend in der Feuerwehr.

17.9.: 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé, 10.30 Uhr: Predigerseminar in Elster gestaltet den Gottesdienst.  In Naundorf: 10.30 Uhr Eiserne Konfirmation.

Ab 17.9.: Besuch aus Equador in Seyda.

16.9.: Taufe in Naundorf.

11.9.: Neue Glocke für Seyda bekommt ihre "Glockenzier", in Sinn/Hessen.

Glockenguß am 6.10., 14 Uhr, Mitfahrgelegenheit von Seyda. Umzug zur Glockenweihe: 1.11., 11.45 Uhr ab Schule über Markt zum Kirchplatz. Mit Valparaiso University Chorale.

10.9.: Jubelkonfirmation in Seyda, 9.30 Uhr.  In Gentha: 14.30 Uhr Diakoniegottesdienst, mit dem Diest-Hof.

6.-9.9.: Konfirmanden beim Konficamp in Wittenberg, gemeinsam mit 1400 Konfirmanden.

3.9.: 9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé, in Seyda.

2.9.: Lutherwanderung: Fast 50 Kilometer an einem Tag unterwegs, diesmal von Wittenberg gen Norden und zurück nach Wittenberg, vgl. Heimatverein Wittenberg.

31.8. 19 Uhr Bildband zu 500 Jahren Reformationsgeschichte in  unseren Orten wird im Schützenhaus vorgestellt. "Mit Luther und Melanchthon unterwegs in Jessen, Schweinitz und Seyda".

30.8.: Jugendkreis, Treffen mit allen, die mit in Taize waren, Abfahrt 17.45 Uhr in Seyda, Gäste herzlich willkommen.

25.-28.8.: Der Moskauer Männerchor zu Gast in Mellnitz. Am Montag, den 28.8., gemeinsames Kaffeetrinken vor der Kirche um 15 Uhr und Konzert in der Kirche vor der neuen Christusstatue um 16 Uhr. (Frage: Was haben Mellnitz und Moskau gemeinsam? 3 Sachen: - Sie sind gleich alt! - Sie fangen mit M an! - und: Der gleiche wunderbare Chor singt in beiden Orten.

28.8. Die Schrift über die Wirkungen Luthers in unseren Orten erscheint heute auf Russisch! Alina Baskowa aus Tscheropowez hat sie übersetzt. Die erste Auflage wird dem Moskauer Männerchor und Dr. Wehmeyer von der Deutsch-Russländischen Gesellschaft überreicht, der seit 25 Jahren die Brücke zwischen Deutschland und Russland, Moskau und unseren Orten baut. Dafür wurde herzlich Dank gesagt! Die Übersetzung der Schrift "Wir sind Lutheraner" erschien bisher auch in Dänisch, Holländisch, Englisch, Amerikanischem Englisch und in Polnisch. Vgl. www.kirchenkreiswittenberg.de


«Мы – Лютеране»
По следам Лютера в Зайде(Seyda) и в её округе.

 


Огромная благодарность Катарине Кёртинг(FrauKatharinaKörting), уполномоченной по реформированию церковного округа в Виттенберге(Wittenberg), за её дружеский визит и стимул к написанию данной брошюры.
Автор рисунка – ЯсминЛиндеманн (JasminLindemann), был  нарисован в 1-ом классе, Зайда (Seyda).
Томас Майнхоф(ThomasMeinhof), священник в г. Зайда(Seyda),4.2.2016


Оглавление:
Арнсдорф (Arnsdorf)   страница 6

Ельстер (Elster)      страница 7

Гадегаст (Gadegast)           страницы 10, 11, 13, 14

Гента (Gentha)      страницы 7, 8, 13, 15 ,16

Марк Цвушен (MarkZwuschen)                      страницы 15 и 16

Мелльнитц (Mellnitz)    страницы 5 и   15

Морксдорф (Morxdorf)     страница 10

Наундорф (Naundorf)   страницы13, 15, 16

Рульсдорф (Ruhlsdorf)        страницы  6, 12, 14


Зеехаузен (Seehausen)        страница 10

Зайда (Seyda)     страницы 3 - 16, 8 – 11, 17

Цемник (Zemnick)   страница 13


C 31 октября 1517 года человек, вызвавший коренную реформацию того времени, назвал себя Лютером. Впервые он подписал свой тезисный лист, за которым последовало распространение его имени. Это заставило Лютера перевести свое имя на греческий, как это сделал его друг Меланхтон (его старое имя «Schwarzerd»). «eLeUTHERia» в переводе на греческий означает «свобода». Свобода дала его сознанию Священную письменность: свобода, живущаятам, во мне, это как Божья милость для меня, благодаря ей я могуигнорировать все другие авторитеты, любить, жить радостно и уверенно. (Томас Кауфман «История реформации» 2009, 186.)

Реформация произошла в нашей непосредственной близости – в Зайде (Seyda), находится между Ютербогом (Jüterbog), где Тетцель (JohannTetzel) продавал свою индульгенцию, и Виттенбергом (Wittenberg), где вывешивание тезисов «Против отпущения грехов» вызывало волнение. Оно проявлялось не только в дореформационные и реформационные годы, но также и сегодня - 500 лет спустя.
Мартин Лютер был знаком с Зайдой; во время чтения проповеди он отдаленно упомянул городок, это было примерно так: «Уважаемый Совет, представьте себе, Моисей двинулся бы так далеко, как, например, в Зайду…». Он лично заботился о распределении на должность священника. Его друг, БортоломеусРизенберг (BartholomäusRieseberg), был первым евангелическим священником в Зайде и работал здесь с 1527 по 1540. Он прибыл по рекомендации Лютера после того, как Бортоломеусв качестве реформаторского праведника в Гессене (Hessen) ускользнул от сожжения на костре.
13 ноября 1528 годаМартин Лютер должен был лично присутствовать в Зайде по случаю первого визита в евангелическую церковь с целью контроля – так написано в его «Дневнике», в котором жизнь Лютера была расписана день за днем. Через десять лет после реформации, при  первом посещении церкви вKurkreis(историческая территория, возникшая из прежнего герцогства Саксония-Виттенберг), речь шла о том, что случилось в общинах после известий о реформации. Комитет по контролю не работал в Зайде, так как там на тот момент уже вел свою деятельность пастор Ризеберг (Rieseberg), но в остальных местах опыт был устрашающий. Чтобы стать священником, нужно было лишь уметь проводить службу. Зачастую таких «священников» даже нельзя было назвать Отцом Нашим.
Сначала комитет должен был выяснить обстановку, прежде чем давать советы. Для Зайды поступило распоряжение – построить школу и госпиталь. Также ввести «Общую кассу» - кассу для общественности, в особенности для бедных.

Лабетц (Labetz), церковно принадлежащий Зайде, был обменен на Шадевальде (Schadewalde),который, в свою очередь, относился к Виттенбергу. Священник города Мелльнитц (Mellnitz) был направлен в Зайду из-за недостатка средств, причиной которого стала маленькая численность населения. Еще сегодня в Мелльнитцена поле каменной церкви сюжной ее стороны можно обнаружить «Приходские врата» и «Царские врата», через которые входил сам священник, и тем самым есть возможность определить, что священник непременно должен был быть стройным, чтобы свободно проходить через ворота.
В Зайде был назначен суперинтендант (исполнитель регулярной визитации в евангелических церквях), его обязанностью было следить за образованностью и исполнением служебных обязанностей десяти священников. Должность суперинтенданта была постоянна в Зайде до 1877 года; таким образом,  до 1919 года в Зайде было два приходских места: суперинтендант, позже «старший пастор», и «дьякон». Сегодняшний дом священника был заново отстроен  лишь в 1846 году.

После того, как Лютер побывал в Зайде, он написал катехизис, чтобы исправить затрудненное положение уровня образования и просвещения.  Коротко и точно были изложены самые важные аспекты христианской веры: для «дома, школы и церкви» в Малом катехизисе – так до сих пор стоит в сборнике церковных песнопений в форме «вопрос-ответ». «Большой катехизис» предназначался по началу для священников-господ и давал соответствующие базовые знания, например: «Что такое Бог?» - «То, что ты носишь под сердцем!». Спустя столетия катехизис был и будет изучаться; долгое время проводились утренние воскресные богослужения, а после обеда –чтение катехизиса. Тогда было естественно, что писал Лютер: «Даже ребенок семи годов отроду знает, что значит Церковь»
Эта визитация была не последней, снова и снова наблюдалось за тем, насколько порядочно и честно вела себя община. Таким образом, было установлено, что была построена лишь одна школа. Жители Зайды искали оправдания и за это вносили свою лепту для госпиталя города Цана (Zahna).
Визитация свидетельствует о ясном воздействии воли реформаторов, которая отразилась в их сильном влиянии на местную общину. С другой стороны, еще сегодня можно заметить по внешнему виду церквей городов Рульсдорф (Ruhlsdorf) и Арнсдорф (Arnsdorf), как бережно и осторожно с ними обошлась реформация.

Часть произведения «Святое семейство», написанное более 500 лет назад, можно найти в Рульсдорфе (Ruhlsdorf). Оно рассказывает о Марии и Йозефе, которые нам уже известны из священного писания (библии), также о Святой Анне, бабушке Иисуса, мамы Марии. Она держит Иисуса на колене, и она, дословно сказать, «под колпаком», то есть замужем. На заднем фоне показаны три ее супруга, за которыми она по очереди была замужем (каждый раз они умирали). В связи с реформацией Святые потеряли свое значение в качестве целителей. («Святая Анна, помоги, я хочу быть монахом!» - так кричал молодой Мартин Лютер в страхе перед смертью). Окончательно они не были высланы из церкви, а просто сдвинуты из центра.
Еще отчетливее это видно в церкви города Арнсдорф (Arnsdorf), где средняя часть алтаря со Святыми фигурами была вынута и перевешена на стену; в середине была установлена церковная кафедра – слово Божье, Иисуса Христа, должно было стоять в центре.

Длинной была цепочка лютеранских пасторов, ведущих свою службу в Зайде, часто они были хорошо образованными людьми и являлись выпускниками Виттенбергского университета. Известный нам ГиллигерЙоханесЦахариас (JohannesZachariasHilliger), занимавший свою должность в течение сорока пяти лет с 1725 по 1770 гг.. Его портрет, написанный маслом, до сих пор находится в церкви. Сам Йоханес держит в руке раскрытую книгу, в которой на трех языках (еврейском, латинском и греческом) написано: «Доверь Господу пути свои, и даже, когда Тебе плохо, он все-равно тебя увидит!»  Высшая степень учёностиЙоханесаотражается так же и в многочисленных книгах.
(Vgl.: „Die Vorgänger. Seydaer Pfarrer zwischen stabilitas loci und peregrenatio.“ www.seyda.de/2014-5.htm )

Приходская община в городе Эльстер (Elster) получила своего пастора также благодаря Лютеру. Валентин Шванприменял то, чего многие опасались и то, что безбрачие должно было предотвратить - передача пасторского места по наследству. (Vgl. www.seyda.de/elster.htm.)

В 1521 году Лютер стоял «перед императором и государством» в городе Вормс; мужественно он не сопротивлялся, ассылался на Священное писание и здравый рассудок. Датский принцКристиан, находившийся там, был настолько воодушевлен этим признанием, что стал лютеранином, и в последствии, став королем Дании, он пригласил ЙоханесаБугенхагена, чтобы составить для своей королевской империи лютеранский церковный устав. «Никогда не исчезнут Божье слово и Учение Лютера» - еще сегодня это можно услышать изуст датской церкви. Лютеранские королевские династии состоят в тесной связи; так родилась датская принцесса Хедвиг. Ее муж, Курфюрст Кристиан, рано скончался, и она получила во владения собственную территорию (Лихтенбург у города Преттин), которая распространилась до наших мест. В 1624 она основала маленькую церковь в городе Гента (Gentha).
Тридцатилетнюю войну пережили в Генте лишь две вдовы и два вдовца. Они получили земледельческое орудие и скот для размножения, - и у них была церковь, для утешения и надежды. «Были ли они вознаграждены?» - хороший вопрос на сегодняшний день.
Все это только отражение лютеранской веры, которая в Генте выражается особенным образом. Мы обнаружили это лишь три года назад: сама Хедвиг сидит за столом Господа, на картине над алтарем. Образ апостола упущен. Такое мышление типично для лютеран: «У нас есть место там, у Христа». Однажды в городской церкви Виттенберга (Wittenberg) Кранах (Cranach) начинал писать людей из Виттенберга за столом Господа, но впервые именно в Генте там сидит женщина, что является шокирующим открытием.
Действенность веры в любовь с самого начала была еще отчетливо видна, уже во время визитаций речь шла о всеобщем образовании и защите слабых и бедных, как, например, постройка госпиталя в Зайде (Seyda). В 1708 году от пожара пострадал город Зайда, церковь также была разрушена. И тогда христианское общество решило заново отстроить церковь и реконструировать город на деньги, которые были собраны с налогов и пожертвований саксонских городов.
Лишь благодаря Любви к ближнему Зайда до сих пор живет и расцветает! В 1717 году новая церковь уже была готова к открытию. Были найдены силы, чтобы поднять колокол на башню (раньше их было 5). Он звонит еще и сегодня. Немного позже будет доставлен типичный для лютеранской церкви алтарь. С него можно считать всю «лютеранскую программу». Самое важное находится в середине: таинство слова как лекарство – проще сказать, это церковная кафедра, также алтарь и купель. С помощью красного занавеса поясняется, что на резной картине изображено, как Иисус пирует вместе со своими апостолами, и, что здесь и сегодня будет происходить то же самое за столом Господа с провозглашением его слов.Достоен внимания характер приглашения: хлеб уже разложен для прихожан. Мартин Йентцш (MartinJentzsch), уроженец города Зайда, разработал этот мотив к своей песне, которая до сих находится в нашем евангелическом сборнике.
Важное лютеранское отличие закона от евангелия можно узнать с помощью нашего алтаря: слева Моисей с десятью заповедями, а справа Йоханес, чьи слова звучат так: «Бог – это любовь». Оба обращены к распятому на кресте Христу. Два апостола – Петр (Petrus) и Павел (Paulus), которые, начиная с 1711 года, дают церкви имя, были один раз перепутаны. В этом году, по случаю подготовки к юбилею реформации, они будут представлены в правильном порядке. Павел должен показывать на крест (а не на воздух), а Петр – приглашать движением руки к столу Господа!
О мирской и церковной власти все еще напоминают места для бедных в хоре, над которыми находился союзный саксонско-польский флаг; также эпитафия рядом с картиной суперинтенданта Хиллигера (Hilliger). Он вел свою службу целых 50 лет и оставил надпись на надгробной плите: «Сделай так, как я, тогда мы это обсудим!»Так и на старом колоколе есть,как  мирские, так и церковные представители.
Старая школа рядом с церковью была построена в 1881 году на треть денег церковной общины, до 1918 года суперинтендант проводил контроль над этой школой. На картине уже видна лютеранская форма – черная ряса(риза) с брыжей, которая дошла до нас, как одежда священников. Именно так должен был Лютер одеваться во время работы профессором в университете Виттенберга. Правда это относилось к «адиафоре», второстепенным вещам.
Однажды Лютер получил письмо из Бранденбурга от обеспокоенного пастора о том, что государь дает добро на евангелическое проповедование, но ради этого он должен надеть платье из католических времен на богослужение. Встал вопрос: «Смог бы это сделать Лютер?» На что он ответил:  «Важнее все-таки то, что он читает и проповедует, если потребуется, я могу стоять и в нижнем белье».
Многие столетия старые ризы не выходили из пользования,как, например, и в городе Гадегаст (Gadegast). Там на протяжении ста лет у нас была расписка на приобретение новой ризы, которая  была использована не сразу.
Лишь в 1817 году прусский король распорядился о покупке черных мантий в качестве единой формы для священников.
(www.seyda.de/gadegastgeschichte.htm)

В Зайде изменилось многое: саксонцы сражались с французами и находились в освободительной войне против Пруссии и России. Наша область перешла к Пруссии, возникла саксонская провинция, которую до недавних пор можно было узнать, как «Церковную провинцию Саксонии», после этого она объединилась с Тюрингией в «Евангелическую церковь Средней Германии».
Прусский король занял свой престол. Его королевским домом стал замок Гогенцоллерн (на юге Германии), который получил преобразования после революции. Предшественники короля уже пытались объединить в одной церкви людей, исповедовавших лютеранство и цвинглианство (кальвинизм). Но им это не удалось, поэтому король решил пойти другим путем и создал союз.Каждая из этих двух общин имела право иметь свое мнение и придерживаться своих взглядов. Кроме того, у короля был друг- Цар Александр, благодаря которому он познакомился с русским музыкантом Богатским. Так как король занимался литургией, он создал книгу богослужений с соответствующими молитвами и отрывками песен. Каждая община, добровольно вводившая у себя этот требник, получала экземпляр с персональным посвящением в золотую письменность. Такую книгу я нашел в городе Морксдорф (Morxdorf) под церковной лавкой. Что интересно, в городе Зеехаузен (Seehausen) в эти дни приходили крестьяне, поднимали свои старые церковные сборники в воздух и кричали: «Мы – лютеране!»
На церковной площади города Зайда (Seyda) стоит, так называемая, липа «освобождения» и напоминает о братстве по оружию между русскими и пруссами. На сегодняшний день этой липе целых 200 лет.  Другое дерево –  дуб Лютера, посаженный к дате 400 дня рождения Мартина Лютера.
В этом же году, в 1883, в Зайде начались добрые деяния, взявшие свои корни от великого теолога (богослова) Фридриха фон Большвинга (FriedrichvonBodelschwingh). Он ввел традицию помогать ближнему и поэтому образовал трудовую колонию. Его родственник, Густав фон Динст, вел свою деятельность в Зайде в 1183.Он видел тяжелый экономический кризис безработных; кризис, который массово вторгся в страну. Безработным нужно было получить работу вместо милостыни. Итак, еще одна точка зрения на человеческую индивидуальность и личные ценности каждого человека. (www.seyda.de/heide.htm)
«Отломи бедным хлеба, что странствуют в нищете, отведи их в свой дом и пронеси бремя остальных.» Так писал Мартин Йентцшв  песеннике, №418. Он родился в Зайде, его отец работал в трудовой колонии в период ее основания, а он сидел перед алтарем в церкви: «Отломи нам, бедным, своего хлеба и помоги грешникам так же, как и благочестивым, чтобы и мы когда-нибудь пришли к твоему столу.

Основание лютеранства в это времябыло большой частью трудов миссионеров в Танзании, в то время – немецко-восточная  Африка. В городе Гадегаст (Gadegast) об этом напоминает старое миссионерское знамя, висящее над хором. Устраивались также и миссионерские праздники, на которых собирались пожертвования от членов общества для таких мест, как церковь, школа и больница. Из таких бывших миссионерских «станций» у нас часто были гости, к примеру, из Лугалы в Танзании. Часть лютеранской мировой церкви, к которой мы относимся, была построена нашей общиной.
Также лютеранская церковь в 1886 году в городе Лайнефельде (Leinefelde) была профинансирована благодаря пожертвованиям из Гадегаста (Gadegast). Точно отмечено, сколько каждая семья смогла отдать на благотворительность.Общество «Густава-Адольфа» было образовано для евангелистов в диаспоре.

1886 год – год основания церкви в городе Рульсдорф (Ruhlsdorf). Покровителем был Карл Траугот (CarlTraugott) из Хюльсена (Hülsen). Он стал ее учредителем. В своей жизни он добился высоких показателей лютеранской преданности и благочестия. Пастор не только читал надгробные речи, он даже посещал больных рабочих, чтобы с ними спеть и помолиться.Также он огранизовывал мероприятия по страхованию от пожаров для провинции Саксонии, а позже и для всей Германии; они сохраняли и защищали людей от нищеты и бед. Карл выступал в Рейхстаге, а именно против Бисмарка (первый канцлер Германской империи) в культурной войне. Он ясно говорил о том, что он, как лютеранин, не одобряет решительных мер против католической церкви; он стал первым, у кого хватило храбрости так рассуждать в Рейхстаге, и как мы знаем, Бисмарк должен был отказаться от дальнейшего участия в этом деле.
В вестибюле церкви Рульсдорфа до сих пор можно заметить погребальный крест Карла Траугота с библейским изречением: «Я живу, и вы тоже должны жить!». Однажды он даже устроил вечернюю трапезу прямо около церкви. В прошлом году его потомки помогли нам щедрыми пожертвованиями на кровлю церкви и продолжили традицию своего праотца. (www.seyda.de/2014-2.htm)  

Оснащение («приданое») наших церквей показывает то, что наши Советы есть и были важны во все времена: так в городе Наундорф (Naundorf) находится церковный алтарь; в Генте (Gentha) существовал такой же сто лет назад (старое фото-доказательство можно увидеть на западной стороне церкви); в городе Гадегаст (Gadegast) в центре стоит картина Христа, который обращен к нам с распростертыми руками; в Цемнике (Zemnick) на пестром стеклянном окне первым делом привлекает внимание пасхальная история с Марией Магдаленой. Контраст можно заметить сразу, как только поехать в Восточную Фризию (Ostfriesland), где в пореформенных церквях уже совсем нет картин, лишь церковная кафедра в середине и складной столик в углу, который выставляется только по случаю праздничной трапезы.

Записка с оглашением о помолвке 20 века была найдена в городе Гадегаст (Gadegast) во время уборки под одной из церковных лавок и уведомление об «исповеди за юность». ВГадегасте до сих пор позади алтаря стоит стул для исповедания. Такую форму исповеди Лютер в свое время не ликвидировал (еще в 1817 году во время ремонта в дворцовой церкви Виттенберга встраивались такие стулья), а лишь критиковал принуждение к исповеди.

То, что община сформировалась из слов и причастий, видно по строительству церкви в городе Мельтендорф (Meltendorf). В маленькой построенной деревушке в стороне Флэминга в то время не было ни одной церкви, а путь в Ельстер (Elster) был длинным.В середине 19 века крестьянин строил новый дом и решил соорудить себе церковную комнату. Позже, в 1896 году, из общих сил город построил одну собственную маленькую церковь, именно поэтому она и сейчас находится в руках городского управления. В этой маленькой деревне родился живой церковный хор, который десятилетиями пел по воскресеньям в церкви. Священник города Ельстер (Elster),конечно же, приходил не так часто, обязанности выполнял кто-нибудь из Гадегаста (Gadegast) или Пистерица (Piesteritz); с большими расходами, чтобы послушать слово Божье.
(www.seyda.de/2014-1.htm)

Юбилей реформации 1917 года пришелся на время Первой мировой войны. В церкви города Гадегаст (Gadegast) с этого года у нас есть «крестик из гвоздей». В годы войны на каждый гвоздь вносились пожертвования в дар солдатам. Во время национализма Лютер то же самое делал и для нас.

Церковные росписи 1935 года в Зайде, исполненные одним церковным художником, схожи с гербами Лютера и Меланхтонса, а песня «Прочная крепость» такая же, как и библейский куплет. Схожая ситуация и в церкви города Рульсдорф (Ruhlsdprf), где важные и значительные вещи до сих пор не могут быть расшифрованы. Картины Лютера с 1900-х годов находятся Гадегасте (Gadegast) и Рульсдорфе (Ruhlsdorf) (там же и картины Меланхтона), а также масляные полотна обоих из 18 века.

«Своенравие» лютеранской веры можно распознать по истории жизни и действиям пастора Хагендорфа (Hagendorf), работавшего с 1938 по 1954 гг. в Зайде. В первый раз в поле зрения гестапо он попал, потому что он вложил в свое письмо о запросе о предках для доказательства своего арийского (не еврейского) происхождения просьбу о пожертвовании для евреев. Из-за критических высказываний он был взят под стражу. После 17 июня 1953 года в его дверь постучались два руководителя стачки из городов Вольфен (Wolfen) и Биттерфельд (Bitterfeld): «Кто-то должен нас принять! Так сказал Иисус!» Пастор сделал это, он посодействовал их бегству и на основании этого был снова посажен в тюрьму.
(Vgl: „Einer muss uns aufnehmen, das hat Jesus gesagt. Der 17. Juni 1953 im Seydaer Pfarrhaus.“ (www.seyda.de/1953.htm, www.seyda.de/2014-6.htm)
Наша принадлежность к лютеранской церковной семье мира стала нам очевидна и понятна с 2003 года. Тогда проходил обмен священниками с Балтимором, США. Пастор Кейф Хэрди (KeithHardy) два раза был у нас в гостях и поражался: «В центре каждой деревни – большая церковь, еще и лютеранская!» После этого визита (он приезжал со своей супругой) им последовали и члены совета Лютеранской церкви Богослужения в Батиморе; также и в этом году, через такой большой промежуток времени, они хотят приехать к нам на три месяца.

В зимней церкви города Наундорф (Naundorf) висит крест из красного стекла, из Балтимора. Группа совета из Сиэтла, оказавшая помощь при реконструкции церкви Мелльнитца (Mellnitz) в 2005 году, приехала из «Вестсайд Пресвитерианской церкви».
«Presbyter» –в пер. с греческого «старейшины», они шли вместе с нами по следам Лютера. 11 сентября 2001 года стало отправным толчком к нашей первой встрече. Вообще, интерес к реформации и к ее юбилею 2017 года подтолкнул нас на новые знакомства: регулярно нас посещает большой хор Лютеранского университета из США города Чикаго. 50 студенток и студентов пели как на конфирмациях в Генте (Gentha) и Зайде (Seyda), так и в часовне Марка Цвушена (MarkZwuschen). Этот хор сотрудничает с хором мальчиков в городе Лейпциг (Leipzig) и так же поет на торжестве правительства по случаю юбилея реформации; с самого начала у нас был установлен с ним контакт, и поэтому он до сих пор остается верным для маленьких населенных пунктов и общин.


Мы с радостью приветствовали  гостей из Дании – БишёфинКристианзен на празднике восстановления церкви в Генте (Gentha), 2015 год, Чехии – братья Бёмише и Польши (Мазурия). (www.seyda.de/neuewelt.htm)  

На юбилее деревни Наундорф (Naundorf) церковная община ставила пьесу про деревенскую историю в нескольких сценах; почетным гостем был Бернард Науманн (BernhardNaumann) – «Лютер» из Виттенберга, сам Лютер, конечно же, тоже заходил!

 Встречи Всемирного лютеранского союза были не менее важны: каждый раз собирались около 16 гостей в две церковные общины. Это можно сравнить с олимпиадой, гости из всех уголков мира: Зимбабве, Латвии, Гонконга, Сальвадора, Канады, США, Ганы, Замбии, Индии, Колумбии, Швеции, Дании…взаимные впечатления!

Наконец, помощь беженцам в прошлых месяцах, которая также была оказана и Виттенбергом, стала первой попыткой для того, чтобы донести историю реформации людям из совершенно других культур.


Нельзя купить себе «билет» в рай, его можно лишь получить от Иисуса. Это определяется не достижениями, а любовью Иисуса к каждому из нас – это находится в контрасте со всеми силами мышления, как в Исламе или в других наших западных обществах.
Душа Лютера живет под нами – об этом нам напоминает часовня в Марк Цвушен (MarkZwuschen) со своим острием на верхушке, поставленным в 2011 году.Позже будет представлена Туринская плащаница, которую можно увидеть на картинах Кранаха. И тут же надпись: „Vivit!“, «Он жив!», Иисус живет – пасхальная весть, найденная на «розе Лютера» (символ лютеранской церкви), которая через все времена приносит только радость и утешение.
(www.seyda.de/kapelle.htm)  
У нас много «лютеранского», и даже того, чего мы совсем не замечаем; точно так же, как рыба не чувствует, что ее окружает только вода, и только, когда она пропадает, ей становится трудно.

То, что сегодня подарки дарятся на Рождество, а не на День Святителя Николая – это восходит к Мартину Лютеру. Точно так же, как и стипендия для студентов или евангелический дом священника с женой.
Мысли Лютера сохранились в Зайде (Seyda) через все время: мы живем по Божьей  милости – это должен прочитать в библии каждый; ближнему нужна наша помощь; мы можем радоваться дарам Божьим, что в наши дни очень значимо; у нас есть надежда на то, что, если завтра мир уйдет под землю,  сегодня мы еще успеем посадить дерево.

 

 

 

 

 

«Бог всем дает свое благословение,
чтобы мы шли по его пути
полном любви и братской верности,
чтобы о пище мы не сожалели.
Господи, помилуй.
Господи, Святой твой дух
нас никогда не покинет,
он насыщает нас вдоволь,
твое бедное крестьянство живет
в мире и согласии.
Господи, помилуй».

Песня Мартина Лютера, исполняемая в Зайде на протяжении 500 лет.

ut.

 

27.8.: Goldene Konfirmation in Elster, 10.30 Uhr.

31.8.: Buchpräsentation in Seyda, 19 Uhr - Luther und unsere Orte (vgl. 31.7.). Im Schützenhaus in Seyda.

24.8., 18 Uhr Grundschule: Stadtentwicklungsplanung, öffentliche Versammlung.

20.8.: 14 Uhr Sommerfest in Elster: "Aus gutem Grund - auf gutem Grund" (150 Jahre Grundsteinlegung der Kirche), buntes Programm, u.a. eine Predigt von Frau Dr. Metzner vom Predigerseminar Wittenberg,  Theaterstück vom Diest-Hof zu Luther, Kaffee und Kuchen...

16.8., 19.30 Uhr Konfirmandenelternabend in Elster, Pfarrhaus.

13.8.: 9.30 Uhr Gottesdienest zum Schulbeginn in Seyda. 10.30 Uhr in Elster.

12.8.: Einschulung in Seyda: Gaaanz viele Schulanfänger!

11.8.: In Gadegast: Sommerabend mit Grillen und Singen, bei Prestings ab 19 Uhr, mit Gartenführung.

10.8.: Schulbeginn in Seyda. 18  Uhr in Annaburg: Lesung zu "Sola Scriptura", einem Schreibwettbewerb  zum Reformationsjubiläum, mit einem literarischen und einem musikalischen Beitrag aus Seyda.

8.8., 19 Uhr: Sommermusik an der Kapelle: Maike Reller mit der Gitarre, beim diesjährigen Musikschulkonzert "entdeckt".

6.8.: 9.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. 8.30 Uhr Naundorf, 13 Uhr Gadegast, 15.15 Uhr Mark Zwuschen, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf.

31.7.: Buchpräsentation: Ein Bildband zu Luther und seine Beziehung zu Orten im Jessener Raum in 500 Jahren, von Ulf Lehmann (u.a. "800 Jahre Jessen"), Kantor Genterczewsky (+), Dennis Weiner  u.a. - im Schützenhaus in Jessen. Die Zeit bitte der örtlichen Presse entnehmen.

30.7.: Familiengottesdienste: 9.30 Uhr in Seyda, 10.30 Uhr in Elster, mit Gemeindepädagogin Fritzsche aus Seyda.

23.7.: Sonntagsandacht in Seyda, 9.30 Uhr (Pfr. i.R. Beyer) und in Elster (10.30 Uhr, Werner Srugies).

18.7.: Sommerkonzert in Elster, Orgel und Saxophon. Eine Spende zugunsten krebskranker Kinder wird erbeten. Beginn 18.30 Uhr, ev. Kirche.

16.7., 10.30 Uhr Taufe in Gadegast. Gottesdienst in Seyda 9.30 Uhr, in Zemnick 13 Uhr, in Naundorf 8.30 Uhr, in Gentha 14.30 Uhr, in Meltendorf 13.45 Uhr und in Ruhlsdorf um 15.15 Uhr.

14.7.: MDR-Party in Seyda.

5.7.: Diamantene Hochzeit in Seyda, am 8.7. um 11 Uhr in der Kirche.

4.7.: Diamantene Hochzeit in Lüttchenseyda.

2.-9.7. Jugendfahrt nach Taizé. Am 2. und am 9. jeweils um 9.30 Uhr eine Sonntagsandacht, am 2. mit Diakon Andreas Gebhardt, am 9. mit Familie Hellner.

In Elster am 2.7.: Musikalische Sonntagsandacht, mit Frank Ende u.a., 10.30 Uhr ev. Kirche.

30.6. Der Guß einer zweiten Glocke für Seyda wird ausgelöst, voraussichtlich am 6. Oktober soll er stattfinden, zum Reformationsfest ist die Glockenweihe mit dem Valparaiso University Chorale geplant.

29.6.: Neuvermietung des Gadegaster Pfarrhauses beschlossen. Das Seydaer zweite Pfarrhaus ist bereits wieder vermietet und wird umfassend saniert.

Kinderkirchenferientage in Seyda 2017

17.6.: 13.45 Uhr Sommerfest auf dem Diest-Hof, "Ein feste Burg".

16.6.: 19 Uhr SCHEUNENFEST in SEYDA, mit "Die Einzigsten", "Whreeds" und "Jasmin". Besuch aus Hessen!

10.6.: 13.30 Uhr Konfirmation in Seyda.

4.6.: Pfingsten! 13.30 Uhr Konfirmation in Naundorf.

3.6.: 14 Uhr Konfirmation in Gadegast.

29.5.: Schulfrei in Seyda, wegen des Kirchentages!

28.5.: Kirchentag in Wittenberg! Abfahrt eines Busses um 9 Uhr vom Markt in Elster.

27.5.: 13.30 Uhr Konfirmation in Morxdorf

26.5.: LUTHERTAG in Elster, mit Apfelbäumchen pflanzen und Singen von "Wir sind Lutheraner..."; Konzert von "Die Einzigsten" und "Adoxa Boreal", im Freizeitpark.

20.5.: Konfirmation in Gentha.

13.5.: Konfirmation in Zemnick.

...

30.4.: Benefizkonzert in Zemnick zugunsten der Kirchensanierung, 14.30 Uhr, mit Orgel und Saxophon; im Anschluss leckeren Zemnicker Kuchen in der alten  Zemnicker Schule.

30.4.: Silberne Konfirmation in Elster, 10.30 Uhr.

29.4.: 12 Uhr: Besuch von Radlern aus Mühlanger, Andacht mit Pfarrerin Dr. Jahn von der Stadtkirche Wittenberg in Seydas Kirche.

29.4.: Mittags in Naundorf: Pfarrer Gutsche aus Jüterbog begleitet Pilger nach Wittenberg auf dem Luther-Tetzel-Weg und zeigt die Naundorfer Kirche.

28.4.: 18 Uhr Maibaum wird gestellt. 19 Uhr Pfadfinder auf Luthers Spuren aus Niedergörsdorf werden im Seydaer Pfarrhaus erwartet.

27.4.: "Luther war hier" - QR-Code jetzt an der Kirche.

...

25.3., 11 Uhr Gnadenhochzeit in Seyda, Kirche.

21.3.: Abend für Eltern, mit Herrn Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle, "Wer fragt, der führt".

17.3.: Lutherbaum in Wittenberg gepflanzt.

15./16.3.: Besuch von 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Dänemark in Seyda.

http://www.mz-web.de/jessen/konfirmanden-austausch--daenen-zu-gast-in-seyda-26203808

10.3.: Fahrt zum Jugendgottesdienst nach Wittenberg, Abfahrt 19 Uhr vom Kirchplatz in Seyda.

8.3.: Bibelwoche in Ruhlsdorf, 19.30 Uhr: "Kann man auf dem Wasser gehen?" Der sinkende Petrus.

7.3.: Bibelwoche in Ruhlsdorf, 10 Uhr Winterkirche: Seligpreisungen aus der Bergpredigt.

6.3.: Bibelwoche in Ruhlsdorf, 19.30 Uhr Winterkirche: "Wer ist Matthäus?"

5.3.: Abendmahlsgottesdienste zu Beginn der  Passionszeit in Seyda (9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé), Elster, Naundorf, Zemnick, Meltendorf, Gentha und Ruhlsdorf.

Die alten Pfarrhäuser (saniert) in Gadegast und in Seyda sind zu vermieten! Anfrage im Pfarramt Seyda, 035387 42254.

3.3. Weltgebetstag in Gadegast, 19.30 Uhr.

2.3.: Weltgebetstag in Gentha, 19.30 Uhr.

29.2.: Abend zur Bibelwoche in Mark Zwuschen (Heimatstube), 19.30 Uhr.

29.2.: ASCHERMITTWOCH, Beginn der Passionszeit, 18 Uhr Passionsandacht in Seyda.

28.2.: Zur Bibelwoche in Morxdorf um 19.30 Uhr (Feuerwehr) kommt Prediger Theo Schneider von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Wittenberg.

26.2.: Gottesdienst in Seyda um 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. In Naundorf: 8.30 Uhr, in Gadegast: 13 Uhr, in Mark Zwuschen 15.15 Uhr, in Elster 10.30 Uhr, in Morxdorf 14.30 Uhr und in Mellnitz 13.45 Uhr.

 

Das Gemeindeblatt für Seyda und Umgebung im 2. Quartal, mit allen Terminen:

RUF ZUR KIRCHE 2017/2

 

 

„Und wenn die Welt voll Teufel wär´

und wollt uns gar verschlingen

so fürchten wir uns nicht so sehr,

es soll uns doch gelingen!

Der Fürst dieser Welt, wie sauer er sich stellt

tut er uns doch nicht:
Das macht, er ist gericht´:

Ein Wörtlein kann ihn fällen.“

 

Martin Luther,

Evangelisches Gesangbuch Nr. 362,3

 

An Schabowski muss ich dabei denken, der mit einem wohl unbedachten Wort am 9. November 1989 die Maueröffnung auslöste: „Ein Wörtlein“, was es für eine Kraft haben kann!

Für Luther war dieses „Wörtlein“ „Baptizatus sum“ – „Ich bin getauft“. Er schrieb es manchmal in schweren Stunden vor sich auf den Tisch. Das steht fest: Gott hat uns angenommen, durch Jesus Christus. Seine große Liebe gewinnt für uns am Kreuz die Vergebung, das Auslöschen und Nicht-Mehr-Macht-Haben der Sünde und des Bösen über uns, das ewige Leben.

Aus dieser frohen Gewissheit hat Luther gelebt und konnte damit eine ganze Gesellschaft erneuern. Er hat es immer wieder geschafft, aus der Furcht zum Vertrauen zu kommen, aus der Gebundenheit zur tätigen Nächstenliebe.

Selbst „The Economist“, eine große Zeitung für Wirtschaftsfachleute, sieht Luthers Wirkungsgeschichte für unser heutiges Deutschland: Nirgendwo wird mehr gelesen, nirgendwo gibt es eine größere Dichte an Orchestern und Konzerten; ja, sogar der unübertroffene Eifer der Deutschen beim Müllsortieren wird da auf jenes „Anpacken“ zurückgeführt, was mit der Reformation ausgelöst wurde.

Die Lutherrose auf dem Bild ist eine Kette von lutherischen Indianern aus Amerika. Viele Menschen aus aller Welt werden uns in den nächsten Wochen besuchen – wegen Luther. Hoffentlich leuchtet immer wieder auf, dass das Vertrauen auf Jesus Christus Erneuerung möglich macht und Mut und Kraft, Trost und Geborgenhalt, Halt und Gelassenheit gebracht hat und bringt. Unsere Sache ist es, davon zu erzählen. Und wir dürfen es auch für uns selbst in Anspruch nehmen.

 

Herzliche Grüße!

Ihr Thomas Meinhof, Pfarrer

 

 

 

Regionalgottesdienst in Klossa

Die kleine Kirche wurde saniert, Gott sei Dank! Und nun dürfen wir alle dort zu Gast sein, am Sonntag nach Ostern, 9.30 Uhr, mit den Chören und Bläsern der Region, auch mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Lassen Sie sich das nicht entgehen!

 

 

 

 

 

 

 

PFARRBEREICH SEYDA

 

Gemeindenachrichten

 

DANKE für die Spenden

Eine neue Glocke soll auf den Seydaer Kirchturm kommen, neben die alte aus dem Jahr 1717, die „den Freudenthon evangelischer Christenheit ins Künftige vermehren“ helfen soll (so steht es auf ihr geschrieben). Vielen Dank  allen, die gespendet haben – zwischen 10 Euro und 1000 Euro war alles dabei! Fast ein Drittel des Gesamtbetrages (3390 Euro von ca. 11.000 Euro) ist so schon zusammengekommen. Wer noch etwas beitragen kann, sei herzlich gebeten:

KONTO „KREISKIRCHENKASSE“

        DE 7080550101 000 000 8001, NOLADE21WBL, Zweck: SEYDA, Glocke.

Der Einzahlungsbeleg gilt als Spendenquittung bis 199,99 Euro. Bei höheren Beträgen bekommt man eine Spendenquittung, dazu bitte (falls sie nicht bekannt ist) die genaue Adresse angeben.

 

 

Luther leuchtet - der erste Besuch „wegen Luther“ am 7. Januar 2017 waren Philipp Zeiler und seine Freunde, die in Gadegast ein Neujahrskonzert veranstalteten – und mit Orgel und Saxophon auch die Silbernen Konfirmationen in Elster am 30. April und in Seyda am 14. Mai begleiten werden, und dazu gleich noch ein Konzert in Zemnick bzw. in Naundorf spielen.

 

 

 

 

 

 

 

Wer war Matthäus?

Die Abende zur Bibelwoche haben uns das Matthäusevangelium näher gebracht. Eine Zuhörerin aus Seyda hat das Gehörte in einer Holzarbeit  umgesetzt: Der Davidsstern bildet den Untergrund – immer wieder greift Matthäus auf die Geschichte des alten Gottesvolkes Israel zurück und verweist auf die Einlösung der dort gegebenen Zusagen durch Jesus Christus. Er ist das Licht für die ganze Welt, für alle, und in den acht Seligpreisungen werden besonders die geistlich Armen, die Leidtragenden, die Sanftmütigen, die nach Gerechtigkeit Hungernden, die Barmherzigen, die reinen Herzens sind, die Friedfertigen und die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten genannt.

Matthäus selbst tritt als Autor ganz hinter die große Botschaft zurück – aber er hat sie auch selbst erlebt. Sehr wahrscheinlich ist er der Zöllner, der (Mt 9,9) auf den Anruf Jesu hin sein Leben ändert und ihm nachfolgt.  Er hat diese seine schlimme Vergangenheit (er hatte mit den Besatzern, den Römern, zusammengearbeitet!) nicht mehr verschweigen müssen, weil er die versöhnende Kraft Jesu erfahren hat.

 

Sommerfest auf dem Diest-Hof: 17.06.!

 

 

20 Jahre CVJM Seyda: Am 11.4.1997 wurde der Christliche Verein Junger Menschen e.V. Seyda gegründet. Am 11. April wird um 19.30 Uhr ein Abendgebet in der Kirche stattfinden, anschließend gibt es Tee im CVJM-Haus.

 

Ostermontag in Naundorf

Schon lange ein Geheimtipp: Ostern in Naundorf, am Ostermontag um 8.30 Uhr mit einem Osterspiel in der Kirche (wie „Krippenspiel“), einem gemeinsamen Osterspaziergang mit Ostereiersuchen und dem Osterfrühstück in der Feuerwehr. Groß und Klein sind herzlich eingeladen!

 

Kinderkirchentag in Bergwitz

Am 22. April! Näheres unter www.kirchenkreiswittenberg.de

 

Pfadfinder in Seyda

Eine Gruppe aus Niedergörsdorf kommt am 28. April gelaufen und übernachtet im Pfarrhaus, abends Lagerfeuer.

 

Radler aus der Stadtkirchengemeinde zu Besuch

Am 29. April um 12 Uhr, Pfarrerin Dr. Jahn hält eine Andacht in unserer Kirche

 

Seyda wieder Wallfahrtsort

Am 14. Mai um 11 Uhr beginnt der Wallfahrtsgottesdienst der katholischen Gemeinde in der Kirche St. Peter und Paul in Seyda.

 

Chorkonzert zum Muttertag in Elster

Am 14. Mai um 16 Uhr, die beteiligten Chöre werden noch rechtzeitig bekannt gegeben!

 

Jubelkonfirmationen

Am 30. April um 10.30 Uhr in Elster: Silberne Konfirmation.

Am 7. Mai um 10.30 Uhr in Elster: Diamantene und Eiserne und Gnaden-Konfirmation.

Am 14. Mai um 9.30 Uhr in Seyda: Silberne Konfirmation.

Am 27. August um 10.30 Uhr in Elster: Goldene Konfirmation.

Am 10. September um 9.30 Uhr in Seyda: Jubelkonfirmation.

 

Orgel  und Saxophon

30. April, 14.30 Uhr, Kirche Zemnick.

14. Mai, 14.30 Uhr Kirche Naundorf

 

Pflanzen eines Lutherbaumes in Elster

Am 26. Mai um 18 Uhr im Freizeitpark, anschließend spielen „Die Einzigsten“ (Gymnasial-Band) und um 20 Uhr „Adoxa Boreal“ aus Elster.

 

Kremserfahrt von Listerfehrda nach Mühlanger

Am 7. Juni ab 14 Uhr, bitte vorher im Pfarramt anmelden.

 

Besuch der Partnergemeinden aus Hessen

Vom 16. bis 18. Juni wollen sie uns besuchen, die Gemeinden aus dem Seemental im Vogelsberg. Wer eine oder zwei Personen unterbringen kann, gebe doch bitte Bescheid! Sie kommen am Freitagnachmittag – nach einem kleinen Rundgang durch Wittenberg – in Seyda an. Abends ist dann um 19 Uhr Scheunenfest in Seyda. Am Sonnabend geht es um 9 Uhr in Seyda los, um 10 Uhr wird das Luther-Panorama in Wittenberg gemeinsam angeschaut, anschließend in „Luthersbrunnen“ gespeist. Weiter geht es zum Sommerfest des Diest-Hofes, mit Kaffee und Kuchen und buntem Programm. Am Sonntag ist ein Festgottesdienst um 9.30 Uhr in Seyda, die Predigt hält Pfarrer Michael Kuhnke aus Oberseemen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fahren die Gäste wieder heim.

 

Kinderkirchenferientage in Seyda

Ein Zeltlager für Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse ist in diesem Jahr wieder in den Sommerferien geplant: Vom 25.-27.6.. Anmeldungen bitte bis zum 30. Mai: im Pfarramt – damit wir alles gut planen (und auch die T-Shirts in der richtigen Größe bestellen können). Dort gibt es auch Anmeldezettel.

Wer als Mitarbeiter mittun kann und will, sei recht herzlich gebeten: Es gibt da viel zu tun, Tag und Nacht, beim Spielen, Musizieren, Essen… Beim Jugendkreis freitags um 19 Uhr wollen wir uns der Vorbereitung intensiv widmen.

 

Scheunenfest in Seyda

Am 16. Juni ab 19 Uhr, mit „Wheeds“ und den „Einzigsten“  und…

 

Die Welt zu Gast in Seyda

Zum Heimatfest am Sonnabend, den 24. Juni, plant der Kirchenkreis Wittenberg einen Busausflug nach Seyda (besonderes Ziel: Diest-Hof). Gegenüber des Lutherpanoramas unterhält er im Sommer ein Café, von dort aus können Interessierte aus aller Welt mitfahren.

 

SEYDA MIT LÜTTCHENSEYDA UND SCHADEWALDE

Wir feiern jeden Sonntag um 09.30 Uhr Gottesdienst! Mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Herzlich willkommen! Von Ostersonntag an sind wir wieder in der großen Kirche, nur am Ostermontag noch einmal im Gemeinderaum. Am Sonntag nach Ostern ist Regionalgottesdienst in Klossa.

Das Gemeindecafé ist bei schlechtem Wetter im Gemeinderaum, bei gutem Wetter unter der großen 200 Jahre alten Linde vor dem Pfarrhaus.

 

31.03. 19 Uhr ab Gadegast: Kreuzweg der Jugend.

  1.  09.30 Uhr Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst! Konfirmiert werden wollen: Melina Richter, Zemnick; Julian Grunert, Gadegast; Josephine Schreiber, Gadegast; Marcus Dombrowitzki, Naundorf; Lena Pade, Naundorf; Jannis Fröbe, Naundorf; Antonia Eff, Morxdorf; Celine Schwarzer, Morxdorf; Saskia Kralisch, Gentha; Stella Busse, Seyda; Juliena Wöhlert, Seyda; Max Wahle, Seyda sowie Vorkonfirmandin Ämilia Fritzsche, Seyda. Anschließend Gemeindecafé.

05.04.    18.00 Uhr Passionsandacht

09.04.        09.30 Uhr Palmsonntagsgottesdienst

11.04.        19.30 Uhr Abendgebet (20 Jahre CVJM Seyda), anschließend Tee.

12.04.        10.45 Uhr Andacht mit Fußwaschung im Diest-Hof

13.04.        19.30 Uhr Tischabendmahlsfeier am

                   Gründonnerstag

14.04.    09.30 Uhr Karfreitagsgottesdienst, Abendmahl

15.04.    15.00 Uhr Goldene Hochzeit

19.00 Uhr Osterfeier mit Osterfeuer im Diest-Hof

16.04.        09.30 Uhr Osterfestgottesdienst in der Kirche, anschließend Ostereiersuchen

17.04.        09.30 Uhr Osterfestgottesdienst im Gemeinderaum, anschließend Ostereiersuchen

                   08.30 Uhr in Naundorf: Osterfeier mit Osterspiel, Osterspaziergang, Ostereiersuchen, Osterfrühstück.

23.04.        In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

29.04.        (Sonnabend) 12 Uhr Andacht mit Pfarrerin Dr. Jahn von der Stadtkirchengemeinde, mit Radlern.

30.04.        09.30 Uhr Sonntagsandacht in Seyda

                   14.30 Uhr Orgel und Saxophon in Zemnick

07.05.        09.30 Uhr Sonntagsandacht in Seyda

14.05.        09.30 Uhr Silberne Konfirmation in Seyda

                   11.00 Uhr Wallfahrt nach Seyda: Die römisch-katholische Gemeinde Wittenberg ist zu Gast

                   14.30 Uhr Orgel und Saxophon in Naundorf, Kirche

21.05.        09.30 Uhr Gottesdienst am Sonntag „Rogate“ („Betet!“)

25.05.    Fest Christi Himmelfahrt:

09.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, mit dem Diest-Hof und dem Posaunenchor Schweinitz

10.00 Uhr Gottesdienst in Meltendorf, mit dem Posaunenchor Wittenberg

18.00 Uhr Abendmahlsandacht in der Kapelle Mark Zwuschen

26.05.        In Elster: 18.00 Uhr Pflanzen eines Lutherbaumes im Freizeitpark, anschließend Rockkonzert

27.05.        In Wittenberg: Nacht der Lichter (Taizé), Festwiese

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst auf der Festwiese zum 500. Jubiläum der Reformation

04.06.        09.30 Uhr Pfingstfestgottesdienst

10.06.        13.30 Uhr Konfirmation in Seyda. Konfirmiert werden wollen: Max Wahle, Juliena Wöhlert, Stella Busse.

11.06.        09.30 Uhr Gottesdienst zum Trinitatisfest

16.06.        19.00 Uhr Scheunenfest, mit Partnergemeinde und Bands

17.06.        Vormittags Gemeindeausflug nach Wittenberg (ab 9 Uhr), nachmittags Diest-Hof Sommerfest (ab 13.45 Uhr)

18.06.        09.30 Uhr Festgottesdienst mit Partnergemeinde

22.06.        17.00 Uhr Konzert zum Heimatfest

23.06.        19.30 Uhr Johannesfeuer auf dem Diest-Hof

25.06.        09.30 Uhr Gottesdienst zum Heimatfest, mit den Kindern der Kinderkirchenferientage

 

Gebet für Stadt, Land und Schule: werktags 07.00 Uhr.

 

Für die Kinder:

- Wir feiern jeden Sonntag Kindergottesdienst, 09.30 Uhr!

- Christenlehre:

1. Klasse: immer montags 14 Uhr.

3. Klasse: Christenlehre an jedem Montag um 15.15 Uhr im Seydaer Pfarrhaus. Abholung vom Hort möglich.  2. Klasse: Am Montag um 16.15 Uhr.

- Kinderkirchentag in Bergwitz: 22.04., 10.00-16.00 Uhr

- Musikschule im Pfarrhaus dienstags, für Vorschulkinder. 14.30 Uhr und 15.30 Uhr und 16.30 Uhr.

- Kinderkirchenferientage (01.-06. Kl.), 25.-27.06., Anmeldung bis 30.05.

 

Für die Konfirmanden und die Jugend:

Konfirmandenstunde freitags 19.00 bis 21.00 Uhr: 31.03. (ab Gadegast) Kreuzweg der Jugend. 21.04.: Konfirmandenprüfung. 28.04.: Pfadfinder zu Besuch.

13.5.:, 13.30 Uhr Konfirmation in Zemnick; 20.5., 13.30 Uhr Konfirmation in Gentha; 27.5., 13.30 Uhr Konfirmation in Morxdorf; 3.6., 14 Uhr Konfirmation in Gadegast; 4.6., 13.30 Uhr Konfirmation in Naundorf; 10.6., 13.30 Uhr Konfirmation in Seyda. 16.6. Scheunenfest.

Jugendkreis freitags 19 Uhr (wenn nicht Konfirmandenstunde ist). Wir wollen u.a. die Kinderkirchenferientage vorbereiten.

Jugendfahrt nach Taizé: 2. bis 9.Juli.

 

Gemeindenachmittage:

donnerstags 14 Uhr, vierzehntäglich:

(13.04., 27.04., 11.05., 01.06., 15.06., 29.06.)

 

Im Diest-Hof:

Sommerfest im Diest-Hof: 17. Juni!

Dienstags 16 Uhr Bibelstunde im Diest-Hof.

Mittwochs 10.45 Uhr Wochenandacht.

Johannesfeuer diesmal schon am Vorabend des 24. Juni, nämlich am 23. Juni um 19.30 Uhr.

 

Musik in Seyda:

Der Chor trifft sich mittwochs vierzehntäglich 18.00 Uhr mit Kantor Weigert.

22.06., 17 Uhr: Zum Seydaer Heimatfest ein Konzert in der Seydaer Kirche.

 

ELSTER

MIT GIELSDORF, ISERBEGKA, LISTERFEHRDA UND MELTENDORF

 

Wir feiern jeden Sonntag Gottesdienst um 10.30 Uhr.  Kinder sind herzlich zum Kindergottesdienst eingeladen (während der Predigt). Durch die Bauarbeiten kann es möglich sein, das die Gottesdienst statt in der Kirche im Gemeinderaum im Pfarrhaus stattfinden.

 

02.04.    10.30 Uhr Gottesdienst in Elster

                13.45 Uhr Andacht in Meltendorf

06.04.    09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

09.04.    10.30 Uhr Palmsonntagsgottesdienst in Elster

13.04.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda am Gründonnerstag

16.00 Uhr in Meltendorf: Andacht zum Gründonnerstag

14.04.        10.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag in der Kirche in Elster, mit Chor

16.04.        10.30 Uhr Osterfestgottesdienst  in Elster

                   13.45 Uhr Osterandacht im Osterdorf Meltendorf

20.04.    09.00 Uhr Osterandacht in Listerfehrda

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

27.04.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

30.04.        10.30 Uhr Silberne Konfirmation in Elster, mit Orgel und Saxophon

04.05.        Keine Andacht in Listerfehrda

07.05.        10.30 Uhr Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation in Elster

11.05.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

14.05.        16.00 Uhr Muttertagskonzert der Chöre in Elster

18.05.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

21.05.        10.45 Uhr Besuchsgottesdienst in Listerfehrda;

                   10.30 Uhr Abfahrt von der Kirche in Elster

25.05.        10.00 Uhr Himmelfahrtsgottesdienst in Meltendorf, mit dem Posaunenchor Wittenberg

26.05.        18.00  Uhr Pflanzung eines Lutherbaumes im Freizeitpark Elster, anschließend Rockkonzert

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

01.06.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

04.06.        10.30 Uhr Pfingstfestgottesdienst in Elster

05.06.        13.45 Uhr Pfingstandacht in Meltendorf

07.06.        Kremserfahrt, 14 Uhr ab Listerfehrda (bitte vorher anmelden)

08.06.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

11.06.        10.30 Uhr Gottesdienst zum Trinitatisfest in Elster

15.06.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

17.06.        13.45 Uhr Sommerfest Diest-Hof Seyda

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit Partnergemeinde.

22.06.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

25.06.        10.30 Uhr Gottesdienst in Elster

29.06.        09.00 Uhr Andacht in Listerfehrda

 

Chor: dienstags 19.00 Uhr.

Christenlehre in Elster: donnerstags 16.15 Uhr.

Gemeindenachmittag mittwochs 14.30 Uhr:

- in Listerfehrda: 05.04., 03.05., 07.06. (14 Uhr Kutschfahrt, bitte vorher anmelden),

- in Elster: 12.04., 10.05., 14.06.

 

Telefon Pfr. Meinhof: 035387 42254.

 

GADEGAST

Herzlich willkommen!

31.03.        19.00 Uhr Kreuzweg der Jugend

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst, aus Gadegast: Josefine Schreiber und Julian Grunert.

09.04.        13.00 Uhr Palmsonntagsgottesdienst

14.04.        13.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst, Abendmahl

17.04.        Ostermontag 13.00 Uhr Osterfestgottesdienst, mit  Kindergottesdienst und Ostereiersuchen

In Naundorf: 08.30 Uhr Osterfeier mit Osterspiel, Osterspaziergang mit Ostereiersuchen, Osterfrühstück in der Feuerwehr.

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

07.05.        13.00 Uhr Gottesdienst

14.05.        In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                   In Naundorf: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

25.05.        09.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, mit dem Diest-Hof und dem Posaunenchor Schweinitz

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum

03.06.        14.00 Uhr Konfirmation in Gadegast, am Vortag des Pfingstfestes

 11.06.       13.00 Uhr Gottesdienst am Trinitatisfest

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern von den Kinderkirchenferientagen

 

Kirchenwäsche: In der ersten Aprilwoche, bitte die Aushänge beachten.

Christenlehre: mittwochs 15.15 Uhr in Gadegast.

Weitere Veranstaltungen für Kinder, Konfirmanden und Jugendliche: vgl. Seyda.

Gemeindenachmittag: donnerstags 14.00 Uhr am 06.04., 20.04., nicht am 04.05., 18.05., 08.06., 22.06.

 

GENTHA

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Konfirmanden gestalten den Gottesdienst, mit Saskia Kralisch aus Gentha.

13.04.        17.00 Uhr Abendmahlsfeier am Gründonnerstag

16.04.        14.30 Uhr Osterfestgottesdienst, mit Ostereiersuchen.

17.04.        Vgl. Naundorf, Ostermontag.

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

30.04.    In Elster: 10.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In  Zemnick: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

07.05.        In Elster: 10.30 Uhr Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation

14.05.    In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In Elster: 16.00 Uhr Muttertagskonzert

20.05.        13.30 Uhr Konfirmation in Gentha. Konfirmiert werden will: Saskia Kralisch

21.05.        Auf nach Listerfehrda! 10.45 Uhr Besuchsgottesdienst an und in der Kapelle in Listerfehrda

25.05.        In Meltendorf: 10.00 Uhr Himmelfahrtsgottesdienst, mit dem Posaunenchor Wittenberg.

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

05.06.    14.30 Uhr Gottesdienst am Pfingstmontag

07.06.        Mit dem Kremser von Listerfehrda nach Mühlanger – kommen Sie mit?

17.06.        In Seyda: 13.45 Uhr Sommerfest auf dem Diest-Hof

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern der Kinderkirchenferientage

Kirchenwäschen im April, wird örtlich bekanntgegeben.

Christenlehre dienstags 14.45 Uhr.

 

MELLNITZ

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst.

09.04.        13.45 Uhr Palmsonntagsgottesdienst

14.04.        13.45 Uhr Karfreitagsgottesdienst, Abendmahl

17.04.        Ostermontag 13.45 Uhr Osterfestgottesdienst, mit  Ostereiersuchen

In Naundorf: 08.30 Uhr Osterfeier mit Osterspiel, Osterspaziergang mit Ostereiersuchen, Osterfrühstück in der Feuerwehr.

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

07.05.        13.45 Uhr Gottesdienst in Mellnitz

14.05.        In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                   In Naundorf: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

25.05.        09.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, mit dem Diest-Hof und dem Posaunenchor Schweinitz

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum

05.06.        08.30 Uhr Pfingstfestgottesdienst am Pfingstmontag

 11.06.       13.45 Uhr Gottesdienst am Trinitatisfest

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern von den Kinderkirchenferientagen

Gemeindenachmittag: Voraussichtlich am 13.6. um 14.30 Uhr bei Hanacks.

 

MORXDORF MIT MARK ZWUSCHEN

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst. Aus Morxdorf: Celine Schwarzer und Antonia Eff.

07.04.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle Mark Zwuschen

09.04.        14.30 Uhr Palmsonntagsgottesdienst in Morxdorf, 15.15 Uhr Andacht in der Kapelle Mark Zwuschen.

14.04.        14.30 Uhr Karfreitagsgottesdienst in Morxdorf.

15.04.        20.30 Uhr Osterandacht in der Kapelle

17.04.        Ostermontag 14.30 Uhr Osterfestgottesdienst in Morxdorf

In Naundorf: 08.30 Uhr Osterfeier mit Osterspiel, Osterspaziergang mit Ostereiersuchen, Osterfrühstück in der Feuerwehr.

21.04.    08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

28.04.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

                   18.30 Uhr Abendandacht mit Pfadfindern

05.05.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

07.05.        14.30 Uhr Gottesdienst in Morxdorf,

                   15.15 Uhr Andacht in der Kapelle

12.05.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

14.05.        In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                   In Naundorf: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

19.05.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

25.05.        09.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, mit dem Diest-Hof und dem Posaunenchor Schweinitz;

                   18.00 Uhr Himmelfahrtsandacht in der Kapelle Mark Zwuschen

27.05.        13.30 Uhr Konfirmation in Morxdorf. Konfirmiert werden wollen: Antonia Eff und Celine Schwarzer.

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum

02.06.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

04.06.        08.30 Uhr Pfingstfestgottesdienst am Pfingstsonntag in der Morxdorfer Kirche,

                   15.15 Uhr Pfingstandacht in der Kapelle

09.06.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

11.06.        14.30 Uhr Gottesdienst am Trinitatisfest in Morxdorf, 15.15 Uhr Andacht in der Kapelle.

16.06.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

23.06.        08.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern von den Kinderkirchenferientagen

 

NAUNDORF MIT MARK FRIEDERSDORF

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr: Die Konfirmanden gestalten den Gottesdienst. Aus Naundorf: Marcus Dombrowitzki, Lena Pade, Jannis Fröbe.

09.04.        08.30 Uhr Palmsonntagsgottesdienst

14.04.        08.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst am Karfreitag

17.04.        (Ostermontag) 08.30 Uhr Osterfeier mit Osterspiel, Osterspaziergang mit Ostereiersuchen, Osterfrühstück

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

30.04.        08.30 Uhr Gottesdienst am Sonntag des Guten Hirten

07.05.        08.30 Uhr          Gottesdienst am Sonntag „Jubilate“

14.05.        14.30 Uhr Orgel und Saxophon in der Naundorfer Kirche

21.05.        08.30 Uhr Gottesdienst am Sonntag „Rogate“ („Betet!“)

25.05.        Fest Christi Himmelfahrt: 09.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, 10.00 Uhr Gottesdienst in Meltendorf, 18.00 Uhr Abendmahlsandacht in der Kapelle Mark Zwuschen

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

04.06.        13.30 Uhr Konfirmation zu Pfingsten in Naundorf. Konfirmiert werden wollen: Lena Pade, Jannis Fröbe, Marcus Dombrowitzki.

11.06.        08.30 Uhr Gottesdienst zum Trinitatisfest

17.06.        13.45 Uhr Sommerfest Diest-Hof

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde aus Hessen.

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern der Kinderkirchenferientage

 

Christenlehre mittwochs 16.15 Uhr in Naundorf.

Gemeindenachmittag in Mark Friedersdorf: 26.04., 14.30 Uhr.

 

Gemeindenachmittag in Naundorf: 17.05., 14.30 Uhr.

Gemeindenachmittag in Mark Friedersdorf: 21.06., 14.30 Uhr.

 

RUHLSDORF

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Konfirmanden gestalten den Gottesdienst.

13.04.        18.00 Uhr Abendmahlsfeier am Gründonnerstag

16.04.        15.15 Uhr Osterfestgottesdienst, mit Ostereiersuchen.

17.04.        Vgl. Naundorf, Ostermontag.

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

30.04.    In Elster: 10.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In  Zemnick: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

07.05.        In Elster: 10.30 Uhr Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation

14.05.    In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In Elster: 16.00 Uhr Muttertagskonzert

20.05.        In Gentha: 13.30 Uhr Konfirmation. Konfirmiert werden will: Saskia Kralisch              

21.05.        Auf nach Listerfehrda! 10.45 Uhr Besuchsgottesdienst an und in der Kapelle in Listerfehrda

25.05.        In Meltendorf: 10.00 Uhr Himmelfahrtsgottesdienst, mit dem Posaunenchor Wittenberg.

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

05.06.    15.15 Uhr Gottesdienst am Pfingstmontag

17.06.        In Seyda: 13.45 Uhr Sommerfest auf dem Diest-Hof

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern der Kinderkirchenferientage

Christenlehre mittwochs 16.45 Uhr die Mädchen, 17.30 Uhr die Jungs.

 

ZEMNICK MIT WOLFSWINKEL

Herzlich willkommen!

02.04.        In Seyda: 09.30 Uhr Konfirmanden gestalten den Gottesdienst. Aus Zemnick: Melina Richter.

14.04.        10.45 Uhr Karfreitagsgottesdienst, Abendmahlsfeier mit Traubensaft

16.04.        13.00 Uhr Osterfestgottesdienst, mit Ostereiersuchen.

17.04.        Vgl. Naundorf, Ostermontag.

23.04.    In Klossa: 09.30 Uhr Regionalgottesdienst

30.04.    In Elster: 10.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In  Zemnick: 14.30 Uhr Orgel und Saxophon

07.05.        In Elster: 10.30 Uhr Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation

13.05.        13.30 Uhr Konfirmation in Zemnick! Konfirmiert werden will: Melina Richter.

14.05.    In Seyda: 09.30 Uhr Silberne Konfirmation

                In Seyda: 11 Uhr Kath. Wallfahrtsgottesdienst

                In Elster: 16.00 Uhr Muttertagskonzert

21.05.        Auf nach Listerfehrda! 10.45 Uhr Besuchsgottesdienst an und in der Kapelle in Listerfehrda

25.05.        In Meltendorf: 10.00 Uhr Himmelfahrtsgottesdienst, mit dem Posaunenchor Wittenberg.

28.05.        In Wittenberg: 12 Uhr Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum.

05.06.    13 Uhr Gottesdienst am Pfingstmontag

17.06.        In Seyda: 13.45 Uhr Sommerfest auf dem Diest-Hof

18.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Festgottesdienst mit der Partnergemeinde

25.06.        In Seyda: 09.30 Uhr Gottesdienst mit den Kindern der Kinderkirchenferientage

 

Christenlehre montags 17.15 Uhr.

(03.04., 24.04., 08.05., 22.05., 12.06.)

Gemeindenachmittag: 23.05., 14.30 Uhr.

 

FREUD UND LEID

 

Konfirmiert werden wollen:

Melina Richter, Zemnick

Stella Busse, Seyda

Juliena Wöhlert, Seyda

Max Wahle, Seyda

Marcus Dombrowitzki, Naundorf

Lena Pade, Naundorf

Jannis Fröbe, Naundorf

Celine Schwarzer, Morxdorf

Antonia Eff, Morxdorf

Saskia Kralisch, Gentha

Julian Grunert, Gadegast

Josefine Schreiber, Gadegast

 

Heimgerufen in Gottes Frieden:

Hilda Oesteritz, Ruhlsdorf

Gertrud Dittrich, Morxdorf

 

„Einer trage des anderen Last:

So werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Galaterbrief Kapitel 6,2

 

 

 

29.1.: 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé in Seyda. 8.30 Uhr Naundorf, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Zemnick... 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

28.1.: Fastnachten in Gadegast.

Pfarrhaus in Gadegast zu vermieten!

...

Luther leuchtet... 2017!

 

9.1. bis 13.1.:  19.30 Uhr Bibelwoche in Seydaim Pfarrhaus, zum Matthäusevangelium.

8.1.: Gottesdienste in und um Seyda, 9.30 Uhr in Seyda mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. 8.30 Uhr Naundorf, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

7.1. 17 Uhr Orgel und Saxophon in der Kirche in Gadegast

7.1. 14 Uhr Weidmannsruh: Jagdhornblasen und Feuer

7.1. Kinderfastnachten in Ruhlsdorf.

6.1., 9.30 Uhr Familiengottesdienst, anschl. Neujahrsempfang mit Rückblick und Ausblick.

Ein gesegnetes Neues Jahr!

1.1., 09.30 Uhr Gottesdienst. 6.1., 09.30 Uhr: Familiengottesdienst, anschließend Neujahrsempfang mit Rückblick und Ausblick. 07.01., 17 Uhr: Orgel und Saxophon in der Kirche in Gadegast. Jede zweite Bank ist geheizt.

31.12.: Gottesdienste in allen Orten mit Kirche im Pfarrbereich. In Seyda um 18 Uhr.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

************************************************************

                                                           Pfarrhaus Seyda, 29. Dezember 2016

Von guten Mächten treu und still umgeben,

behütet und getröstet wunderbar:

So will ich diese Tage mit Euch leben

und mit Euch gehen in ein neues Jahr!

Von guten Mächten wunderbar geborgen

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag!

Herzliche Grüße zum Jahreswechsel!

Ein gesegnetes Neues Jahr! Ihr Pfarrer Meinhof

 

Süßer die Glocken nie klingen… Wir sammeln für eine neue Glocke. Die Glocke aus Stahl – für die im Krieg abgehängten Glocken – ist von 1956 und hat eigentlich nur eine Lebensdauer von 50 Jahren.

Spendenquittungen gibt’s natürlich auch, der Einzahlungbeleg (bis 199 Euro) gilt auch als solche, ansonsten bekommt man eine besondere.

Vielen Dank allen, die schon gegeben haben!

Das Konto KIRCHENKASSE:        DE 7080550101 000 000 8001, NOLADE21WBL Zweck: Seyda, Glocke

 

Willkommen!

31.12.         18.00 Uhr Jahresschlussandacht

01.01.  09.30 Uhr Neujahrsgottesdienst

06.01.         09.30 Uhr Familiengottesdienst zum Drei-Königs-Tag, anschließend Neujahrsempfang mit Rückblick und Ausblick.

07.01 17.00 Uhr Orgel und Saxophon – in der Kirche in Gadegast. Jede zweite Bankreihe ist geheizt ; )

 

Anbei der Kalender für 2017, mit den Schulferien.

1. Der Ausblick auf das Neue Jahr! Ein wenig begrenzt, zu unserem Schutz. Gutes dürfen wir erwarten, es ist uns in der Jahreslosung versprochen. 2.) 500 Jahre Reformation wird gefeiert, weltweit – dies Plakat ist aus Dänemark. 3. Und wir dürfen dabei sein und werden „von dem großen Kuchen“ in Wittenberg etwas abbekommen. Liebe Gäste haben wir auch: So aus Dänemark. Der Aufkleber „Wir sind Lutheraner – Vi er lutheranere“ schmückt bereits etliche Briefkästen, Autos, Rasenmäher, Kühlschränke…  und verbreitet Vorfreude. 4. Kurfürstin Hedwig, die als Prinzessin aus Dänemark kam, hat in Gentha eine Kirche gestiftet, zum Trost und zur Hoffnung. Im Dreißigjährigen Krieg blieben nur noch zwei Witwen und zwei Witwer in dem Dorf übrig. Sie bekamen Ackergerät  und Vieh für den Neuanfang – und diese Kirche. Hedwig sitzt selbst am Tisch des Herrn: Diese „Sensation“ wissen wir selbst erst seit wenigen Jahren. Sie war eben Lutheranerin: Wir, hier und heute, haben einen Platz bei unserem Herrn. In der Wittenberger Stadtkirche hat Cranach in der Reformationszeit deshalb Wittenberger an den Abendmahlstisch gesetzt. In Gentha ist eine Frau dabei! – Eine kleine Tradition wird wohl der Besuch der dänischen Bischöfin Marianne Christiansen jeweils mit den „neuen“ Pfarrerinnen und Pfarrern ihres Bistums, eine fröhliche Begegnung – zur Andacht in der Kirche, und danach in der Feuerwehr. Am Ende haben wir miteinander „Annemarie“ getanzt. 2017 wollen auch im März 40 dänische Konfirmanden kommen. 5.  „Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.“ Dieser Wahlspruch der Reformation steht auch an der Spitze des Seydaer Altars. 6. Die (katholische) Kirche aus Zary (Sorau), wohin es seit über 20 Jahren eine ökumenische Jugendbegegnung gibt. Im Mai wollen sie wieder kommen. 7. Die Naundorfer Kirchengemeinde spielt die Dorfgeschichte: Ganz rechts König Albrecht der Bär sagt: „Ist es nicht ein herrliches Land, Wiesen und Wälder und Felder! Aber keine Leute! Es macht überhaupt keinen Spaß, König zu sein.“ Der Bischof Wichmann antwortet ihm: „Ich habe internationale Kontakte! Die da weit weg im Westen, die könnten doch herkommen. Man müsste sie einladen und ihnen sagen, dass  hier Milch und Honig fließt, wenn sie Kühe und Bienen mitbringen…“ Es geht fröhlich weiter, die Flamen kommen, schließlich ist auch Luther (Bernhard Naumann) zu Gast, der Müller schildert eine Anekdote aus Napoleons Zeiten, und vorn sitzt ein Elefant, der mit dem Zirkus in den 80iger Jahren nach Naundorf zog… Aus dem Flämischen (Holland) haben wir übrigens zum Reformationsfest 2017 einen Gastprediger. 8. Die Christusstatue in der Mellnitzer Kirche vor 120 Jahren. Zu diesem Weihnachtsfest kehrt sie zurück! 9. Rechts der Künstler, der sie uns anfertigte. 10. Er kommt aus Bielitz, einer Stadt im Süden Polens, in der es diese Banner gibt: „500 Jahre Reformation – wir feiern!“ 11. Mit Jesus am Tisch – und vorn ist schon Brot hingelegt für die, die noch kommen… Ein bemerkenswertes Schnitzbild am Seydaer Altar. 12. Hier malte die 1. Klasse, „Was Seyda Luther verdankt“. Alle wussten schon: Die Schule! Damit kein Scharlatan wie Tetzel kommen kann und uns über das Ohr schlägt. Neu war, aber wichtig: Dass es Weihnachtsgeschenke gibt! Denn Weihnachten ist das Fest, an dem  uns Gott seine große Liebe zeigt in der Christgeburt: Deshalb wollen wir uns dort eine Freude machen – meinte Luther, und seitdem ist das so. „Der größte Schaden in der Christenheit ist, die Kinder zu vernachlässigen.“ stellte Luther fest, und so gibt es im Pfarrbereich 10 Kindergruppen. Sie haben alle den Mund offen – denn sie singen: Auch das hat Luther in die Kirche eingeführt, dass nicht der Pastor alleine singt, sondern alle. Deshalb gibt es auch die schönen Orgeln, die aus den Kneipen in die Kirche einwanderten. Schließlich haben wir eine Pfarrfamilie – auch ohne Luther schlecht denkbar, der das Zölibat abschaffte. Auf dem Kirchplatz steht eine Luthereiche – und auf der Glocke von 1717 heißt es, sie will „den Freudenton evangelischer Christenheit ins Künftige vermehren“. Ja! Und in diesem Jahr soll sie wieder eine kleine Schwester(glocke) bekommen. 13. Christenlehrekinder aus Elster vor einem alten Grabstein eines Schiffers. Martin Luther, der auch an der Elbe wohnte, erklärte: Die Taufe ist wie ein Schiff, das uns über die Wogen und Wellen des Lebens bis in Gottes neue Welt trägt. Man kann wohl auf einem Schiff auch mächtig hin- und hergeschleudert werden – und nass werden. Aber man geht nicht unter! Und man kann aus dem Schiff herausfallen. Aber das Schiff geht nicht kaputt! Es kommt dann darauf an, wieder auf das Schiff zu kommen.  14. Die Ponys im Pfarrgarten gehören dazu, auch bei den Kinderkirchenferientagen sind sie immer im Einsatz. Die Freuden des Landpfarramts!

Untere Reihe: 1. Der Diest-Hof, diakonische Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Seyda, wächst, auch in diesem Jahr. Hier ein Richtfest im Oktober! Gott sei Dank! 2. Kommen Gäste aus der Ferne, so wird in Seyda am Ortseingang ihre Fahne gehisst. So zum Beispiel zu großer Freude auch für den Besuch aus Tansania! Wir werden sie nicht vergessen, die Schwestern und Brüder im fernen Afrika. 3. Eine kleine Delegation aus Seyda war im Sommer zu einer Sonderaudienz im Vatikan eingeladen. 4. Der Entwurf für eine „Kapelle der Begegnung“ in Listerfehrda wurde im Frühjahr vor Ort beraten und auf der Tafel festgehalten: Für die Bewohner des Ortes und am Elberadweg an der Stelle, wo die kürzeste Radwegverbindung zwischen Berlin und Dresden den Weg nach Wittenberg (12 km) kreuzt. 5. Das Kreuz der Lutherrose bildet – in Eiche geschnitzt – das Altarkreuz. Seit der Einweihung im Oktober ist die wöchentliche Andacht rege besucht, nach und nach kommen weitere geschnitzte Bilder zu „Begegnungsgeschichten“ dazu: Maria besucht Elisabeth, die Emmausjünger treffen Jesus, Petri Fischzug und Mose am brennenden Dornbusch. Es geht darum, einander zu begegnen – und Gott zu begegnen, einfach am Weg. 6. Die Kirche in Ruhlsdorf, handgemalt. In diesem Jahr entdeckten wir neu die Inschrift neben dem Altar: „Des Christen Herz auf Rosen geht, wenn´s mitten unterm Kreuze steht.“ 7. Frohe Gemeinschaft in  Zemnick, dahinter die Kutsche, mit der es dann auf Fahrt ging. 8. So schön ist der Elbstrand bei Listerferhda, er lädt zum Radschlagen ein: Hier bei einer Radtour mit Jugendlichen  zum Kreiskirchentag nach Prettin. Wir fuhren 10 Stunden… Das Mädchen im Bild trat später auch zum ersten Mal beim „AdventureRock 3“ in Elster mit ihrer Gitarre auf. 9. „Wir werden verwandelt werden.“ (1 Kor 15,51). 10. Besuch aus Baltimore in der Seydaer Schule. Seit dem 11.9.2001 hat die Kirchengemeinde Kontakte in die USA. 11. Erntedankfest in Seyda – mit einer großen Erntekrone aus ganz verschiedenen Getreidesorten! Die Christenlehrekinder sammelten überall Erntegaben, von Haus zu Haus: Zum Schmuck der Altäre und danach für den Diest-Hof. 12. „Heile Welt! Das Dorf der glücklichen Leute. Keine Arbeitslosen!“ So titelte einmal die Bild-Zeitung eine ganze Seite über Mellnitz. Im Text stand dann: „Nur Rentner.“ Das hat sich geändert. Zeitweise waren sogar zwei Kräne in dem kleinen Ort zu sehen, junge Familien sind in den Ort gezogen, so dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, im letzten Jahr einen Spielplatz vor die Kirche zu bauen. Bald kann es eine eigene Christenlehregruppe für Mellnitz geben. 13. Reformation: Was als falsch erkannt wird, muss geändert werden. So tauschten Peter und Paul am Altar in Seyda die Plätze, Peter lädt nun ein, zum Tisch des Herrn zu kommen (und nicht, an ihm vorbeizugehen); Paul zeigt jetzt statt einfach in die Luft nun auf das Jesus am Kreuz. 14. „Er hält die Welt in der Hand“ – die Teilnehmer der Kinderkirchenferientage in Seyda, aus der Luft betrachtet. 15. Die besten Plätze beim AdventureRock sind auf der Empore… 16. Frauen aus Elster und Listerfehrda malten ausdrucksstarke Bilder zu biblischen Texten und erzählten in einem Gottesdienst von ihren Erfahrungen dabei. Hier: Die Seligpreisungen. 17. Das „Vivit!“ der Lutherrose – „Er lebt! Jesus lebt!“ dürfen wir auch im Neuen Jahr erleben und weitersagen. Hier ist es auf der Wetterfahne der neu gebauten Kapelle in Mark Zwuschen zu lesen.

 

Die Mülltermine befinden sich auf der Innenseite.

Heimat- und Kirchengeschichte, in diesem Jahr aufgeschrieben, auch unter www.seyda.de/2016.htm

 

29.12.: 9 Uhr Weihnachtsandacht in der Kapelle Listerfehrda.

28.12.: Neuerscheinungen 2016 jetzt auf: www.seyda.de/2016.htm

...

11.12.: 17 Uhr Adventskonzert mit dem Seydaer Chor in der Kirche.

10.12.: Christusstatue in Mellnitz wieder aufgestellt.

7.12.: 19.30 Uhr Konzert der Vereinigten Kirchenchöre in Naundorf.

6.12.: 17 Uhr Lichterstunde zum Nikolaus in der Kirche Zemnick, im "Märchendorf".

CVJM-Kalender 2017 erschienen. Hier die Erklärung der Bilder:

CVJM-Kalender 2017

1. Der Ausblick auf das Neue Jahr! Ein wenig begrenzt, zu unserem Schutz. Gutes dürfen wir erwarten, es ist uns in der Jahreslosung versprochen. 2. 500 Jahre Reformation wird gefeiert, weltweit – dies Plakat ist aus Dänemark. 3. Und wir dürfen dabei sein und werden „von dem großen Kuchen“ in Wittenberg etwas abbekommen. Liebe Gäste haben wir auch: So aus Dänemark. Der Aufkleber „Wir sind Lutheraner – Vi er lutheranere“ schmückt bereits etliche Briefkästen, Autos, Rasenmäher, Kühlschränke…  und verbreitet Vorfreude. 4. Kurfürstin Hedwig, die als Prinzessin aus Dänemark kam, hat in Gentha eine Kirche gestiftet, zum Trost und zur Hoffnung. Im Dreißigjährigen Krieg blieben nur noch zwei Witwen und zwei Witwer in dem Dorf übrig. Sie bekamen Ackergerät  und Vieh für den Neuanfang – und diese Kirche. Hedwig sitzt selbst am Tisch des Herrn: Diese „Sensation“ wissen wir selbst erst seit wenigen Jahren. Sie war eben Lutheranerin: Wir, hier und heute, haben einen Platz bei unserem Herrn. In der Wittenberger Stadtkirche hat Cranach in der Reformationszeit deshalb Wittenberger an den Abendmahlstisch gesetzt. In Gentha ist eine Frau dabei! – Eine kleine Tradition wird wohl der Besuch der dänischen Bischöfin Marianne Christiansen jeweils mit den „neuen“ Pfarrerinnen und Pfarrern ihres Bistums, eine fröhliche Begegnung – zur Andacht in der Kirche, und danach in der Feuerwehr. Am Ende haben wir miteinander „Annemarie“ getanzt. 2017 wollen auch im März 40 dänische Konfirmanden kommen. 5.  „Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.“ Dieser Wahlspruch der Reformation steht auch an der Spitze des Seydaer Altars. 6. Die (katholische) Kirche aus Zary (Sorau), wohin es seit über 20 Jahren eine ökumenische Jugendbegegnung gibt. Im Mai wollen sie wieder kommen. 7. Die Naundorfer Kirchengemeinde spielt die Dorfgeschichte: Ganz rechts König Albrecht der Bär sagt: „Ist es nicht ein herrliches Land, Wiesen und Wälder und Felder! Aber keine Leute! Es macht überhaupt keinen Spaß, König zu sein.“ Der Bischof Wichmann antwortet ihm: „Ich habe internationale Kontakte! Die da weit weg im Westen, die könnten doch herkommen. Man müsste sie einladen und ihnen sagen, dass  hier Milch und Honig fließt, wenn sie Kühe und Bienen mitbringen…“ Es geht fröhlich weiter, die Flamen kommen, schließlich ist auch Luther (Bernhard Naumann) zu Gast, der Müller schildert eine Anekdote aus Napoleons Zeiten, und vorn sitzt ein Elefant, der mit dem Zirkus in den 80iger Jahren nach Naundorf zog… 8. Die Christusstatue in der Mellnitzer Kirche vor 120 Jahren. Zu diesem Weihnachtsfest kehrt sie zurück! 9. Rechts der Künstler, der sie uns anfertigte. 10. Er kommt aus Bielitz, einer Stadt im Süden Polens, in der es diese Banner gibt: „500 Jahre Reformation – wir feiern!“ 11. Mit Jesus am Tisch – und vorn ist schon Brot hingelegt für die, die noch kommen… Ein bemerkenswertes Schnitzbild am Seydaer Altar. 12. Hier malte die 1. Klasse, „Was Seyda Luther verdankt“. Alle wussten schon: Die Schule! Damit kein Scharlatan wie Tetzel kommen kann und uns über das Ohr schlägt. Neu war, aber wichtig: Dass es Weihnachtsgeschenke gibt! Denn Weihnachten ist das Fest, an dem  uns Gott seine große Liebe zeigt in der Christgeburt: Deshalb wollen wir uns dort eine Freude machen – meinte Luther, und seitdem ist das so. „Der größte Schaden in der Christenheit ist, die Kinder zu vernachlässigen.“ stellte Luther fest, und so gibt es im Pfarrbereich 10 Kindergruppen. Sie haben alle den Mund offen – denn sie singen: Auch das hat Luther in die Kirche eingeführt, dass nicht der Pastor alleine singt, sondern alle. Deshalb gibt es auch die schönen Orgeln, die aus den Kneipen in die Kirche einwanderten. Schließlich haben wir eine Pfarrfamilie – auch ohne Luther schlecht denkbar, der das Zölibat abschaffte. Auf dem Kirchplatz steht eine Luthereiche – und auf der Glocke von 1717 heißt es, sie will „den Freudenton evangelischer Christenheit ins Künftige vermehren“. Ja! Und in diesem Jahr soll sie wieder eine kleine Schwester(glocke) bekommen. 13. Christenlehrekinder aus Elster vor einem alten Grabstein eines Schiffers. Martin Luther, der auch an der Elbe wohnte, erklärte: Die Taufe ist wie ein Schiff, das uns über die Wogen und Wellen des Lebens bis in Gottes neue Welt trägt. Man kann wohl auf einem Schiff auch mächtig hin- und hergeschleudert werden – und nass werden. Aber man geht nicht unter! Und man kann aus dem Schiff herausfallen. Aber das Schiff geht nicht kaputt! Es kommt dann darauf an, wieder auf das Schiff zu kommen.  14. Die Ponies im Pfarrgarten gehören dazu, auch bei den Kinderkirchenferientagen sind sie immer im Einsatz. Die Freuden des Landpfarramts!

Untere Reihe: 1. Der Diest-Hof, diakonische Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Seyda, wächst, auch in diesem Jahr. Hier ein Richtfest im Oktober! Gott sei Dank! 2. Kommen Gäste aus der Ferne, so wird in Seyda am Ortseingang ihre Fahne gehisst. So zum Beispiel zu großer Freude auch für den Besuch aus Tansania! Wir werden sie nicht vergessen, die Schwestern und Brüder im fernen Afrika. 3. Eine kleine Delegation aus Seyda war im Sommer zu einer Sonderaudienz im Vatikan eingeladen. 4. Der Entwurf für eine „Kapelle der Begegnung“ in Listerfehrda wurde im Frühjahr vor Ort beraten und auf der Tafel festgehalten: Für die Bewohner des Ortes und am Elberadweg an der Stelle, wo die kürzeste Radwegverbindung zwischen Berlin und Dresden den Weg nach Wittenberg (12 km) kreuzt. 5. Das Kreuz der Lutherrose bildet – in Eiche geschnitzt – das Altarkreuz. Seit der Einweihung im Oktober ist die wöchentliche Andacht rege besucht, nach und nach kommen weitere geschnitzte Bilder zu „Begegnungsgeschichten“ dazu: Maria besucht Elisabeth, die Emmausjünger treffen Jesus, Petri Fischzug und Mose am brennenden Dornbusch. Es geht darum, einander zu begegnen – und Gott zu begegnen, einfach am Weg. 6. Die Kirche in Ruhlsdorf, handgemalt. In diesem Jahr entdeckten wir neu die Inschrift neben dem Altar: „Des Christen Herz auf Rosen geht, wenn´s mitten unterm Kreuze steht.“ 7. Frohe Gemeinschaft in  Zemnick, dahinter die Kutsche, mit der es dann auf Fahrt ging. 8. So schön ist der Elbstrand bei Listerferhda, er lädt zum Radschlagen ein: Hier bei einer Radtour mit Jugendlichen  zum Kreiskirchentag nach Prettin. Wir fuhren 10 Stunden… Das Mädchen im Bild trat später auch zum ersten Mal beim „AdventureRock 3“ in Elster mit ihrer Gitarre auf. 9. „Wir werden verwandelt werden.“ (1 Kor 15,51). 10. Besuch aus Baltimore in der Seydaer Schule. Seit dem 11.9.2001 hat die Kirchengemeinde Kontakte in die USA. 11. Erntedankfest in Seyda – mit einer großen Erntekrone aus ganz verschiedenen Getreidesorten! Die Christenlehrekinder sammelten überall Erntegaben, von Haus zu Haus: Zum Schmuck der Altäre und danach für den Diest-Hof. 12. „Heile Welt! Das Dorf der glücklichen Leute. Keine Arbeitslosen!“ So titelte einmal die Bild-Zeitung eine ganze Seite über Mellnitz. Im Text stand dann: „Nur Rentner.“ Das hat sich geändert. Zeitweise waren sogar zwei Kräne in dem kleinen Ort zu sehen, junge Familien sind in den Ort gezogen, so dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, im letzten Jahr einen Spielplatz vor die Kirche zu bauen. Bald kann es eine eigene Christenlehregruppe für Mellnitz geben. 13. Reformation: Was als falsch erkannt wird, muss geändert werden. So tauschten Peter und Paul am Altar in Seyda die Plätze, Peter lädt nun ein, zum Tisch des Herrn zu kommen (und nicht, an ihm vorbeizugehen); Paul zeigt jetzt statt einfach in die Luft nun auf das Jesus am Kreuz. 14. „Er hält die Welt in der Hand“ – die Teilnehmer der Kinderkirchenferientage in Seyda, aus der Luft betrachtet. 15. Die besten Plätze beim AdventureRock sind auf der Empore… 16. Frauen aus Elster und Listerfehrda malten ausdrucksstarke Bilder zu biblischen Texten und erzählten in einem Gottesdienst von ihren Erfahrungen dabei. Hier: Die Seligpreisungen. 17. Das „Vivit!“ der Lutherrose – „Er lebt! Jesus lebt!“ dürfen wir auch im Neuen Jahr erleben und weitersagen. Hier ist es auf der Wetterfahne der neu gebauten Kapelle in Mark Zwuschen zu lesen.

 

25.11.: ADVENTureROCK 3 in der Kirche in Elster, 19.30 Uhr.

13.11.: Volkstrauertag. Andachten: 10.30 Uhr Elster, 15 Uhr Seyda, 16 Uhr Naundorf.

Gottesdienst in Seyda 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Zemnick: 13 Uhr. Ruhlsdorf: 8.30 Uhr.

10. und 11.11.: Martinsfeste in Gadegast, Elster, Seyda...
https://soundcloud.com/thorstenkessler/2016-11-11_martinstag

KRIEGSSPUREN.

Ökumenische Friedensdekade 6.-16.11.2016.

In Seyda täglich 18 Uhr Friedensgebet.

Am Sonntag, den 6.: Bittgottesdienst für den Frieden, 9.30 Uhr.

Am Freitag Martinstag. Am Sonntag, den 13.: 9.30 Uhr Gottesdienst, 15 Uhr Andacht am Volkstrauertag auf dem Friedhof. Am Am Buss- und Bettag

Abendmahlsandacht.

 

6.11. Die Strafe ist zu schwer… Gen 4,9-16.

 

7.11. Zu hoch hinaus… Gen 11,1-9

 

8.11. Weiter leben… Gen 16,1-16

 

9.11. Versöhnung… Gen 33,1-11

 

10.11. Es gut machen…  Gen 50,20

 

11.11. Martinstag: Mit Liebe leben Mt 25,40

 

12.11. Nicht fürchten… Ex 1,8-22

 

13.11. Überwinden…  1 Sam 24

 

14.11. Dem biete die andere auch dar… Mt 5,38-42

 

15.11. Hast Du mich lieb?  …    Joh 21,15-17

 

16.11. Buss- und Bettag: Abendmahlsandacht.

 

6.11.: Vernissage: Elsteranerinnen malen zu biblischen Geschichten. Im Gottesdienst ab 10.30 Uhr werden vier Bilder vorgestellt. Gottesdienst auch in Naundorf, Seyda, Gadegast, Morxdorf, Mellnitz, Mark Zwuschen. Beginn der Friedensdekade: Täglich bis zum Buss- und Bettag Friedensgebet um 18 Uhr, im Gemeinderaum.

4.11.: 8 Uhr Andacht in der Kapelle Mark Zwuschen.

3.11.: 9 Uhr Andacht an der Kapelle in Listerfehrda. 14 Uhr Gemeindenachmittag in Seyda.

2.11.: Sekundarschulklasse besucht den Diest-Hof.

2.11.: 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Listerfehrda.

1.11.: Ein weitere Abend zu Erziehungsfragen im Pfarrhaus in Seyda, ab 19 Uhr, mir Referent Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle.

1.11.: Gemeindenachmittag Mellnitz, 14.30 Uhr, bei Hanacks. Eingeladen: Die Nachbarn aus Morxdorf (Abfahrt 14.15 Uhr mit Bus).

31.10.: 19 Uhr Buchvorstellung in Herzberg: Ein Buch von Ulf Lehmann zu Luther und Melanchthon und den Spuren der Reformation in 500 Jahren. Solch ein Buch soll auch für das Stadtgebiet Jessen erscheinen.

REFORMATIONSFEST Was Seyda Luther verdankt: Die Schule; dass es Weihnachten Geschenke gibt; den Reformationstag; dass es "Kirche für Kinder" gibt; dass in der Kirche miteinander gesungen wird; dass es eine Orgel gibt; dass es eine Pfarrfamilie gibt; dass es eine Luthereiche gibt... dass wir froh und getrost sein können, weil uns in Jesus Christus Gottes Liebe begegnet. Begegnung mit Dänen (s.u. Besuch einer dänischen Bischöfin; im März kommen 40 Konfirmanden). Aufkleber!

31.10.: Jubelkonfirmation in Seyda. Gottesdienste zum Reformationsfest in Zemnick, Meltendorf, Gentha, Ruhlsdorf.

30.10.: Gottesdienste in Naundorf, Seyda und Elster. Fahrt der Konfirmanden  zum Konfirmandentreffen in Wittenberg.

29.10.: Faszinierendes Konzert in Gadegast: Orgel und Saxophon.

28.10.: Lutherrose, geschnitzt, in der Kapelle Listerfehrda angebracht. Das Kreuz im Herz ist gleichzeitig das Altarkreuz.

Kalender 2017 im Entwurf fertiggestellt, mit den Schulferien.

...

16.10.: Einweihung der "Kapelle der Begegnung" Listerfehrda. Bilder siehe auch unter "Medientreff Elster, Oktober 2016".

Erntedankfeste...

21.9. Besuch aus Dänemark

Am Mittwoch, den 21.9., wird Bischöfin Marianne Christiansen mit einer Delegation von Pfarrern aus dem Bistum Haderslev Gentha besuchen: Um 17 Uhr ist eine Andacht in der Kirche mit Kirchenführung: Die Kirche hat die Kurfürstin Hedwig 1624 gestiftet. Sie kam als dänische Prinzessin nach Sachsen. Ihr Großvater war als Prinz dabei, als Luther in Worms vor Kaiser und Reich standhaft blieb „Wenn ich nicht durch die Heilige Schrift und die Vernunft widerlegt werden, dann kann und will ich nicht widerrufen. Ich stehe hier, ich kann nicht anders: Gott helfe mir! Amen.“  Der Prinz Christian war so beeindruckt, dass er dann als König von Dänemark in seinem ganzen Königreich lutherische Pastoren wirken ließ: So sind heute noch fast alle Dänen auch Lutheraner.

Eine fröhliche Begegnung mit Abendbrot und Saxophon wird im Anschluss nun in Gentha in der Feuerwehr stattfinden. Die Kirchengemeinde Gentha lädt alle herzlich ein!

Anlässlich des Besuches erscheint das Heftchen "Wir sind Lutheraner" (s.u.) auf dänisch in einer Übersetzung von Pastor Torgil Jensen.

18.9.: Gastprediger in Naundorf, Gadegast, Elster.

In Naundorf um 9.30 Uhr ist Oberkirchenrat Dirk Stelter vom Kirchenamt der EKD zu Gast. Er ist dort Referent für Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Mit Kindergottesdienst!

Nach Gadegast kommt um 10 Uhr: Pfarrer Philipp Walter, Pfarrer in Rumbach in der Pfalz, an der französischen Grenze zwischen Saarbrücken und Karlsruhe. Er ist Leiter des Gustav-Adolf-Werkes in der Pfalz. Mit Gemeindecafé!

In Elster wird um 10.30 Uhr Propst Reinhard Werneburg (ehemaliger Regionalbischof) sein, Enkel des Pastor Wittkopp, der 1916 von Seyda nach Elster kam und dort bis 1952 wirkte und in Elster 1955 begraben wurde. Propst Werneburg freut sich auf eine Begegnung mit dem Ort seiner Kinderheit. Mit Gemeindecafé!

Anlass für die Gastpredigten ist eine Vertreterversammlung des Gustav-Adolf-Werkes in Wittenberg. Dieses Werk unterstützt evangelische Gemeinden, die in der Minderheit leben, z.B. in Brasilien und Osteuropa. Regelmäßig wird in den Kirchengemeinden dafür eine Kollekte gesammelt.

18.9.: Holländischer Männerchor zu Gast in Seyda

43 Sänger vom Luchtmacht Mannenkoor Niederlanden sind am Sonntag im Gottesdienst in Seyda zu Gast (9.30 Uhr) und werden ihn mitgestalten. Anschließend ist eine Begegnung beim Gemeindecafé.

18.9. bis 4.10.: Besuch aus Baltimore/USA in Seyda...

3.9.: Radtour nach Prettin  zum Kreiskirchentag "Brot und Liebe", Abfahrt 10 Uhr, mit Übernachtung. Am Sonntag um 10.30 Uhr Gottesdienst in Prettin.

2.9.: Mit Gesang  und Gebet begannen die Arbeiten für die Kapelle Listerfehrda mit Zimmermeister Frenzel und Helfern vor Ort.

1.9.: "Wir sind Lutheraner" liegt jetzt in dänischer Übersetzung vor. http://2017.kirchenkreis-wittenberg.de/mitmachen/gemeindeprojekte/31057.html

31.8.: 18 Uhr Grillen und Singen in Morxdorf.

28.8.: Verwüstungen im Ort an 6 Häusern durch starken Sturm. Menschenleben sind Gott sei Dank nicht zu beklagen.

28.8.: U.a. Diakoniegottesdienst in Morxdorf, 14.30 Uhr, mit dem Diest-Hof.

26.8.: 18 Uhr Orgelmusik mit Jiri Kocourek in Gentha, anschließend Grillen.

26.8.: "Mönsch Martin" - Musicalaufführung, diesmal im Gymnasium Jessen.

22.8.: Moskauer Männerchor in Mellnitz: 15 Uhr Kaffeetrinken an der Kirche, 16 Uhr Konzert in der Kirche.

21.8.: 13 Uhr Besuchsgottesdienst in Zemnick. Die umliegenden Orte sind herzlich eingeladen! Gottesdienste auch: 8.30 Uhr Naundorf, 14.30 Uhr Gentha, 9.30 Uhr Seyda (mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé), 10.30 Uhr Elster  (mit Kindergottesdienst), 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

20.8.: 20.30 Uhr "Musik und Sterne", an und in der Kapelle Mark Zwuschen.

19.8.: Nach "Wir sind Lutheraner" im Frühjahr (s.u.), dessen Übersetzung in andere Sprachen in Vorbereitung ist, erscheint nun heute "Katholisch in Luthers Land. Ökumenische Begegnungen in und um Seyda." Das Heftchen berichtet über die Beziehungen der Konfessionen durch die Jahrhunderte ("katholsch" heißt im Fläminger Platt "verkehrt"), die Annäherungen in den letzten Jahrzehnten, ganz persönliche Glaubenszeugnisse von Katholiken bei uns und schließlich einer überraschenden Sonderaudienz beim Papst im Juni diesen Jahres.

16.8.: Musikschule beginnt, im Seydaer Pfarrhaus: Musikalische Früherziehung, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr.

15.8.: CHRISTENLEHRE beginnt: SEYDA: 1. Klasse 14 Uhr, 2. Klasse 16.15 Uhr, 3. und 4. Klasse 15.15 Uhr, 5.  und 6. Klasse mittwochs 16.05 Uhr. GENTHA (ab nächster Woche) dienstags 15 Uhr. GADEGAST (ab nächster Woche) mittwochs 15 Uhr. NAUNDORF (ab nächster Woche) mittwochs 16.15 Uhr. ELSTER: donnerstags 16.15 Uhr. RUHLSDORF: mittwochs 17.30 Uhr. ZEMNICK: mittwochs 16.15 Uhr. 1. Konfirmandenstunde am 2. September, 19 Uhr, dann vierzehtäglich jeweils 2 Stunden. Jugendfahrt per Rad am 3. und 4. September nach Klöden. Jugendkreis in der Regel freitags, aber in dieser Woche mit Kletterwand am Donnerstag, 19 Uhr (CVJM/Pfarrgarten).

14.8.: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Schulbeginn in Seyda - mit Peter und Paul am richtigen Platz - und der Kletterwand.

13.8.: Einschulung in Seyda!

11.8.: Schulbeginn in Seyda.

9.8.: Peter und Paul tauschen die Plätze: Nach 100 Jahren, in der Stadtkirche, mit Hilfe von Restaurator Markus Schulz aus Dresden. Paulus zeigt dann nicht mehr in die Luft, sondern auf das Kreuz. Petrus lädt dann wieder zum Tisch des Herrn ein und nicht dazu, daran vorbeizugehen...

8.8.: Besuch aus den USA, aus Valparaiso.

8.8.: 10 Uhr Grundsteinlegung auf dem Diest-Hof, für einen Erweiterungsbau.

7.8.: Orgeleinweihung in Ruhlsdorf, 16 Uhr, mit Kantor i.R. Genterczewsky und Kantorin Jira.

6.8.: Hochzeit in Seyda.

6.8.: 18 Uhr Einweihung der Läuteanlage in Naundorf, Dank für langjährigen Läutedienst. Straußenfest in Naundorf.

31.7.: 9.30 Uhr Sonntagsandacht in Seyda, 10.30 Uhr Orgelandacht in Elster.

30.7.: 18 Uhr Orgelandacht in Naundorf, mit Kantor Michael Weigert.

30.7.: Hochzeit in Ruhlsdorf. In der Woche vorher wurde extra die defekte Glocke repariert!

29.7.: Goldene Hochzeit in Leetza.

24.7.: 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda. 10.30 Uhr Orgelandacht in Elster. An der Orgel hat Bach schon gespielt, so teilte es uns Prof. Matthias Eisenberg, einer der berühmtesten Organisten Deutschlands, mit. Bach war neben der Thomaskirche auch für die Peterskirche zuständig. Deren Orgel wurde vor 140 Jahren versteigert - und kam in großen Teilen nach Elster.

23.7.: 18 Uhr Orgelandacht in Naundorf, mit Johanna Pfeifer.

22.7.: In diesen Tagen entsteht das erste geschnitzte Bild für die neue Kapelle in Listerfehrda: Eine Lutherrose, die über dem Altar ihren Platz finden soll. Holzschnitzerin Elisabeth Kratz aus Seyda ist am Werk. Bis zur Einweihung - voraussichtlich im Oktober - sollen noch 4 weitere Bilder mit biblischen Geschichten entstehen: "Begegnungen": Mose am brennenden Dornbusch begegnet Gott, Petrus begegnet dem Auferstanden, Maria begegnet Elisabeth (Ave Maria!), die Emmausjünger begegnen Jesus.

17.7.: Gottesdienste: 9.30 Uhr in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé; 8.30 Uhr Naundorf, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Gadegast, 14.30 Uhr Morxdorf, 13.45 Uhr Mellnitz, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

16.7.: 19 Uhr Grillen und Singen in Gadegast, bei Prestings Nr. 5, in einem wunderschönen Garten.

15.7.: 19 Uhr "Paperclip" in der Pfarrscheune, die angesagteste Band aus dem Erzgebirge bei uns in Seyda.

14.-16.7.: Kinderkirchenferientage in Seyda, "Er hält auch Dich - und mich in der Hand" (Jona). Buntes Programm, mit Theater, Kletterwand, Ponies, Stadtspiel, Schatzsuche... Zum 24. Mal!

9.-12.7.: Besuch aus Sibirien in Seyda! Herzliche Begegnungen, Gespräche in vielen Sprachen, Fahrten nach Jüterbog, Wittenberg und Berlin.

11.7.: Der Auftrag für die Christusstatue nach Thorvaldsen für die Kirche in Mellnitz wurde ausgelöst, 133 cm, von einem polnischen Künstler aus Bielitz (der einzigen evangelischen Stadt im ehemaligen Österreich-Ungarn).

10.7. 9.30 Uhr Taufe in Seyda.

3.7.: Orgelexkursion, ab 14 Uhr: Ruhlsdorf - Gorsdorf - Annaburg.

3.7.: 10.30 Uhr Familiengottesdienst in Elster. 9.30 Uhr Sonntagsandacht in Seyda.

2.7.: 14 Uhr Taufe in Naundorf.

2.7./3.7.: Dorffest in Gadegast

24.-26.6. Schul- und Heimatfest in Seyda

26.6. 9.30 Uhr Heimatfestgottesdienst mit dem Pfarrernachwuchs Mitteldeutschlands, Gemeindecafe. 11 Uhr Frühschoppen auf dem Festplatz...

25.6. Festumzug, Rock im Tierpark

24.6. Auszug aus der Stadt zum Festplatz

23.6. Konzert mit KMD Seyda in Seyda, 17 Uhr. 19.30 Uhr Johannesfeuer auf dem Diest-Hof.

 

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                Pfarrhaus Seyda: Donnerstag, den 23. Juni 2016

 

Herzliche Einladung!

Heute ist ein feines Konzert zum Schul- und Heimatfest in unserer Kirche, um 17 Uhr!

Haben wir nicht ein großes Glück, dass es einen großartigen Organisten gibt, der „Seyda“ heißt und zu uns kommt? Thomas Seyda, Kirchenmusikdirektor in Görlitz, wird unsere sanierte Orgel zum Klingen bringen. Der Frauenchor Seyda wird singen.

Kommen Sie doch auch!

 

Heute abend, am Vorabend des Johannestages, ist auch das Johannesfeuer auf dem Diest-Hof, 19.30 Uhr. Da wird mit der Gitarre gesungen, und die Geschichte von Johannes dem Täufer ist zu hören. Kennen Sie ihn noch? Es ist der mit dem Kamelhaarmantel, der sich von Heuschrecken und wildem Honig ernährt hat – und zur Umkehr gerufen hat: „Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat!“ Der Vorläufer von Jesus Christus, so ist sein Tag genau auf der anderen Seite des Jahres von Weihnachten: Am 24. Juni.

 

Am Sonntag ist um 9.30  Uhr ein besonderer Gottesdienst zum  Heimatfest in unserer Kirche. Der Pfarrernachwuchs Mitteldeutschlands ist zu Gast: die angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer werden den Gottesdienst gestalten, und es wird gewiss interessant sein, wie sie das machen. Kindergottesdienst ist auch, und Gemeindecafé – wer will, schafft es dann auch noch pünktlich zum Frühschoppen auf dem Festplatz…

Ein frohes Fest wünscht Ihnen:

 

 

Du hast uns, Herr, in dir verbunden, nun gib uns gnädig das Geleit. Dein sind des Tages helle Stunden, dein ist die Freude und das Leid. Du segnest unser täglich Brot, du bist und nah in aller Not.

 

Lass unsre Liebe ohne Wanken, die Treue lass beständig sein. Halt uns in Worten und Gedanken von Zorn, Betrug und Lüge rein. Lass uns doch füreinander stehn, gib Augen, andrer Last zu sehn.

 

Lehr uns einander zu vergeben, wie du in Christus uns getan. Herr, gib uns teil an deinem Leben, dass nichts von dir uns scheiden kann. Mach uns zu deinem Lob bereit, heut, morgen und in Ewigkeit.

 

Lied aus unserem Gesangbuch (Nr. 240) von Walter Heinecke, der in Seyda geboren und getauft worden ist. Am 10.7. um 9.30 Uhr ist wieder eine Taufe! Am 3.7. ist eine Sonntagsandacht, gestaltet von Familie Hellner.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 24. Mai 2016

 

Herzliche Einladung!

 

Unsere Seydaer Orgel konnte saniert werden!

Nun klingt sie wieder, und ein erstes Orgelkonzert mit Kantor Genterzcewsky, der sich sehr für sie eingesetzt hat, und unserer neuen Kantorin Julia Jira wird am Freitag, den 27. Mai, um 17 Uhr stattfinden.

Der Orgelbaumeister Wolter wird die Orgel dabei auch fachkundig erklären.

Alle sind herzlich eingeladen!

Nicht nur der Ton hat sich verändert – sondern es ist auch etwas für das Auge: Die Prospektpfeifen aus Zinn wurden wieder eingesetzt, die vor 100 Jahren (!), im Ersten Weltkrieg, ausgebaut und für Rüstungszwecke eingesetzt worden sind. So lange hat es gedauert! Was Krieg und Gewalt in kurzer Zeit zerstört, braucht oft viel Zeit zur Heilung. Nun können wir uns darüber freuen! Und es sind auch noch einige Pfeifen da, die seit 1927 ihren Dienst ersatzweise taten (Zinkpfeifen). Gegen eine Spende von jeweils 10 Euro sind sie zu haben.

 

„Singet dem Herrn ein neues Lied: Denn er tut Wunder.“

(Ps 98,1: Inschrift an der Empore)

 

Vom 3. bis 5. Juni geht es zur Gemeindefahrt nach Hessen. Wer es sich zu denen, die schon angemeldet sind, noch kurzfristig überlegen will: Wir haben einen großen Bus bestellt, da ist noch Platz. – Am 10. Juni ist ab 17 Uhr das große Chorkonzert des Gymnasiums in der Kirche, und ab 19 Uhr das Scheunenfest, mit 3 Bands und DJ Christian Freitag.

 

Am kommenden Sonntag ist in Seyda eine Sonntagsandacht, von Familie Hellner gestaltet, um 9.30 Uhr.

Am Nachmittag um 14.30 Uhr ist ein „Besuchsgottesdienst“ in Morxdorf, da kann man sich zum Beispiel mit dem Fahrrad auf den Weg machen!

Am 5. Juni ist die diesjährige Wallfahrt der römisch-katholischen Gemeinde Wittenberg-Jessen nach Seyda. Um 11 Uhr ist die Messe, anschließend Grillen im Pfarrgarten.

Gottes Segen für diesen Tag wünscht Ihnen: Ihr Pfarrer Meinhof

 

 

Die Festschrift ist fertig und wird alsbald in Seyda verteilt,

diesmals geht´s ums Handwerk, mit Kinderbildern. Erkennen Sie diesen Beruf?

H _ _ _ _ _m_ _ _ _ r

22.5.: 17 Uhr Orchesterkonzert in der Kirche in Bülzig (Vivaldi, Telemann) mit der Capella Wittenbergensis und Kantor Michael Weigert

22.5.: 10.30 Uhr Pfarrernachwuchs predigt in Elster, aus dem Predigerseminar.

In Zemnick: 10.30 Uhr Goldene und Diamantene Konfirmation.

Gottesdienste auch in Seyda (9.30 Uhr, mit Werner Srugies), 8.30 Uhr in Naundorf, 13.45 Uhr in Meltendorf, 15.15 Uhr in Ruhlsdorf.

21.5.: Museumsnacht in Seyda, Amtshaus, ab 17 Uhr.

21.5.: 13.30 Uhr Konfirmation in Gentha

20.5.: Glockengießer aus Lauchhammer kommt für eine neue Glocke in Seyda und in Gadegast zum Reformationsjubiläum.

19.5.: 17 Uhr Beratung zur Kapelle in Listerfehrda, am Pavillion Elberadweg.

18.5.: 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Naundorf

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 13. Mai 2016

Liebe Gemeinde,

Pfingsten wollen wir feiern: Das große Fest, wo es einmal mit der Kirche angefangen hat: Aus verzagten und mutlosen Leuten sind welche mit Glauben, Liebe und Hoffnung geworden, durch Gottes Geist. Das können wir auch immer wieder vertragen! In der Taufe hat Gott einen Funken davon in uns gesetzt, da kann immer wieder ein Feuer der Liebe, was wärmt und leuchtet, entstehen. Durch die Zeiten ist das so gewesen, und auch heute dürfen wir es erwarten.

An diesem Pfingstfest feiern wir Konfirmation: mit Hendrik Löbnitz, Jasmin Lindemann, Helene Steinborn, Magnus Jahn, Joel Porsch und Carl Meinhof und ihren Familien und Freunden. Alle sind herzlich eingeladen, sich mitzufreuen und in der Kirche dabei zu sein! Um 13.30 Uhr beginnt am Sonntag die Feier, die Kirche hat im Moment über 20 Grad, Trompeten und Chor gibt es – und wir dürfen es erleben: Taufe und Konfirmation, hier und heute bei uns in Seyda. Kommen Sie doch!

Zur Einstimmung auf das Pfingstfest kann man in diesem Jahr Orgelandachten an den frisch sanierten Orgeln ringsherum besuchen: Am Sonnabend um 17 Uhr spielt unsere neue Kantorin Julia Jira in Gentha und Kantor Michael Weigert aus Zahna in Gadegast. Am Sonnabend um 18 Uhr Kantorin Jira in Zemnick und Kantorin Johanna Pfeifer (Enkeltochter von Naschkes) in Naundorf. Da wird das „Brausen vom Himmel“ aus der Pfingstgeschichte auf besondere Weise mit Orgelklängen zu hören sein!

Am Freitag, den 27. Mai, um 17 Uhr soll dann eine besondere Feier zur Sanierung unserer Seydaer Orgel stattfinden, mit Kantor Genterczewsky und Kantorin Jira und dem Orgelbaumeister. Freuen kann man sich auch schon auf ein großes Chorkonzert mit 80 Gymnasiasten aus Jessen: Am 10. Juni um 17 Uhr. Einige der Gymnasiasten ziehen danach ihren Frack aus und bilden eine Rockband – beim anschließenden Scheunenfest, ab 19 Uhr in und um die Pfarrscheune herum.

Herzlich eingeladen wird – wie immer und wieder neu – zum Jugendkreis am Dienstag um 19.30 Uhr im CVJM und zum Gemeindenachmittag am Donnerstag um 14 Uhr – und zu den Kinderkirchenferientagen – dort bitte bis 30.5. anmelden, am besten zur Christenlehre mitbringen montags 14 Uhr (1. Kl.), 15.15 Uhr (2. und 3.) und 16 Uhr (4.-6.).

Ganz viel von Gottes gutem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit wünscht Ihnen: Ihr Pfarrer Meinhof

VORSCHAU: 30.4.: 16.30 Uhr Maibaumaufstellung / 1.5.: Spargelfest Seydaland / 5.5. Himmelfahrt: 9.30 Uhr Andacht Heimateiche, 10 Uhr Gottesdienst Meltendorf, 18 Uhr Abendmahlsfeier Kapelle Mark Zwuschen / Konfirmationen: 7.5. Naundorf, 14.5. Elster, 15.5. Seyda, 21.5. Gentha / Ausflüge: 4.5. Kutschfahrt, 17.5. Torgau, 3.-5.6. Hessen / 21.5.: Saitenhieb-Konzert Wolfswinkel / 27.5. Orgeleinweihung Seyda./ 22.5. Goldene und Diamantene Konfirmation Zemnick, 29.5. Eiserne Konfirmation Elster / 10.6. Scheunenfest Seyda /12.6. Sommerfest Elster / 18.6. Diest-Hof Sommerfest / 23.6. Konzert zum Schul- und Heimatfest mit KMD Thomas Seyda, 17 Uhr; Festgottesdienst am 26.6. mit angehenden Pfarrerinnen und Pfarrern, 9.30 Uhr, anschließend Ausmarsch zum Frühschoppen auf dem Festplatz... / Johannesfeuer diesmal schon am 23.6., 19.30 Uhr, Diest-Hof/ ... / Kinderkirchenferientage in Seyda: 14.-16.7.; am 15.7. kommt ab 19 Uhr "paperclip", die angesagteste christliche Band im Erzgebirge...

30.4., 16.30 Uhr Maibaumaufstellung auf dem Markt in Seyda.

29.4.: Eine Bank wurde auf dem Spielplatz am Neubau aufgestellt!

28.4.: Mellnitzer Kirchenrat fährt nach Danna, die Orgel dort begutachten, die zu ihrer Erhaltung Zuflucht in der Mellnitzer Kirche finden könnte. Mit dabei will auch Orgelbaumeister Wolter sein.

26.4.: Gemeindenachmittag im Schloss in Gentha, 14 Uhr.

25.4.: Telefon im Pfarramt aus technischen Gründen ausgefallen, morgen will es die Telekom richten.

24.4.: 9.30 Uhr: 23 Konfirmanden gestalten den Gottesdienst in Seydas Kirche. Andere Gottesdienste im Pfarrbereich: 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Ruhlsdorf, anschl. Meltendorf (kurz vor 14 Uhr).

23.4.: Jugendfahrt nach Polen, Abfahrt 8 Uhr, anmelden bis 21.4.

22.4., 17-19 Uhr Schulerhaltungsfest in Seyda. Nach dem neuen Koalitionsvertrag sieht es gut aus: Schulverband von mindestens zwei Schulen soll mehr als 120 Schüler haben, und eine Schule nicht weniger als 40. Gut zu schaffen für Seyda!

21.4.: http://www.bvwp-projekte.de/map_street.html - zeigt die Bauprojekte für die B 187!

18.4.: In dieser Woche sollen Peter und Paul (Figuren in der Stadtkirche) nach 100 Jahren wieder in die richtige Reihenfolge kommen. Paulus zeigt zur Zeit in die Luft - er wird dann wieder auf das Kreuz weisen, und Petrus lädt ein, am Altar vorbeizugehen: Dann wird er wieder zum Tisch des Herrn einladen.

17.4.: 10.30 Uhr Familiengottesdienst in Elster. In Seyda: 9.30 Uhr Gottesdienst. In Gadegast: 13 Uhr. In Naundorf: 8.30 Uhr. In Mark Zwuschen: 15.15 Uhr. In Mellnitz: 13.45 Uhr. In Morxdorf: 14.30 Uhr.

16.4.: Ehrenamtliche Organisten des Kirchenkreises treffen sich in Seyda, 9 bis 13 Uhr.

16.4.: Klassentreffen in Seyda (Jahrgänge 1945/46), mit Besuch auch in der Kirche.

15.4.: Festschrift fast fertig, für´s Schul- und Heimatfest.

15.4.: Intensive Bemühungen um Thorvaldsen-Christusstatue in der Kirche in Mellnitz. Die vor 40 Jahren verlorengegangene Figur kann nun durch einen polnischen Künstler aus Bielitz ersetzt werden.

14.4.: Konfirmandenprüfung in Seyda, vor Kirchenräten, Eltern, Paten, Freunden.

13.4.: Elsteraner Kirchengemeinde hat jetzt eine Web-Präsenz: www.ev-kirche-elster.de 

...

Neues Geschichtsheftchen:

„Wir sind Lutheraner“

Auf den Spuren Luthers

in und um Seyda.

 

Herzlichen Dank an Frau Katharina Körting, Reformationsbeauftragte des Kirchenkreises Wittenberg, für ihren freundlichen Besuch und die Anregung zu diesem Heft. - Das Bild ist von Jasmin Lindemann, Seyda, in der 1. Klasse gemalt worden.

Seyda, 4.2.2016 und 15.4.2016.

 

Arnsdorf                                Seiten 7 und 8

Elster                                     Seite 9

Gadegast                                Seiten 14, 17, 19, 20, 21

Gentha                                   Seiten 10, 11, 19, 23, 24

Mark Zwuschen                    Seiten 23 und 25

Mellnitz                                 Seiten 5 und 23          

Morxdorf                               Seite 15

Naundorf                               Seiten 19, 23, 24

Ruhlsdorf                              Seiten 7, 18, 21

Seehausen                             Seite 15

Seyda                                      Seiten 3 bis 9, 11 und 12, 14, 16 und 17, 21 bis 23 und 26

Zemnick                                 Seite 19

Seit dem 31. Oktober 1517 nannte sich der Mann, der die Reformation maßgeblich auslöste, Luther. Erstmals hat er so sein Thesenblatt unterschrieben und ist damit der damals verbreiteten Sitte gefolgt, den eigentlichen Namen zu gräzisieren, wie es beispielsweise sein Freund Melanchthon tat, der vorher „Schwarzerd“ hieß. „eLeUTHERia“ heißt auf Griechisch „Freiheit“. Freiheit brachte seine Erkenntnis der Heiligen Schrift: Die Freiheit, die davon lebt, dass Gottes Gnade mir gilt; dass ich damit allen anderen Autoritäten trotzen – und in der Liebe tätig sein, froh und getrost leben kann. (Vgl.  Kaufmann, Thomas: Geschichte der Reformation 2009, 186.)

Die Reformation fand in unserer unmittelbaren Nachbarschaft statt – Seyda liegt genau zwischen Jüterbog, wo Tetzel seine Ablassbriefe verkaufte, und Wittenberg, wo der Thesenanschlag „Gegen den Ablass“ als Reaktion darauf stattfand. Sie hat hier ihre unmittelbaren Auswirkungen gehabt: In der Reformationszeit, aber auch in der Zeit danach, - bis heute, 500 Jahre später.

Martin Luther kannte Seyda, beim Predigen in Wittenberg hat er das Städtchen erwähnt, als Entfernungsangabe, etwa so: „Stellt Euch vor, liebe Gemeinde, der Mose ist da so weit gezogen wie etwa nach Seyda…“ (WA 25,473,15). Er hat sich auch um die Besetzung der Pfarrstelle persönlich gekümmert. Sein Freund Bartholomäus Rieseberg war der erste evangelische Pfarrer in Seyda und wirkte hier 1527 bis 1540. Er kam auf Anraten Luthers hierher, nachdem er als reformatorischer Prediger in Hessen kurz zuvor dem Scheiterhaufen entgangen war.

Am 13. November 1528, „Freitag nach Martini“, soll Martin Luther anlässlich der ersten evangelischen Kirchenvisitation persönlich in Seyda gewesen sein – so steht es in einem „Tagebuch“, in dem das Leben Luthers Tag für Tag aufgeschrieben worden ist (Buchwald). Zehn Jahre nach der Reformation ging es in dieser ersten evangelischen Kirchenvisitation im „Kurkreis“ darum, was in den Gemeinden von der reformatorischen Botschaft angekommen war. Die Visitationskommission machte – nicht in Seyda, denn dort war ja schon Pfarrer Rieseberg tätig, aber an anderen Stellen -, erschreckende Erfahrungen. Manchmal konnte nicht einmal der Pfarrer das Vater Unser. Zum Pfarrer-Sein reichte es, lesen zu können, „die Messe lesen“ eben.

Die Visitatoren ließen sich auch in Seyda zunächst genau über die Verhältnisse unterrichten, bevor sie ihre Ratschläge gaben. Für Seyda wurde verfügt, eine Schule und ein Hospital zu bauen. Ein „Gemeiner Kasten“, also eine Kasse für die Allgemeinheit, insbesondere auch für die Armen, sollte eingerichtet werden.

Labetz, kirchlich damals Seyda zugehörig - wurde gegen Schadewalde, was zu Wittenberg gehörte, getauscht. Der Pfarrer von Mellnitz, der aufgrund des kleinen Ortes nicht genug Einkommen hatte, wurde nach Seyda verfügt. Noch heute kann man an der kleinen Feldsteinkirche in Mellnitz die „Gemeindepforte“ und die „Priesterpforte“ an der Südseite entdecken und dabei selbst feststellen, dass der Pfarrer dort jedenfalls immer sehr schlank gewesen sein muss, wenn er da hindurch passte.

In Seyda wurde eine Superintendentur eingerichtet: Ein Superintendent sollte fortan über Bildung und Amtsführung von zehn Pfarrern wachen. Die Superintendentur in Seyda hatte bis 1877 Bestand, und Seyda hatte so bis 1919 zwei Pfarrstellen: Einen Superintendenten, später „Oberpfarrer“, und einen „Diakon“, Kirchplatz 1 und Kirchplatz 2. Das jetzige Pfarrhaus wurde jedoch erst 1846 neu gebaut.

Nachdem Luther in Seyda war, schrieb er die Katechismen, um dem Notstand an Bildung abzuhelfen. Kurz und präzise werden die wichtigsten Stücke des christlichen Glaubens erklärt: Für „Haus, Schule und Kirche“ im Kleinen Katechismus – bis heute steht er im Gesangbuch, in dialogischer Form, also im Frage-Antwort Prinzip. Der „Große Katechismus“ war zuerst für die „Pfarrherren“ bestimmt und gab entsprechendes Hintergrundwissen, zum Beispiel: „Was ist Gott?“ - „Woran Du Dein Herz hängst!“

Über Jahrhunderte wurden und werden diese Katechismen gelehrt – eben in „Haus, Schule und Kirche“; lange Zeit gab sonntags früh einen Gottesdienst und am Nachmittag eine Katechismuspredigt. Es war dann selbstverständlich, dass – wie Luther schreibt – „ein Kind von sieben Jahren weiß, was die Kirche sei“.

Diese Visitation blieb nicht die letzte, immer wieder wurde nun danach gesehen, ob es in der Gemeinde ordentlich zuginge. So stellte man fest, dass zwar eine Schule, aber kein Hospital errichtet worden war. Die Seydaer entschuldigten sich: Dafür hätten sie etwas für das Zahnaer Hospital dazugegeben.

Die Visitation zeugt von dem klaren Gestaltungswillen der Reformatoren, der seinen handfesten Niederschlag in den Ortsgemeinden fand. Wie behutsam die Reformation auf der anderen Seite auch mit Traditionen umgehen konnte, zeigen die Kirchen in Ruhlsdorf und Arnsdorf noch heute. Ein Schnitzwerk der „Heiligen Familie“, über 500 Jahre alte, findet man in Ruhlsdorf. Es zeigt neben Maria und Josef, die wir aus der Heiligen Schrift kennen, dazu die heilige Anna – die Großmutter von Jesus, Mutter der Maria. Sie hat Jesus auf dem Schoß und ist deutlich „unter der Haube“, also verheiratet. Im Hintergrund sind ihre drei Ehemänner zu sehen, die sie nacheinander gehabt hat (sie starben jeweils). Diese Heiligen verloren mit der Reformation ihre Bedeutung als Heilsmittler („Heilige Sankt Anna, hilf, ich will ein Mönch werden!“ – so hatte der junge Martin Luther in Todesangst noch gerufen). Sie wurden aber nicht gänzlich aus der Kirche verbannt, sondern einfach aus dem Zentrum gerückt. Noch deutlicher ist das in der Kirche in Arnsdorf zu sehen, wo das Mittelteil des Altars mit Heiligenfiguren herausgenommen wurde und an der Wand seinen Platz fand, in die Mitte aber eine Kanzel eingebaut wurde: Das Wort Gottes sollte in der Mitte stehen, Jesus Christus.

Lang ist die Kette der lutherischen Pastoren, die in Seyda Dienst taten, oft sehr gelehrte Menschen mit guten Beziehungen zur Wittenberger Universität. Vor Augen ist uns Johannes Zacharias Hilliger, der 45 Jahre lang im Dienst war, 1725 bis 1770, und auf dem großen Ölbild in der Kirche zu sehen ist. Seine Gelehrsamkeit zeigt sich in den zahlreichen Büchern im Hintergrund. Er selbst hält ein aufgeschlagenes Buch in der Hand, in dem in drei Sprachen (Hebräisch, Latein und Griechisch) geschrieben steht: „Befiehl dem Herrn deine Wege, und auch, wenn es Dir schlecht geht: Der Herr sieht Dich doch!“  (Vgl.: „Die Vorgänger. Seydaer Pfarrer zwischen stabilitas loci und peregrenatio.“ www.seyda.de/2014-5.htm )

Die Gemeinde in Elster, schon durch ihren Namen in die Reformationsgeschichte eingegangen (am Elstertor, also am Wittenberger Stadttor Richtung Elster verbrannte Martin Luther am 10.12.1520 die Bannandrohungsbulle), bekam durch Luther ihren Pastor, Valentin Schwan, eingesetzt – und auch das, was viele befürchtet hatten und was das Zölibat gerade verhindern sollte: Das „Vererben“ von Pfarrstellen, trat hier ein, dreimal „Schwan“ steht in der Reihe der evangelischen Pfarrer Elsters zu Beginn. (Vgl. www.seyda.de/elster.htm.)

1521 stand Luther „vor Kaiser und Reich“ in Worms, mutig widerrief er nicht, sondern berief sich auf die Heilige Schrift und die Vernunft. Ein dänischer Prinz war dabei, Christian, und er war so begeistert von diesem Bekenntnis, dass er lutherisch wurde und hernach, als König von Dänemark war, Bugenhagen drei Jahre zu sich einlud, um lutherische Kirchenordnungen für sein Königreich zu verfassen. „Gottes Wort und Luthers Lehr vergehen nun und nimmermehr“ – so kann man es noch heute von den dänischen Kanzeln hören. Die lutherischen Königshäuser standen miteinander in Beziehung, und so kam eine dänische Prinzessin, Hedwig, nach Kursachsen: Die Enkeln Christians. Ihr Mann, Kurfürst Christian, verstarb früh, und sie bekam ihren eigenen Herrschaftsbereich auf der Lichtenburg bei Prettin, der sich bis zu unseren Orten hin erstreckte. So stiftete sie die kleine Fachwerkkirche in Gentha, 1624. Im Dreißigjährigen Krieg überlebten in Gentha nur zwei Witwen und zwei Witwer. Sie bekamen Ackergerät und Vieh zum Wiederaufbau  - und sie hatten eine Kirche, zum Trost und zur Hoffnung. „Hat sich das gelohnt?“, kann man heute gut fragen. Das alles ist Ausdruck lutherischen Glaubens, der sich in Gentha aber auch noch auf besondere Weise manifestiert. Erst vor 3 Jahren haben wir es entdeckt: Hedwig selbst sitzt am Tisch des Herrn, auf dem Ölbild über dem Altar. Ein Apostel ist weggelassen. Das ist ganz typisches lutherisches Denken: „Wir haben einen Platz dort, bei Jesus.“ In der Stadtkirche von Wittenberg hat es Cranach einmal begonnen, Menschen aus Wittenberg an den Tisch Jesu zu malen. In Gentha aber sitzt dort – das ist sensationell! – erstmals eine Frau.

Die Wirksamkeit des Glaubens in der Liebe – sie wurde von Anfang an deutlich, schon bei der Visitation ging es um Bildung für alle, um die Unterstützung der Schwachen und Armen sowie ein Hospital für Seyda. Im Jahre 1708 brannte fast die ganze Stadt Seyda ab, auch die Kirche wurde zerstört: Und da griff das christliche Gemeinwesen: Eine „Liebessteuer“ und ein „Liebesopfer“ sächsischer Städte half, Stadt und Kirche wieder aufzubauen. Deshalb steht Seyda, weil es diese Nächstenliebe gab! 1711 konnte die neue Kirche eingeweiht werden. 1717 war die Kraft da, auch wieder eine Glocke (vorher waren es 5) auf den Turm zu bringen. Sie klingt noch heute, und auf ihr steht, dass sie den „Freudenthon evangelischer Christenheit ins Künftige vermehren“ soll. 

Ein wenig später wird dann auch der typisch lutherische Kanzelaltar in die Kirche gekommen sein. An ihm ist das ganze „lutherische Programm“ abzulesen: Das Wichtige in die Mitte: Nämlich Wort und Sakrament als die Heilsmittel, also die Kanzel, den Altar und den Taufstein. Mit Hilfe des roten Vorhanges wird verdeutlicht: Das, was da auf dem geschnitzten Bild dargestellt wird, dass Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern das Mahl feiert, das wird bei uns hier und heute präsent am Tisch des Herrn und in der Verkündigung seines Wortes. Bemerkenswert ist der Einladungscharakter: Das Brot ist schon hingelegt auch für die, die noch kommen. Martin Jentzsch, der in Seyda geboren wurde, hat dies in seinem Lied verarbeitet, was noch heute in unserem Evangelischen Gesangbuch steht – und was später noch einmal zur Sprache kommen soll. (EG 418). Die wichtige lutherische Unterscheidung von „Gesetz“ und „Evangelium“ ist auch an unserem Altar zu erkennen: Links Mose mit den Zehn Geboten, der „Ordnung“, und rechts Johannes, der geschrieben hat: „Gott ist die Liebe“. Beide zeigen auf Christus am Kreuz. Die beiden großen Figuren Petrus und Paulus, die wohl seit 1711 der Kirche den Namen geben, sind einmal vertauscht worden. In diesem Jahr sollen sie – auch in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum – wieder in die richtige Reihenfolge kommen, die Anträge dazu sind gestellt. Paulus will doch auf das Kreuz (und nicht in die Luft) zeigen, und Petrus mit seiner Handbewegung zum Tisch des Herrn einladen und nicht dazu, daran vorbeizugehen!

An das Miteinander von weltlichem und geistlichem Regiment erinnern in der Kirche die Sitze für die Amtsleute auf der Empore mit dem sächsisch-polnischen Allianzwappen wie auch das Epitaph links neben dem Ölbild des Superintendenten Hilliger für einen Amtsmann. Er war sogar 50 Jahre im Dienst und ließ sich auf die Grabplatte schreiben: „Mach mir das mal nach, dann sprechen wir darüber!“ Auch auf der alten Glocke stehen sowohl weltliche als auch geistliche Repräsentanten. Die alte Schule neben der Kirche wurde 1881 gebaut – zu einem Drittel mit Geld der Kirchengemeinde, und bis 1918 hatte der Superintendent die Schulaufsicht.

Auf dem Ölbild ist schon der „Lutherrock“ zu sehen, also der schwarze Talar mit Beffchen, der uns bis heute als Pfarrerkleidung vertraut ist. So soll Luther als Professor in Wittenberg gekleidet gewesen sein. Allerdings gehörte dies wie vieles zu den „Adiáphora“, den Nebensächlichkeiten. Luther bekam einmal einen Brief aus dem Brandenburgischen von einem besorgten Pfarrer: Der Fürst erlaube ihm jetzt wohl, evangelisch zu predigen, aber er müsse die alten Gewänder aus katholischer Zeit im Gottesdienst anziehen – ob er das machen könne? Und Luther antwortete ihm, wichtig wäre doch das Wort, was er predige – da könnte er notfalls auch in Unterhosen da stehen.

Viele Jahrhunderte blieben also die alten Messgewänder noch in Gebrauch, in Gadegast zum Beispiel; dort haben wir auch (ungefähr alle 100 Jahre) auch eine Quittung über die Anschaffung eines neuen Messgewandes. Erst im Jahre 1817 verfügte der dann zuständige preußische König den schwarzen Talar als einheitliche Dienstkleidung der Pfarrer. (www.seyda.de/gadegastgeschichte.htm)

Da hatte sich in Seyda viel verändert: Sachsen hatte mit den Franzosen gekämpft und war im Befreiungskrieg gegen Preußen und Russen unterlegen gewesen. Unser Gebiet kam zu Preußen, die preußische Provinz Sachsen entstand, die bis vor kurzem noch  im Gebiet der „Kirchenprovinz Sachsen“ zu erkennen war – bis sie sich mit Thüringen zur „Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland“ vereinigte. Der preußische König wurde zuständig. Sein Königshaus kam aus Hohenzollern, also aus Süddeutschland, und war also von der Reformation, die in der Schweiz ihren Ausgang nahm, geprägt, „reformiert“. Schon seine Vorgänger hatten versucht, die zumeist lutherischen Untertanen und die Reformierten in einer Kirche zu vereinigen, was nicht gelungen war. Nun wurde es schlauer angefangen: Es gab eine Union, wie ein Dach praktisch, über lutherische und reformierte Gemeinden. Jede Gemeinde konnte also in ihrem Bekenntnisstand bleiben. Der König, der nebenbei ein Hobby-Liturgiker war und über seinen Freund, den Zar Alexander (Alexanderplatz!), einen russischen Musiker, Bogatzky, kennengelernt hatte, schuf eine eigen Unionsagende, also ein Gottesdienstbuch mit den entsprechenden Gebeten und Singstücken. Jede Gemeinde, die diese Agende freiwillig einführte, bekam ein Exemplar mit einer  persönlichen Widmung in Goldschrift. Ich habe so ein Buch zum Beispiel in Morxdorf unter einer Kirchenbank gefunden. In Seehausen aber, da zogen die Bauern in diesen Tagen vor das Pfarrhaus, hielten ihre alten Gesangbücher in die Höhe und riefen: „Wir sind Lutheraner!“

Auf dem Seydaer Kirchplatz steht die „Befreiungslinde“, eine kaukasische Linde (erinnernd an die Waffenbrüderschaft von Russen und Preußen), jetzt 200 Jahre alt. Der andere Baum ist eine Luthereiche, 1883 zum 400. Geburtstag Martin Luthers gepflanzt.

In diesem Jahr, 1883, begann auch ein großes Liebeswerk in Seyda, was seine Wurzeln bei dem großen lutherischen Theologen Friedrich von Bodelschwingh hat. Dieser hatte in guter lutherischer Tradition der tätigen Nächstenliebe in Bethel eine Arbeiterkolonie gegründet. Sein Verwandter, Gustav von Diest, tat dies 1883 in Seyda. Er sah in den durch die große Wirtschaftskrise Obdachlosen, die in Massen durch das Land zogen, die „Brüder von der Landstraße“, denen man „Arbeit statt Almosen“ geben muss: Also auch hier eine gute lutherische Sicht auf die Individualität des Menschseins, den persönlichen Wert eines jeden Menschen. (www.seyda.de/heide.htm )

„Brich dem Hungrigen dein Brot. Die im Elend wandern, führe in dein Haus hinein, trag die Last der andern.“ So dichtete es Martin Jentzsch in dem Gesangbuchlied Nr. 418, er wurde in Seyda geboren, sein Vater war in der Gründerzeit der Arbeiterkolonie dort tätig, und er saß vor dem Altar in der Seydaer Kirche: „Brich uns Hungrigen dein Brot, Sündern wie den Frommen, und hilf, dass an deinen Tisch wir einst alle kommen.“

Lutherisch geprägt war in diesen Zeiten auch ein großer Teil der Missionsbemühungen in Tansania, dem damaligen „Deutsch-Ostafrika“. In Gadegast erinnert eine alte Missionsfahne daran, die über der Empore hängt. Damals gab es in Gadegast Missionsfeste, wo zum ersten Mal ein Schwarzer zu Besuch war – und die Gadegaster wie auch die Gemeindeglieder der anderen Orte haben gespendet für Missionsstationen: Kirche, Schule, Krankenhaus. Von einer solchen ehemaligen lutherischen Missionsstation haben wir regelmäßig Besuch: Aus Lugala in Tansania. Ein Stück der lutherischen Weltkirche, zu der wir gehören, und an der unsere Gemeinden mitgebaut haben.

Auch die Lutherkirche in Leinefelde im Eichsfeld wurde mit Spenden aus Gadegast finanziert, 1886. Genau aufgeschrieben ist, wie viel jede Familie dafür gegeben hat. Das „Gustav-Adolf-Werk“ baute für die Evangelischen in der Diaspora (das heißt „in der Zerstreuung“, „in der Minderheit“) diese Kirche.

Im Jahr 1886 wurde die Kirche in Ruhlsdorf gebaut. Patron war Carl Traugott von Hülsen, er hat sie gestiftet. Er hat mit seinem Leben ein besonderes Zeugnis lutherischer Frömmigkeit gegeben. Nicht nur, dass der Pastor bei seiner Leichenrede erwähnte, „keine Schwelle“ sei ihm „zu niedrig“ gewesen, er habe seine Landarbeiter, wenn sie krank waren, besucht, um mit ihnen zu singen und zu beten. Nein, er hat auch jene allgemeine Feuerversicherung für die Provinz Sachsen und später für ganz Deutschland organisiert, die viele Menschen vor Verelendung und großer Not bewahrt hat. Und er ist im Reichstag aufgetreten, und zwar gegen Bismarck im Kulturkampf. Er machte klar, dass er als Lutheraner die Maßnahmen gegen die katholische Kirche nicht gutheißen könne – er war der erste, der den Mut hatte, im Reichstag so zu sprechen, und, wie wir wissen, hat Bismarck diese Sache aufgeben müssen. Im Vorraum der Ruhlsdorfer Kirche ist das Grabkreuz Carl Traugott von Hülsens zu sehen, mit dem Bibelspruch: Jesus Christus spricht: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben!“ Auch das Abendmahlsgeschirr hat er (neben der ganzen Kirche) gestiftet. Seine Nachfahren halfen uns im letzten Jahr mit einer großzügigen Spende, das große Kirchendach zu decken und setzen so die Tradition ihres Ahnen fort. (www.seyda.de/2014-2.htm)

Die Ausstattungen unserer Kirchen zeigen auf ihre Weise, was den Gemeinden wichtig war und ist: So findet sich auch in Naundorf ein Kanzelaltar; in Gentha war es bis vor 100 Jahren einer (ein altes Foto an der Westseite der Kirche lässt dies erkennen); in Gadegast steht in der Mitte ein Bild von Christus, der mit ausgebreiteten Armen auf uns zukommt; in Zemnick ist die Ostergeschichte mit Maria von Magdalena auf einem bunten Glasfenster der zentrale Blickfang. Den Kontrast merkt man vielleicht erst, wenn man etwa einmal nach Ostfriesland fährt, wo in den reformierten Kirchen kein Bild zu sehen ist, nur eine Kanzel in der Mitte, und ein „Klapptisch“ in der Ecke steht, der nur aufgestellt wird, wenn Abendmahlsfeier ist.

Ein Zettel für Abkündigungen aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Gadegast, gefunden beim Saubermachen unter einer Kirchenbank, kündet von der „Beichte für die Jugend“, und in Gadegast steht tatsächlich hinter dem Altar noch ein Beichtstuhl. Luther hatte auch diese Form der Beichte ja nicht abgeschafft – noch 1817 wurden bei der Renovierung der Schlosskirche in Wittenberg die Beichtstühle wieder eingebaut – sondern er hatte nur den Zwang zur Beichte kritisiert und den Irrtum, dass man da etwa alles benennen könnte.

Dass die Gemeinde sich aus Wort und Sakrament konstituiert, wird auch an dem Kirchenbau in Meltendorf sichtbar. In dem kleinen Bauerndorf abseits des Fläming gab es von alters her keine Kirche, der Weg bis nach Elster war weit. Der größte Bauer, Bröse, baute Mitte des 19. Jahrhunderts ein neues Wohnhaus und ließ in seiner Mitte eine Kirchstube errichten. Später dann, 1896, baute das Dorf gemeinsam und aus eigener Kraft eine eigene, kleine Kirche. Sie ist deshalb bis heute in kommunaler Hand. In diesem kleinen Dorf gab es einen lebendigen Kirchenchor, der über Jahrzehnte jeden Sonntag in der Kirche sang. Der Elsteraner Pfarrer freilich kam nicht so oft, so „besorgte“ man sich Ersatz, etwa aus Gadegast – oder gar aus Piesteritz; mit viel Aufwand: Um das Wort Gottes zu hören. (www.seyda.de/2014-1.htm)

Das Reformationsjubiläum 1917 fiel in die Zeit des Ersten Weltkrieges. In der Gadegaster Kirche haben wir aus diesem Jahr noch ein „Nagelkreuz“, für jeden Nagel wurde eine Spende für eine Gabe an die Soldaten gegeben. Luther im Dienste des Nationalismus, auch das hat es gegeben, bei uns.

Die Kirchenausmalung in Seyda 1935 – nachgezogen von einem katholischen Kirchenmaler 1955 – zeigt das Wappen Luthers und Melanchthons, das Lied „Ein feste Burg“ sowie zentrale Bibelverse. Ähnlich ist es in der Ruhlsdorfer Kirche, wobei Wesentliches dort bisher nicht mehr entziffert werden kann. Lutherbilder aus der Zeit um 1900 gibt es in Gadegast und in Ruhlsdorf (dort auch Melanchthon), und aus dem 18. Jahrhundert ein Gemälde der beiden von Siebenhaar in Öl.

Die „Trotzigkeit“ des lutherischen Glaubens kann man im Leben und Wirken von Pastor Hagendorf erkennen, der 1938 bis 1954 in Seyda tätig war. Erstmals ins Visier der GeStaPo geriet er, weil er in die Antwortbriefe zu Ahnenanfragen zum Ariernachweis eine Spendenbitte für Judenchristen einfügte. Wegen kritischer Äußerungen kam er in Haft. Nach dem 17. Juni 1953 klopften zwei Streikleiter aus Wolfen und Bitterfeld an seine Tür: „Einer muss uns aufnehmen! Das hat Jesus gesagt!“ Der Pastor tat dies, verhalf ihnen zur Flucht – und wurde daraufhin wieder eingesperrt. (Vgl: „Einer muss uns aufnehmen, das hat Jesus gesagt. Der 17. Juni 1953 im Seydaer Pfarrhaus.“ (www.seyda.de/1953.htm, www.seyda.de/2014-6.htm)

Die Zugehörigkeit zur lutherischen Kirchenfamilie der Welt ist uns seit 2003 ganz handgreiflich deutlich geworden. Damals gab es einen Pfarreraustausch mit Baltimore/USA. Pastor Keith Hardy war zweimal je einen Monat zu Gast und staunte: „In jedem Dorf eine große Kirche in der Mitte, und die ist lutherisch!“ Nach dem Pfarrer-Besuch (er kam mit seiner Frau) folgten Gemeindeglieder der Epiphany Lutheran Church aus Baltimore, auch in diesem Jahr wollen sie, sogar über einen längeren Zeitraum, drei Monate lang, kommen. In der Naundorfer Winterkirche hängt ein Kreuz aus rotem Glas, aus Baltimore.

Die Gemeindegruppe aus Seattle, die im Jahr 2005 half, die Mellnitzer Kirche sowie das CVJM-Haus in Seyda zu renovieren, kam von der „Westside Presbyterian Church“; „Presbyter“ ist das das griechische Wort für „Älteste“, sie kommen aus der reformierten Tradition, waren aber auch  mit uns gemeinsam auf den Spuren Luthers. Ja, dies war der Auslöser der ersten Begegnung, ausgerechnet am 11. September 2001. Überhaupt hat uns das Interesse an der Reformation, auch am Jubiläum 2017, zu mancherlei Kontakten verholfen: Etwa besucht uns regelmäßig ein großer Chor der größten lutherischen Universität in den USA, aus Valparaiso bei Chicago. 50 Studentinnen und Studenten sangen bei Konfirmationen in Gentha und Seyda sowie an der Kapelle in Mark Zwuschen. Dieser Chor, der inzwischen eine Partnerschaft zum Thomanerchor in Leipzig hat und auch beim Staatsakt der Bundesregierung zum Reformationsjubiläum singen soll, hatte zuerst mit uns hier Kontakt und kommt deshalb in großer Treue auch in unsere kleinen Orte und Gemeinden. Andere Reformations-Besucher konnten wir aus Dänemark (Bischöfin Christiansen zum Fest der Kirchensanierung in Gentha 2015), Tschechien (Böhmische Brüder) und aus Polen (Masuren) begrüßen. (www.seyda.de/neuewelt.htm)

Zu einem Dorfjubiläum in Naundorf spielte die Kirchengemeinde die Dorfgeschichte in mehreren Szenen nach, zu Gast war Bernhard Naumann, der „Luther“ aus Wittenberg: Denn Luther kam natürlich auch vor!

Besondere Begegnungen gab es über das Zentrum des Lutherischen Weltbundes: Jeweils eine Gruppe von ca. 16 Gästen kam für einen Nachmittag und Abend in zwei Kirchengemeinden: Wie bei der Olympiade, aus allen Erdteilen: Lutheraner aus Simbabwe, Lettland, Hongkong, El Salvador, Kanada, USA, Ghana, Sambia, Indien, Kolumbien, Schweden, Dänemark… Wechselseitig ein großes Erlebnis!

Schließlich brachte die Flüchtlingshilfe in den vergangenen Monaten erste Versuche arabischer Führungen durch Wittenberg und der Beschreibung der Reformation für Menschen aus einem ganz anderen Kulturkreis. Dass man eben ein „Ticket“ fürs „Paradies“ nicht kaufen kann, sondern es durch Jesus geschenkt bekommt. Dass es nicht auf die Leistung ankommt, sondern auf die Liebe Jesu zu jedem Einzelnen von uns – das steht im Kontrast zu allem Leistungsdenken, im Islam wie auch in unserer modernen westlichen Gesellschaft.

Dass Luthers Geist lebendig ist unter uns, daran erinnert auch die Kapelle in Mark Zwuschen mit ihrer Spitze, 2011 aufgesetzt. Da wird – in Metall – das wehende Grabtuch dargestellt, was schon auf den Cranachbildern zu sehen ist. Und es steht „Vivit!“ dabei, „Er lebt!“, Jesus lebt – die österliche Botschaft, von der Lutherrose abgeschrieben, die durch die Zeiten geht und eben froh und getrost macht. (www.seyda.de/kapelle.htm)

Vieles ist „lutherisch“, was wir gar nicht merken – wie ein Fisch, der nicht merkt, dass das Wasser ihn umgibt – erst, wenn es fehlt, wird´s schwierig.

Dass heute die Geschenke zu Weihnachten gegeben werden und nicht, wie ganz früher, am Nikolaustag: das geht auf Martin Luther zurück. Auch das BaFöG für Studenten, natürlich das evangelische Pfarrhaus mit Pfarrfrau.

 

 

Die Gedanken Luthers sind in Seyda durch die Zeiten erhalten geblieben: Dass wir aus Gottes Gnade leben – und dass das Freiheit schenkt von vielen anderen Heilslehren (wie die vom Geld, mit denen Tetzel zu tun hatte); dass das jeder selbst in der Bibel lesen können soll – deshalb die Bemühung um Bildung und Bibel; dass der Nächste unsere praktische Hilfe braucht; dass wir uns freuen können an den guten Gaben Gottes – und, vielleicht gerade in unseren Tagen wesentlich: dass wir eine Hoffnung haben, die uns – selbst wenn morgen die Welt unterginge – doch heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen lässt.

„Gott geb uns allen

seiner Gnade Segen,

dass wir gehen auf seinen Wegen

in rechter Lieb

und brüderlicher Treue,

dass uns die Speis nicht gereue.

Kyrieleison.

Herr, dein Heilig Geist

uns nimmer lass,

der uns geb zu halten rechte Maß,

dass dein arm

Christenheit

leb in Fried und Einigkeit.

Kyrieleison.“

Abendmahlslied Martin Luthers,

gesungen in Seyda seit 500 Jahren.

EG 214,3

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„Und

     solches

          that

             Gott

                  an

                     unß“

 

Abgebrannt.

Über Feuerflammen in Kirchen in Seyda und Umgebung.

Geschrieben auf Schloss Mansfeld am Vorabend von Invokavit 2016.

„Die Güte des Herrn ist´s, dass wir nicht gar aus sind. Seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende.“

Klagelieder Jeremias 3,22

 

Im August 1708 brennt die Seydaer Kirche bis auf die Grundmauern ab, dazu das Pfarrhaus und fast die ganze Stadt. Die Brandkatastrophe, entstanden durch den Schuss eines Jägerburschens auf ein Strohdach, überlebte unser Städtchen nur durch den christlichen Gemeinsinn der sächsischen Städte. Ein „Liebesopfer“ und eine „Liebessteuer“ für Seyda wurden erhoben, in Torgau, Wurzen, Oschatz… Und so konnte die Stadt wieder aufgebaut werden.

 

Superintendent und Pfarrer Andreas Gormann rettete sich in letzter Minute vor den Flammen, mit seinen Kindern an der Hand. Aber er verlor seine ganz Habe, fand im Pfarrhaus in Gadegast Zuflucht und musste die Gottesdienste behelfshalber im Amtshaus feiern, was vor dem Feuer gerettet werden konnte. Mit einer unglaublichen Energie schaffte er es, Menschen und Mittel in Bewegung zu setzen und innerhalb von drei Jahren die Kirche wieder aufzubauen. Freilich hatte sie nun keinen großen Turm mehr, sondern nur einen Dachreiter aus Fachwerk, und statt der früher fünf Glocken konnte erst im Jahre 1717, neun Jahre später, zum Reformationsjubiläum, wieder eine Glocke auf den Turm gebracht werden. „Den Freudenthon evangelischer Christenheit ins Künftige zu vermehren“ – der Zweck der Glocke ist auf ihr geschrieben. Gormann hatte es erlebt: Die Katastrophe verstand er als Gericht Gottes, und den Neuanfang als großes Geschenk.

In seinem Bericht in der Turmkugel wechselt er freilich die Sprache, als er auf die eigentliche Ursache, die er für den Brand ausgemacht hat, zu sprechen kommt. Auf Lateinisch schreibt er: „Die Stunde des Unglücks kam über die im Magdeburger Bereich liegende Kirche in Seyda! Gleichzeitig mit dem innerlichen Zerfall ist auch das heilige Gebäude in Seyda eingestürzt. Gerecht ist der Herr, und gerecht ist sein Gericht. Unsittlicher Lebenswandel, unglaubliche Gotteslästerungen, giftigste Täuschungen, höchste Heuchelei hat Gott in Seyda lange genug mit großer Geduld ertragen. Jetzt aber hat er beschlossen, dem Frevel die Maske der Frömmigkeit zu entreißen und diese Schlechtigkeit aufzudecken.“ In deutscher Sprache setzt er dazu: „Und solches that Gott an unß anno 1708, den 28. August von 11 Uhr Vorm(ittags) bis gegen zwei Uhr Nachm(ittags)...“

Am 1. Advent 1711 konnte die neue Seydaer Kirche eingeweiht werden. In unseren Zeiten sollte der 300. Geburtstag der Kirche denn auch gebührend gefeiert werden, der Dank für den Wiederaufbau wurde nun ergänzt mit dem Dank für 300 Jahre, in dem in dieser Kirche Gottes gutes Wort zu hören war und viele Menschen – und zwar die, mit denen wir eng verbunden sind, unsere Vorfahren und Nachbarn und auch wir – Freud und Leid vor Gott bringen konnten, getauft und konfirmiert worden sind, geheiratet haben. 300 Kerzen leuchteten zu diesem Anlass in der Kirche, die ansonsten wegen des 1. Advents mit vielen grünen Zweigen geschmückt war. 300 Kerzen, genau abgezählt – meist waren es Teelichte, rechts und links vom Altar auf den Übergängen zur Empore hin, und natürlich auf dem Altar selber. Jede stand für ein ganzes Jahr Segen, Freude, Kraft und Leben.

Die Kirche war gut gefüllt, ich hatte im hinteren Teil unter der Empore noch einen Platz bekommen. Ein weitgereister Männerchor, aus Moskau, füllte mit seinen kräftigen Stimmen die Kirche und hielt alle in seinem Bann. Plötzlich erhob sich eine große blaue Stichflamme am Altar und zog alle Blicke auf sich. Die kleinen Flämmchen der Teelichte hatten sich zu einer vereinigt. Sie züngelten an dem großen, zum Glück noch frischen Tannengrün. Der Gesang ging weiter, die Sänger merkten zunächst nur die gebannten Blicke der Zuhörer, die weit aufgerissenen Augen und Münder und schrieben dies vielleicht noch der Faszination der tief in die Seele sprechenden russischen Musik zu. Selten habe ich es in dieser Geschwindigkeit bis zum Altar geschafft – und begann mit kräftiger Trompetenlunge zu pusten. Die Flamme vervielfachte sich so durch die Luftzufuhr und schlug zurück: Ich verbrannte mir ganz buchstäblich so richtig den Mund.

Geistesgegenwärtig kam nun ein Russe neben mich und erschlug mit seinem großen Liederbuch die Flammen. Das alles dauerte nur wenige Sekunden, und das Musikprogramm ging ohne Unterbrechung weiter. Mancher hat es vielleicht für eine besonders gelungene Einlage gehalten, um die Macht der Flammen, die vor 300 Jahren alles vernichtet hatten, zu demonstrieren. Die Kirche war nun nicht nur mit vielen Menschen und herrlichem Gesang, sondern auch mit Brandgeruch gefüllt. Mit großer Dankbarkeit im Herzen setzte ich mich wieder auf meinen Platz. Noch lange brannten mir danach die Lippen, und das Rasieren konnte ich mir für einige Zeit sparen.

 

„Ich bin nicht gekommen, Eure Häuser und Eure Scheunen anzuzünden!“ so begann einmal ein Seydaer Pfarrer seine Antrittspredigt. „Ich bin nicht gekommen, Eure Häuser und Eure Scheunen abzubrennen, sondern ein Feuer in Euren Herzen für unseren Herrn Jesus Christus zu entzünden.“

Einen flammenden Predigteinstieg hatte ich auch einmal in der Naundorfer Kirche. „Liebe Gemeinde! In dieser Woche ist um ein Haar mein ganzes Haus abgebrannt. Die Flammen schlugen schon hoch. Gott dem Herrn und einem Naundorfer habe ich es zu verdanken, dass meine Familie und ich am Leben sind und wir auch heute Nacht unversehrt zuhause schlafen konnten…“

Mit großer Eindringlichkeit hatte mir der Naundorfer Feuerwehrchef, Herr Bolze, in den Ohren gelegen, doch Rauchmelder in meinem Haus anbringen zu lassen. Ich muss zugeben, es war mir schon ein wenig viel gewesen. Wenn er es einmal gesagt hätte, hätte es eigentlich gereicht, dachte ich mir. Jedenfalls hatte ich es mir zu Herzen genommen und tatsächlich die Geräte angeschraubt.

Und nun stand der Topf auf dem Herd und ein Nuckel darin, er sollte einmal richtig  „ausgekocht“ werden, also durch das kochende Wasser von Schmutz und Bakterien befreit und wieder für den Babymund einsetzbar sein. Ja, aber er war vergessen worden. Das Wasser kochte und kochte und wurde weniger und immer weniger. Der Nuckel lag auf dem Boden und wurde heißer und heißer, zog sich zusammen. Der Topfboden fing an zu glühen, der Nuckel auch. Er entzündete sich. Eine Flamme schlug auf, groß genug, die Dunstabzugshaube zu erreichen. Mit ohrenbetäubendem Lärm riss mich der Rauchmelder aus den Federn, ich eilte zur Küche und sah die Flammen. Gerade noch rechtzeitig, um das Schlimmste zu verhindern!

Der Predigteinstieg lief darauf hinaus, auf ein gutes Wort zu hören -  es zu befolgen. Und dass es wichtig ist, auf Gottes Wort zu hören – eben damit unser Leben nicht in einer Katastrophe endet.

 

Die Zeitungsausträger sind früh am Morgen unterwegs in unseren Orten. Schon weit vor Sonnenaufgang gehen sie von Haustür zu Haustür. So auch in Ruhlsdorf, wo die Kirche mitten im Ort steht. Der Frau fiel auf, dass aus der Kirche ein Lichtschein kam. In solcher Herrgottsfrühe, zu solch „unchristlicher Zeit“, so gegen 4.30 Uhr, doch recht ungewöhnlich. Sie hat es nicht für sich behalten, sondern einem Ruhlsdorfer Bescheid gegeben. Auch der behielt es nicht für sich, sondern gab es einem weiter, der einen Kirchenschlüssel hat. Und der ist dann losgegangen – und fand, dass eine Kerze am Altar noch brannte. War sie vergessen worden? Hatte sie sich wieder entzündet aufgrund der Restwärme? Die Altarkerze war jedenfalls recht klein geworden, etliche Tage hatte sie schon gebrannt. In der Folge wurden überall die hölzernen Kerzenständer aus den Kirchen verbannt.

 

Aber all´ diese Vorsorge allein hilft nicht!

Jedes Jahr zu Ostern bekommen wir aus dem Diest-Hof wunderbare Osterkerzen, reich und sinnvoll verziert und ein großer Schmuck, eine sichtbare Erinnerung auch an die Auferstehungshoffnung: Dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit, der Tod durch Jesus Christus besiegt ist. Und ein Sichtbarmachen der Verbundenheit der Kirchengemeinden mit dem Diest-Hof als einem Ort tätiger Nächstenliebe.

Zum Osterfest entzündet leuchten die Kerzen dann normalerweise zu allen Gottesdiensten, das ganze Jahr hindurch. Sie sind dick und rund, so dass sie das gut schaffen: Auf dem Klavier in der Seydaer Winterkirche kann man eine ganze Galerie von Osterkerzen aus vielen Jahren bewundern. Jedes Jahr werden sie anders gestaltet.

Eine Kerze in Ruhlsdorf aber hat es nicht geschafft, sondern andere Wirkung hinterlassen. Auch sie brannte nach einem Gottesdienst noch weiter. Direkt unter dem großen hölzernen Kreuz stand sie in der Mitte des Altars, auf einer schönen weißen Tischdecke, die über den Altaraufbau aus Holz gelegt war. Sie brannte und brannte, Tage und Nächte – alle vierzehn Tage nur ist ja in diesem Dorf Gottesdienst. Als ich wieder an einem Sonntag in die Kirche kam, wunderte ich mich: „Wo ist die Osterkerze?“ An ihrer Stelle war ein kreisrundes Loch in die Decke gebrannt – kreisrund, keinen Zentimeter darüber hinaus, der Rest der Decke war unversehrt. Und auch im hölzernen Untergrund setzte sich das fort: kreisrund, etliche Millimeter tief – durchgebrannt. Und nichts weiter! „Gottes Güte ist´s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende!“ Dieser Bibelspruch, der Jahreslosung war – aus ganzem Herzen konnten wir ihn nun erneut sagen und singen.

Feuerflammen sind das ganze Jahr über in der Genthaer Kirche zu sehen: Am Altar, sie gehören zum Schnitzwerk und künden von dem Feuer des Heiligen Geistes, der in dieser Kirche am Wirken ist – ähnlich, wie die „Zwiebeltürme“ der orthodoxen Kirche solche Feuerflammen symbolisieren wollen. Es ist gut, dass die Genthaer Feuerwehr solch gute Verbindung zur Kirche hat. Es ist Tradition – schon seit DDR-Zeiten  -, dass die Kameraden im Abstand von mehreren Jahren – zuletzt 2009 – die Balken der Kirche mit neuem Anstrich versehen. Und auch zur Christvesper sind sie natürlich fast vollständig da. Die Genthaer Kirche hat nämlich – bis auf eine Ikea-Stehlampe an der Seite -  keine elektrische Beleuchtung, sondern wird am Heiligen Abend von ganz vielen Kerzen erhellt, die sich am Gold des Altars und in den Augen der Besucher spiegeln. Jeder Platz hat auch eine Kerze…

In der Morxdorfer Kirche feierte ich am 1. August 1993 um 8.30 Uhr meinen ersten Gottesdienst. Damals hielt man noch in einer Hand das Gesangbuch – und in der anderen, wenn die Lichtverhältnisse schlecht waren, und das sind sie oft wegen der kleinen Fenster – eine Kerze. Allerdings waren vom Superintendenten die Baumaßnahmen schon eingeleitet, so dass die Kirche noch in jenem Jahr elektrifiziert wurde. Aber auch jetzt werden die Bänke, die eben so angelegt sind, dass man etwas vor sich ablegen kann, entsprechend geschmückt. So hat jeder am Platz vor sich etwa zum Erntedankfest Kastanien oder zu Weihnachten Zweige – und natürlich Kerzen.

Im Oktober 2015 konnte die Fertigstellung einer großen Sanierung der Mellnitzer Kirche gefeiert werden. Begonnen wurde sie in Eigenleistung – Mellnitzer und eine Gruppe von Gemeindegliedern aus Seattle vom Pazifischen Ozean hatten den Innenraum mit neuer Farbe versehen: die Bänke, die Empore, den Altar und die Wände – bis auf die Ostwand, die aus denkmalschutzrechtlichen Gründen dem alleinigen Zugriff durch Restauratoren vorbehalten war. Und nun wurde auch diese vollendet, dazu Balken, Dach und Turm und Tür – und ein Spielplatz vor der Kirche gehörte auch dazu, seit einem Monat stand er unmittelbar vor der Kirche. Ein großes Werk, eine große Freude: So eine kleine Kirche, eine kleine Gemeinde, aber eine sehr große Bausumme und Hilfe aus der Nähe und aus der Ferne. Im Protokollbuch des Gemeindekirchenrates steht auf der ersten Seite die Verheißung Gottes für sein Volk: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jes 42,3)

Nun wurde also dann mit Freude Weihnachten gefeiert, 20 Kinder führten ein Krippenspiel auf – die Maria kam aus Mellnitz, die anderen aus Morxdorf und Seyda. Und am Weihnachtstag geschah es wieder, dass eine Kerze nicht richtig gelöscht war, sondern einfach weiterbrannte. Diesmal war es einfach: Die Decke war frisch, auf der sie stand, die Temperaturen milder als zu Weihnachten üblich, und neben ihr schöne Sträuße mit frischem Tannengrün, dazu das Holzkreuz – alles in der frisch gemalten Kirche. Holz war noch ein wenig dazugekommen, Bildhauer Kuhrmann hatte extra einen neuen Kanzelfuß angefertigt, um die ursprünglich Ausstattung der Kirche wieder herzustellen.

Am Silvestertag war der nächste Gottesdienst. „Schon wieder!“ sagten manche. Und es hätte keine Stunde später sein dürfen! Die Kerze war heruntergebrannt, weniger als ein Millimeter trennte den brennenden Docht von der Altardecke. Noch genügte ein kurzes Pusten, und es war um die Flamme geschehen. Wenige Minuten später hätte der Altar in Flammen gestanden, über dem Altar ist eine Holzdecke, mit Ölfarbe bemalt. Die frisch wiederhergestellte „Himmelspforte“ wäre total verrust worden, wenn überhaupt von der Kirche noch mehr als die Grundmauern und ein Häufchen Asche übrig geblieben wäre. Das Jahr, in dem 5 Kirchen im Pfarrbereich saniert werden konnten – beinahe wäre es mit diesem Paukenschlag zu Ende gegangen. Aber: Gott sei Dank! So ist es nicht geschehen. Den ahnungslosen Mellnitzern, die sich auf einen ruhigen Jahresabschluss in der Silvesterandacht freuten, wurde mit einem Schlag neu bewusst, wie sehr wir von Gottes Gnade leben.

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BIBELWOCHEN im Seydaer Pfarrbereich

Zuerst in Seyda, dann in Gentha, jetzt (25.-28.1.) in Gadegast. 8.-12.2. in Naundorf (19.30 Uhr) . 15.-19.2. in Elster (19 Uhr). 22., 24., 25.2. in Zemnick.1.3. Morxdorf, 2.3. Mark Zwuschen. 8.-10.3. in Ruhlsdorf.

WELTGEBETSTAG. Frauen aus Kuba laden ein. 3.3., 19.30 Uhr Gentha. 4.3., 19.30 Uhr Gadegast. 4.3., 14.30 Uhr Ruhlsdorf.

12.-15.2. Konfirmandenfreizeit auf Schloss Mansfeld

TROMPETENFREIZEIT im Harz: 1.-4.2.

31.1.: "Besuchsgottesdienst" in Seyda, 9.30 Uhr.

WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE: In Seyda am 1. Feiertag um 9.30 Uhr in der Kirche, am 2. und am 3. Feiertag jeweils um 9.30 Uhr im Gemeinderaum, mit Kindergottesdiensten.... In Elster am 1. Feiertag um 10.30 Uhr mit Chor im Gemeinderaum.... In Morxdorf am 2. Feiertag um 10.30 Uhr mit einer Taufe... In Mark Zwuschen am 1. Feiertag um 15 Uhr in der Kapelle.... In Gadegast am 1. Feiertag um 13 Uhr in der Kirche..... In Gentha am 2. Feiertag um 14.30 Uhr in der Kirche...  In Zemnick am 2. Feiertag um 13 Uhr in der Kirche... In Ruhlsdorf am 2. Feiertag um 15.15 Uhr...  In Mellnitz am 1. Feiertag um 13.45 Uhr...  In Meltendorf am 2. Feiertag um 13.45 Uhr....  In Naundorf am 2. Feiertag um 8.30 Uhr in der Kirche... - Mitarbeiterweihnachtsfeier in Naundorf am 28.12. um 19 Uhr in der Feuerwehr.

HEILIG ABEND: Musikalisches Krippenspiel in der Kirche in Seyda (17 Uhr), mit Bläserchor (12!) und Orgeleinweihung (nach 100 Jahren sind die originalen Pfeifen wieder drin, ganz neuer Klang; 1917 mussten sie zu Rüstungszwecken abgegeben werden). Musikalisches Krippenspiel auch in Morxdorf (14.30 Uhr) und Mellnitz (13.45 Uhr). Krippenspiel als Schattenspiel in Zemnick (19 Uhr). Krippenspiele auch in Ruhlsdorf (18 Uhr, mit Trompete), Gentha (15.30 Uhr, auch mit Saxophon, Flöte, sanierter Orgel), Gadegast (16.15 Uhr), Naundorf (15.30 Uhr), Elster (17 Uhr, auch mit Kirchenchor). Christvesper in Meltendorf um 16 Uhr.

Für 2016 ist wieder ein Kalender erschienen, er geht an alle Haushalte des Pfarrbereichs und in die weite Welt (Seattle und Sibirien, Moskau und Baltimore, Afrika und Dänemark, Hessen und Masuren, Zary und Prag, Hamburg und München... erhältlich im Pfarrhaus.

Hier die Erklärung der Bilder:

Der Seyda-Kalender 2016 will die Jahreslosung interpretieren: Dass wir im Evangelium einen großen Trost durch Jesus Christus haben: Die große Liebe, die uns hält und trägt und guten Weg zeigt. Der Trost kommt uns auf vielfältige Weise entgegen, zum Beispiel in der Musik, in der Natur, in der Gemeinschaft und natürlich in und bei dem allem im Hören auf Gottes Wort. 1. Eine Freude dieses Jahres ist es, dass wieder Trompetenklänge in unseren Kirchen hörbar wurden. Hier sieht man Franz, er spielt die Tuba. Wie sie zu spielen ist (vier Griffe statt der üblichen drei) hat er selbst herausgefunden. 2. Diamantene Hochzeit in Seyda: 60 Jahre Treue - da kann man sehen, was Liebe ist. Der Regen hörte dann auf, und alle Nachbarn feierten mit: Im „Winkel“ war ein großes Zelt aufgebaut: Gute Nachbarschaft! 3. und 4. und 6. Eine 150 Jahre alte Fahne in der Gadegaster Kirche erinnert daran, dass unsere Gemeinden den Bau von „Missionsstationen“ in Tansania unterstützt haben: Jeweils eine Kirche, eine Schule und ein Krankenhaus wurden dort an einer „Station“ gebaut. Von einer solchen Station, aus dem Urwaldhospital Lugala, kam Mr. Kuandika. Er ist dort Elektriker – auch wenn er in seinem Haus keinen elektrischen Strom hat. Herzlich haben wir ihn begrüßt, so in verschiedenen Christenlehregruppen. In manchen Klassenstufen sind nun wieder fast alle Kinder dabei in der Christenlehre bzw. der Konfirmandenstunde. 5. Der Seydaer Kirchturm steht – durch die Zeiten, „Zeigefinger Gottes“. Er sagt: „Ich will mitten unter euch wohnen.“ 7. Mr. Kuandika war auch bei der Zemnicker Christenlehre zu Gast, danach dann bei Familie Richter, wo uns anschaulich die Solarenergiegewinnung erklärt wurde. 8. Das liebevoll sanierte Taubenhaus in der Mitte des Zemnicker Bauernhofes hat drei Etagen: für Gänse, Hühner, Tauben. Und das Kreuz für die Liebe des Jesus Christus schmückt den Giebel. 9. Der barmherzige Samariter – über ihn haben wir in der Predigt im August nachgedacht. Jesus traut dem Fremden, der eine andere Sprache spricht und aus einer anderen Lebens- und Glaubenswelt kommt, zu, ein Herz zu haben – und sagt uns: „So geh nun hin und tue desgleichen!“ – Der Trost der Jahreslosung gilt auch für die Flüchtlinge, die in diesem Jahr zu uns kamen, die viel verloren haben: Deshalb ist sie auf dem Kalender in ihrer Sprache geschrieben. 10. Ein Schulanfänger übt. Gut, dass es Zeit und Möglichkeiten dafür gibt. 11. Alina aus Tscherepowez im fernen Sibirien war in diesem Sommer mehrere Monate lang in Seyda zu Gast. Gastfreundlich sein, Brücken bauen: Dazu sind wir gerufen. 12. Frau Hellner mit Naundorfern: Ehrenamtlich hält sie Woche für Woche in verschiedenen Orten die Christenlehre und macht es möglich, dass Kinder mit dem Trost und der Freude des Evangeliums in Berührung kommen können. Etliche derer, die hier zu sehen sind, sind nun Konfirmanden: 25 sind es zur Zeit im Pfarrbereich, so viel, wie ganz lange nicht. 13. Das Schulerhaltungsfest: Wir brauchen unsere Schule! 14. Wechselseitige Besuche gab es zwischen Zary in Polen und Seyda. Hier ein Bild aus Sagan, im Hintergrund steht – in Bronze – Johannes Kepler, der dort wirkte und mit viel Geduld über Jahrzehnte die Sterne beobachtete in dem Gottvertrauen: Er hat es gut und sinnvoll gemacht. Das brachte ihn dazu, die Gesetze der Planetenbahnen zu entdecken. Genauso dürfen wir auch damit rechnen, dass Gott einen guten Plan für unser Leben hat – und ihn entdecken. 15. Die Kirchtürschwelle in Gadegast, ganz tief ausgetreten – wie viele Füße hier herübergegangen sind: Und nicht von fremden Leuten, sondern von den Gadegastern und ihren Vorfahren… 16. Behütet auf dem Weg. Untere Reihe: 1. Besuch der Partnergemeinde, hier vor dem frisch restaurierten Cranachaltar in der Wittenberger Stadtkirche: Wir haben einen Platz am Tisch Jesu, Cranach hat damals seine Zeitgenossen an den Tisch gesetzt. 2. „Christlicher Verein Junger Menschen“, ein kleiner Jugendverein in Seyda. In diesem Jahr zum dritten Mal hintereinander Sieger beim Mitternachtsvolleyballturnier des CVJM Sachsen-Anhalt. 3. Ein großes reifes Feld hat doch auch etwas sehr Tröstliches: Die Treue Gottes steht dahinter, dass es immer wieder Saat und Ernte gibt – wenn auch in manchem Jahr mehr (wie im letzten) und in manchem Jahr weniger (wie in diesem). Ist Ihnen schon einmal aufgefallen: In unseren Orten ist immer zwischen Feld und Himmel ein dunkelgrüner Streifen zu sehen: Der Wald. 4. Eine Hochzeit von Elsteranern in Dietrichsdorf, mit Blumenkindern: An Gottes Zusagen können wir uns fest halten. 5. Eine Großmutter aus Ruhlsdorf, Anna mit Enkelkind Jesus auf dem Arm (500 Jahre alt, geschnitzt). Die Familie ist ein wichtiger Ort der Zuflucht und des Trostes! – Vor diesem Schnitzbild saß Anfang Oktober eine Gruppe syrischer Flüchtlinge, und konnten sehen: Vor 500 Jahren waren die verheirateten Frauen bei uns ähnlich verhüllt wie heute in Arabien (nämlich „unter der Haube“). Die Syrer waren Gäste bei einem Kirchenkonzert und hinterher bei einem großen Kaffeetrinken: Eine erste Begegnung. Und da zeigt sich die Kraft und Größe, die auch in unseren Gemeinden steckt: Es waren um die 70 Gäste gekommen, aber alle wurden satt mit leckerem Ruhlsdorfer Kuchen. Und immer wieder kamen Ruhlsdorfer an die Tische der Syrer und versuchten den Kontakt. Schwierig war es, oft ohne Englisch, aber möglich. Und als dann Beruf und Familienstand klar waren, wurde deutlich: Es sind Menschen wie wir. Einer erzählte: „In einer Woche kommen meine Frau und meine Kinder in München an – aber wo soll ich mit ihnen hin?“ Da stand ein Ruhlsdorfer auf und nahm den Syrer mit hinaus: „Da wohne ich, und daneben die Wohnung, dahin kannst Du kommen.“ 6. Die „Besuchsgottesdienste“ wurden in diesem Jahr erfunden: Dass man einfach einmal die Nachbarn besucht zu einem „normalen“ Gottesdienst und sich anschließend beim Gemeindecafé noch austauschen kann. So hat mancher zum ersten Mal die Kirche im Nachbarort von innen gesehen, und nicht nur die Gemeindekirchenräte haben sich näher kennengelernt. Man kann den anderen besser verstehen, wenn man ihn einmal in seinem Zuhause besucht. Hier: Das fröhliche Zusammensein an der Kapelle in Mark Zwuschen. 7. Musik ist tröstlich, feine Konzerte gab es – unter anderem orgelte Kirchenmusikdirektor Thomas Seyda aus Görlitz in Seyda zum Heimatfest -, in Gadegast fand ein Musikschulkonzert statt. 8. Der Valpariso University Choir sang an der Kapelle in Mark Zwuschen, das hat schon Tradition seit einigen Jahren! Übrigens wurde dieser Chor für den Staatsakt der Bundesrepublik Deutschland zum Reformationsjubiläum 2017 ausgewählt! Bei dem Treffen in Mark Zwuschen war auch Besuch aus Russland da; ein Stück Erlebnis der weltweiten Christenheit in unseren kleinen Orten. 9. Tröstlich, wenn man jemanden hat zum Drücken! 10. und 11. Beim Besuch der Partnergemeinde aus Hessen fand eine fröhliche Begegnung mit Sketchen in der Pfarrscheuen statt – hier auch personell „von hüben und von drüben“ besetzt – und nebenbei wurden Ponykutschfahrten rund um Seyda angeboten, im Mondschein. 12. Eines der zwölf von Elisabeth Kraatz geschnitzten Bilder an den Türen der Kapelle in Mark Zwuschen, hier die Schöpfung, ein großer Trost: „Er hält die Welt in der Hand.13. In der Natur lässt sich manches Tröstliche, Gottes Handschrift, entdecken. Unvergessen ist der Gemeindenachmittag, der so begann: „Wir trinken jetzt Kaffee und sehen danach einen kleinen Film von einem aus unserem Ort, der jedes Jahr nach Südafrika fliegt.“ – Das Getuschel am Kaffeetisch riss nicht ab: „Wer kann sich das leisten? Das ist bestimmt der! …“  Schließlich gab es die Auflösung: Der Storch fliegt von uns bis nach Südafrika (und zurück). Der alte Choral passt dazu: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt / der allertreusten Pflege, des, der die Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn: Der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ 14. Viele große Kirchbauprojekte konnten in diesem Jahr abgeschlossen werden, zum Beispiel in Mellnitz, Morxdorf, Gentha und Ruhlsdorf; die letzten Orgeln in Gentha und Seyda und Ruhlsdorf (dort hat es sich noch ein wenig verzögert) wurden saniert, auch das Gadegaster Pfarrhaus zum Neubezug in Eigenleistung umgebaut: Gott sei Dank. Das alles war möglich durch eine große Opferbereitschaft der Gemeinden und die Hilfe vieler aus der Nähe und aus der Ferne! Hier bläst die neue kleine Bläsergruppe bei der Einweihungsfeier in der Morxdorfer Kirche von der Empore, weil sonst kein Platz war. Am Heiligen Abend wird die Bläserschar auf 12 anwachsen!

So wollen wir mit Dankbarkeit auf das schauen, was Gott uns geschenkt hat auch in diesem Jahr, und seiner Verheißung trauen: „Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet.“

...

1.12. Adventsfeier der Gemeindekirchenräte des Pfarrbereichs Seyda.

29.11.: Chorkonzert 16.30 Uhr in Elster; Moskauer Männerchor 19 Uhr in Seyda.

28.11.: 16 Uhr "Ein Dorf singt", in der Ruhlsdorfer Kirche, mit den Ruhlsdorfer Kindern und alten und neuen Liedern.

27.11.: AdventureRock in Elster mit WarumLila und Burnout. 74 Besucher.

21.11.: Jungbläsertag in Seyda, mit Landesposaunenwart Plewka, Beginn 10 Uhr, Abschlusskonzert 16.30 Uhr in der Kirche. Bitte vorher anmelden!

10.11., 17 Uhr: Martinstag in Gadegast; 11.11., 18 Uhr: Martinstag in Elster (17 Uhr) und Seyda (18 Uhr). Mit Martinsspiel, Laternenumzug und Hörnchen.

3.11. Abend zu Erziehungsfragen mit Referent Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle, im Pfarrhaus Seyda  ab 19 Uhr.

2.11.: Arabisch lernen in den Gemeindenachmittagen: "Jaum said" heißt auf arabisch "Guten Tag" (wörtlich: Glücklicher, froher Tag; Saida ist auch ein arabischer Mädchenname und heißt "die Glückliche").

2.11.: Eine masurische Kirchengemeinde besucht den Pfarrbereich im Dezember! Herzlich willkommen!

1.11.: 9.30 Uhr Eiserne Konfirmation in der Kirche in Gadegast (Sitzbankheizung); Reformationsgedenken in Mellnitz, Morxdorf und Mark Zwuschen.

31.10.: Gottesdienste zum Reformationsfest: Naundorf, Seyda, Elster,  Zemnick, Meltendorf, Gentha, Ruhlsdorf.

30.10.: Fahrt zum Konfirmandentreffen nach Wittenberg.

30.10.: Polnische Schulklasse aus Zary kommt wieder Ende November zu Besuch! Quartiere gesucht. (26./27.11.)

30.10.: Besuch eines Dozenten aus Münster auf der Suche nach der alten Glashütte in der Seydaer Heide. Auf Anhieb an Ort und Stelle alte Gläser gefunden: Von 1701 bis 1751 war dort eine der größten deutschen Glashütten, 1/3 der norddeutschen Produktion kam von hier, zu Spitzenzeiten 20.000 Taler Jahresumsatz, 10 Glasmacher waren beschäftigt,  und noch heute sind die Standorte der alten Glasöfen, die wie Iglus aussahen und ca. 3 Meter groß waren, für das kundige Auge zu erkennen. "Glücksburger Glas" kann man zum Beispiel erwerben beim Auktionshaus Fischer in Heilbronn: http://www.auctions-fischer.de/kataloge/online-kataloge/242-europaeisches-glas-studioglas.html?kategorie=97&artikel=56010&L=&cHash=e2c17012e1

25.10.: Beginn der "Winterzeit", letzter Tag der Herbstferien: eine Stunde länger schlafen. Gottesdienste: 8.30 Uhr in Naundorf, 9.30 Uhr in Seyda (letztmalig in der Kirche, dann wieder im Gemeinderaum), 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Gadegast (wo eine andere Zeit angegeben ist, ist es ein Druckfehler), 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

24.10.: Konzert im Gymnasium zum Ende des Bandworkshops, veranstaltet von der Evangelischen Jugend.

24.10.: Seydaer Heimatverein hat neue Homepage: www.heimatverein-seyda.de 

24.10.: Mitgliedsversammlung im Diest-Hof. Es konnte im vergangenen Jahr viel geschehen, darüber wurde ausführlich berichtet, und es ist auch viel Gutes geplant.

24.10.: Mellnitzer Taufständer fährt nach Klitzschena in die dortige Kirche zur Holzwurmbekämpfung, ebenso ein Harmonium aus Elster.

22.10.: Einwohnerversammlung im Schützenhaus. Der Bürgermeister steht Rede und Antwort. Viele beschäftigt die Frage: Kommen Flüchtlinge nach Seyda? Konkretes wurde nicht gesagt. "Seyda" heißt auf arabisch "die Glückliche", "said" heißt "erfreut", "Achlan" - "Hallo!" und "Schukran" - "Danke". "Schipschip" heißt übrigens Pantoffel...

19.10.: 3 Taufen in Meltendorf.

18.10.: 16 Uhr "Wanderkirche" auf dem Diest-Hof, ein Gemeinschaftsprojekt von Diest-Hof, Freikirchlicher Gemeinde Wittenberg und Kirchengemeinde.

18.10.: Volkswandertag. 9.30 Uhr Start am Schützenhaus, Besuch der Schönen Säule, wo August der Starke 1719 einen 18ender erlegte; sonst nicht zugänglich, heute mit Sondergenehmigung.

18.10.: 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda mit Pastorin Brigitte Neumeister, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Wittenberg.

17.10.: Beginn der Herbstferien in Seyda.

14.10.: Gemüse-Projekttag in der Grundschule.

11.10.: 15 Uhr Konzert in der Kirche in Ruhlsdorf, anschließend großes Kaffeetrinken: Begegnung mit Menschen aus aller Welt.

11.10.: 9.30 Uhr Dankgottesdienst anlässlich abgeschlossener Kirchensanierung in Mellnitz. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt.

10.10.: 18 Uhr Herbstliches Konzert in Elster, mit Roland Schubert.

...

7.10.: Erntedankfest auf dem Diest-Hof, 11 Uhr.

4.10.: Erntedankfeste: 8.30 Uhr Mellnitz; 9.30 Uhr Naundorf (mit Superintendenten), 9.30 Uhr Seyda. Außerdem in Elster, Zemnick, Meltendorf, Gentha und Ruhlsdorf.

3.10.: Schmücken der Kirche Seyda zum Erntedankfest, 10 Uhr.

2.10.: 18 Uhr Erntedankfest in Mark Zwuschen.

1.10.: Erntegabensammeln in Elster.

30.9.: Erntegabensammeln in Naundorf, Mark Zwuschen und Ruhlsdorf.

29.9.: Erntegabensammeln in Gentha und Mellnitz.

28.9.: Erntegabensammeln in Seyda und Zemnick.

27.9.: 11 Uhr Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses in Listerfehrda. Demnächst soll auch eine Kapelle gebaut werden. Erntedankfeste in Gadegast und Morxdorf. Gottesdienste in Seyda, Naundorf und Elster.

26.9.: 10 Uhr Kirchenwäsche in Mellnitz. Eine Christusstatue (für die Himmelspforte), Thorvaldsen, 133 cm, können wir nun bekommen. Die ursprüngliche ist vor 40 Jahren verloren gegangen.

26.9.: Gemeindebrief Elster erscheint: Alte Fotos gesucht für die Kirchenausmalung, damit der Restaurator besser die ursprünglichen Fassungen finden kann.

25.9.: Väter-Kinder-Basteln im Pfarrhaus Seyda, ab 17 Uhr, bitte vorher anmelden.

24.9.: Verein Mitteldeutsche Kirchenstraße tagt in Elster, Pfarrhaus, 17.30 Uhr.

23.9.: 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Mellnitz. Dazu wird die alte Gaststätte wieder ihre Türen öffnen. Erntegabensammeln in Gadegast und (mit Trompeten) in Morxdorf.

22.9.: 14.30 Uhr Erntefest der Kirchengemeinde Ruhlsdorf, Dorfgemeinschaftshaus.

22.9.: Orgelsanierung: Die alten Pedaltasten sind zum Teil 8 mm abgetreten (nur vom Ton-Anschlagen!).

21.9.: Scheck über 5000 Euro vom Windanlagenbetreiber vortec wird an die Kirchengemeinde Naundorf überreicht, für die Läuteanlage.

20.9.: Goldene und Diamantene Konfirmation in Seyda. 19 Goldene und 18 Diamantene Jubilanten haben sich angemeldet.

20.9.: Radwandertag.

19.9.: Rot Weiß Seyda gewinnt 4:1 auf dem Fußballplatz gegen die Nachbarn aus Klöden.

17.9.: Restauratorische Voruntersuchungen für eine Sanierung von Kirche, Konfirmandensaal und Pfarrhaus in Elster beginnen. Gesucht werden alte Fotos, um die Arbeit zu unterstützen.

17.9.: Kuchen und Wein vom Bodensee: Von Radfahrern, die in Seyda vor kurzem Station machten. Danke!

16.9.: Orgelsanierung in Seyda beginnt, Orgelbauer Wolter. Die Orgelsanierung in Ruhlsdorf verzögert sich erneut, da durch einen Sturm ein Dachschaden die Orgel erneut verschmutzte.

14.9.: Besuch aus Afrika: Herr Gledstone Kuandika, Techniker im Urwaldhospital Lugala in Tansania, zu Gast in der Kirchengemeinde.

13.9.: Seydaer Gemeinde beim Gottesdienst in der Stadtkirche Wittenberg. http://www.zdf.de/gottesdienste/cranachs-tischgenossen-evangelischer-gottesdienst-aus-wittenberg-40004330.html

12.9.: Spielplatz vor der Mellnitzer Kirche wird eingeweiht, 10 Uhr.

13.9.: Taufe in Elster.

10.9.: Stadtrat Zahna-Elster berät über Ökumenischen Kapellenbau in Listerfehrda.

10.9.: Konfirmandenelternabend in Seyda, 19.30 Uhr.

9.9.: Windkraftbetreiber Vortex spendet 5000 Euro für die Läuteanlage in Naundorf.

8.9.: Lebendiger Adventskalender für Elster im Entstehen. (In Seyda schon einige Jahre Tradition im Amtshaus.)

8.9.: Erstes Geburtstagsständchen des neuen Posaunenchores vor Ort.

8.9.: Neues Gadegaster Klavier (im Gemeinderaum im alten Pastorhaus) wird gestimmt. Gemeindenachmittage beginnen jetzt mit Mozart (oder Beethoven).

7.9.: Homepage der Elsteraner Kirchengemeinde im Entstehen.

6.9.: 90 Jahre Bergholz (Orthopädisches Schuhgeschäft) in Elster. - Die Kirchenbücher erzählen von 9 Generationen Schuhmacherfamilie Bergholz in Seyda und Elster!

5.9.: Diamantene Hochzeit in Seyda, 17 Uhr, anschl. "Winkelfest": Eine ganze Straße feiert mit!!

5.9.: Kirchenexkursion des Vereins "Mitteldeutsche Kirchenstraße", 52 Besucher in der Elsteraner Kirche.

4.9.: "5 unbekannte Soldaten" - nicht mehr unbekannt? Neben den zwei aus dem Kirchenbuch bekannten deutschen Soldaten sollen es drei abgestürzte US-Flieger sein.

3.9.: Neue Gemeindepädagogin für Elster und Listerfehrda nimmt ihren Dienst auf.

2.9.: Die nächsten Kinderkirchenferientage in Seyda: 11.-13.7. und 14.-16.7.

1.9.: Erstes Geburtstagsständchen des neuen Posaunenchores via Whats App.

31.8.: Glockenwartung von Elster bis Naundorf, Morxdorf bis Zemnick.

30.8.: Schulanfangsgottesdienst in Seyda, mit Trompeten und Stück "Herz und Mut" (Lk 10)

29.8.: 16 Schulanfänger in Elster, 12 in Seyda.

24.8. Moskauer Männerchor in Morxdorf, 16 Uhr Kaffeetrinken, 17 Uhr Konzert in der Kirche.

22.8. 19 Uhr Orgelmusik in Zemnick mit Organist Kocourek, Dresden.

8.8. 18 Uhr Orgelmusik in Naundorf mit Kantor Weigert.

1.8. 18 Uhr Orgelmusik in Naundorf mit Kantor Weigert.

26.7.: 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé in Seyda. / Elster: 10.30 Uhr, Morxdorf. 14.30 Uhr. Gadegast: 13 Uhr. Naundorf: 8.30 Uhr. Mellnitz: 13.45 Uhr. Mark Zwuschen: 15.15 Uhr.

25.7.: Willkommen CECILIA!

24.7. Sommerabend mit Grillen und Singen in Gadegast, 19 Uhr.

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12.7.: Sommerfest in Elster...

10.7. Konzert in Mark Zwuschen, Zuckertütenfest,  Zeugnisse...

3.7. Scheunenfest... Mit 2 Bands und DJ.

28.6.: 17 Uhr Musikschule musiziert in der Gadegaster Kirche, "Wie im Himmel, so auf Erden".

21.6.: 9.30 Uhr Heimatfestgottesdienst, mit Taufe.  10.30 Uhr Frühschoppen am Schützenhaus.

20.6.: 15 Uhr Heimatfestumzug, Rummel zeitweise kostenlos für die Kinder (Erlös der "Festschrift" 2015), ROCK im TIERPARK in Seyda. Beginn 19 Uhr mit der "Band mit ohne Namen" mit Kantor Genterczewsky, Dr. Weiss u.a.

20.6.: Bild und Text vom Orgelkonzert des KMD Seyda am Donnerstag: http://www.mz-web.de/jessen/126--schul--und-heimatfest-in-seyda-gewaltige-klaenge-am-zweiten-festtag,20641004,30994932.html

19.6.: Bilder aus Polen vom Besuch im Mai: https://picasaweb.google.com/106055601453063014326/WizytaGosciZNiemiecWSP1?noredirect=1

18.6.: 18.30 Uhr Dank-Andacht in Gentha anlässlich des erfolgreichen Abschlusses der großen Kirchensanierung. Die Kirche wurde einmal von Kurfürstin Hedwig gestiftet, die eine dänische Prinzessin war (Enkelin von Christian, der Luther auf dem Wormser Reichstag erlebte und deshalb Lutheraner wurde). Zu Gast: eine dänische Bischöfin, ein dänischer Superintendent und 10 dänische Pastoren. Auch die Orgel wird eingeweiht nach erfolgreicher Sanierung, mit Kantor Genterczewsky. Anschließend Grillen in der Feuerwehr.

18.6.: Ein Lebenstraum erfüllt sich: Kirchenmusikdirektor Thomas Seyda aus Görlitz spielt an der Seydaer Orgel, Konzert zum Schul- und Heimatfest um 17 Uhr, auch mit dem Frauenchor Seyda.

17.6.: Heimat-Nachmittag, im Schützenhaus.

14.6.: Dank-Gottesdienst anlässlich des Abschlusses der größten Kirchensanierung in Morxdorf seit dem Dreißigjährigen Krieg, 9.30 Uhr Kirche Morxdorf. Die Predigt hält Gastpfarrer Kuhnke aus Hessen; Kindergottesdienst, Gemeindecafé in der Feuerwehr.

13.6.: Schiffsfahrt mit der Partnergemeinde, Start 15.30 Uhr vom Diest-Hof, nach Potsdam, anschließend Abendbrotessen in Sanssouci.

13.6.: 14 Uhr SOMMERFEST auf dem Diest-Hof Seyda. Mit dem Valpariso University Choir zu Beginn! Und einem ganz bunten, vielfältigen Programm.

13.6.: 9 Uhr Kirche Mellnitz: Beginn einer Rundfahrt mit Reisebus über unsere Orte, endend 11.30 Uhr mit Nudelsuppe in Meltendorf.

12.-14.6.: Besuch der Partnergemeinde aus Hessen; Freitag 19 Uhr Grillabend im Pfarrgarten.

9.6.: Suchttagung im Rösenhof Meltendorf.

8.6.: 50 Amerikaner mit 70 "Amerikanern" (gebacken) begrüßt: An der Kapelle war der Valpariso University Choir zu Gast, zum 3. Mal, aus Chicago, der Auswahlchor der größten lutherischen Universität in den USA.

8.6.: Heute werden die silberfarbenen Zinnpfeifen, in der Schweiz gemacht, in die Genthaer Orgel eingebaut. Vor 100 Jahren wurden sie für Kriegszwecke ausgebaut!

7.6. Zwei Seydaer Jungs belegen auf der Landesrangliste Tischtennis Sachsen-Anhalt vordere Plätze!

6./7.6. Zeltlager auf dem Diest-Hof: Gemeinsames Einstudieren eines Stückes zu Jona zum Sommerfest.

5.6.: Russisch-Italienisch-Polnischer Abend im Pfarrgarten. Mit Kutschfahrt, Grillen, Singen mit Gitarre, Wikinger-Schach und feiner Unterhaltung.

5.6.: Ein Seydaer gewinnt den Hauptpreis bei der Gymnasiums-Fest-Lotterie in Jessen.

3.6.: 18 Uhr: Gymnasium Jessen: Theateraufführung von "Nichts".

3.6.: 15-18 Uhr Kirchenwäsche in Seyda. - Wird auch Mellnitz eine Orgel bekommen? Heute wird darüber beraten. - Es ist möglich!

1.6.: Besuch aus Italien, Polen, Russland: Seyda international.

31.5.: 10.30 Uhr Goldene Konfirmation in Elster, mit einem Kinderchor. 14.30 Uhr "Besuchsgottesdienst" in Gentha, mit Gemeindecafé. 8.30 Uhr Gottesdienst für Frühaufsteher in Naundorf. 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda, mit Diakon Gebhardt, Leiter des Diest-Hofes. 13 Uhr Mittagsgottesdienst in Zemnick. 13.45 Andacht in Meltendorf.

30.5.: Kirchenfest in Ruhlsdorf, mit der alten Patronatsfamilie von Hülsen, die zur Sanierung viel beigetragen hat, die jetzt abgeschlossen ist. 16 Uhr Kaffeetrinken in der alten Schule, 17 Uhr Dankandacht in der Kirche.

28.5.: 14 Uhr Gemeindenachmittag in Gadegast, mit Beethoven - am neuen Klavier.

27.5.: 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Naundorf.

26.5.: 19.30 Uhr Jugendkreis in Seyda.

25.5.: Mühlentag! Naundorfer Mühle geöffnet. Und: Pfingstkonzert in Naundorf, mit den Seydaer Blasmusikanten, die auch schon zu den Konfirmationen am 23. und 24.5. spielten. Pfingstmontags-Gottesdienst mit Abendmahlsfeier in Seyda, 9.30 Uhr, wie immer mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Pfingstgottesdienst in Mellnitz: 8.30 Uhr. In Zemnick: 13 Uhr. In Meltendorf: 13.45 Uhr.

24.5.: Pfingstgottesdienst in Seyda (9.30 Uhr). Pfingstandacht an der Kapelle in Mark Zwuschen (15.30 Uhr).

24.5.: Konfirmation in Elster (10.30 Uhr). Konfirmation in Jessen (13 Uhr) - auch für Ruhlsdorf. Konfirmation in Gadegast (13.30 Uhr) - auch für Seyda und Naundorf. Mit Bläsern und Orgeln. 70% der Jugendlichen aus dem alten Pfarrbereich Seyda gehen zur Konfirmation.

23.5.: Weiße Zicklein in Mark Zwuschen geboren.

23.5. Fröhliche Konfirmation in Gentha. Mit Saxophon, Bläsern und der frisch sanierten Orgel. Die neuen Zinnpfeifen kommen allerdings erst noch aus der Schweiz, am 18.6. sind sie da zum "Kirchenfest in Gentha" mit dänischen Gästen (Bischöfin, Superintendent, 12 Pfarrer - die Kirche wurde einmal von einer Kurfürstin, die als dänische Prinzessin nach Sachsen kam, gestiftet, und jetzt für über 100.000 Euro saniert. Gott sei Dank! Dazu auch die Orgel.

23.5. Oldtimer-Rallye durch Seyda!

18.5.: Straße zwischen Zemnick und Raßdorf gesperrt.

18.5.: Jugendfahrt nach Polen (Zary). Eine schöne Begegnung, mit Spiel und Sport, Musik, miteinander Basteln, Baden, Stadtentdeckungen (Zagan) - und dem Abenteuer, in einer polnischen Gastfamilie zu übernachten und die große polnische Gastfreundschaft zu erleben. Wir sind schon wieder eingeladen: Im September wird das 30. Schuljubiläum gefeiert (vgl. www.sp1.zary.pl ) , und im Juni und im November werden wir voraussichtlich wieder Besuch aus Polen in Seyda haben. Neu war diesmal ein kleines Violinkonzert einer polnischen Schülerin, das brachte uns auf die Idee, das wechselseitig zu versuchen, mit verschiedenen Instrumenten - und auch die wechselseitige Übersetzung der Internetseiten ist im Plan. Fast alle Klassenzimmer sind mit Computertafeln ausgestattet. So war es immer sehr leicht, über www.seyda.de die Stadt vorzustellen, und sogar unter "Nachbarn und Partner" die Geschichte des Jugendaustausches zu beleuchten. Ja, sogar das polnische Fernsehen war da; die polnische Seite ist sehr froh über die Austauschmöglichkeit, und wir auch.

Auf der Internetseite der Schule ist gleich ganz vorn der Eingangsbereich zu sehen mit den großen Schautafeln über den Besuch nach Seyda im letzten Jahr.

17.5. Diamantene Konfirmation in Zemnick, 10.30 Uhr. Gottesdienste auch in Naundorf (8.30 Uhr), Seyda (9.30 Uhr) und Elster (10.30 Uhr).

16.5.: Museumsnacht in Seyda: Im Heimatmuseum im Amtshaus./SUMY-Fahrer glücklich heimgekehrt.

15.5.: Goldene Hochzeit in Naundorf. Und in Mark Friedersdorf. Und in Seyda.

14.5.: Christi Himmelfahrt, 9.30 Uhr Andacht an der Heimateiche, 10 Uhr in der Kirche in Meltendorf, 18 Uhr Abendmahlsandacht in der Kapelle MarkZwuschen.

13.5.: 18 Uhr Chor in Seyda. 18.30 Uhr: Heimatverein legt und bindet die 600 Festschriften (am Vortag ist nur eine Handvoll fertig gewesen), mit internationaler Beteiligung (Besuch aus Russland). 19.30 Uhr Ortsteilbeirat Seyda tagt, er wird u.a. die Festschriften in Seyda verteilen. Das Schul- und Heimatfest wird akribisch vorbereitet.

12.5.: Jugendkreis im CVJM, 19.30 Uhr.

12.5.: 11 Uhr: FESTSCHRIFT zum Heimatfest 2015 erscheint, diesmal mit 32 Beiträgen von 29 Autoren. Die Festschrift wird kostenlos abgegeben, eine Spende wird erbeten, damit die Kinder aus Seyda und Umgebung wieder kostenlos den "Rummel" beim Schul- und Heimatfest besuchen können.

11.5.: Religionsunterricht der Grundschule Elster macht einen Ausflug zum Fest Christi Himmelfahrt, zur Heimateiche und zur Kapelle. Projekt "Den Himmel suchen". Auch die Christenlehre aus Seyda macht einen spontanen Ausflug zur Kapelle Mark Zwuschen und lernt dort den Stifter des Landes für die Kapelle kennen, der heute Geburtstag hat und zu einem vorzüglichen mazedonischen Apfelkuchen (nach einem Rezept aus seiner Heimat) einlädt.

11.5.: Die Restaurierungsarbeiten in der Mellnitzer Kirche werden in diesen Tagen fortgesetzt, die "Himmelspforte" an der Ostwand entsteht wieder. Voraussetzung war eine Wandtemperatur von 10 Grad. Dazu sollte eine Heizanlage mit entsprechendem Stromanschluss installiert werden, was 2000 Euro gekostet hätte. Durch gezieltes Öffnen der Türen und Fenster, wenn die Außentemperaturen 10 Grad überstiegen, und auch das rechtzeitige Schließen bei Abfallen der Temperaturen, konnte die Wandtemperatur an der kältesten Stelle auf 9,6 Grad gebracht werden, so dass die Restauratoren nun arbeiten können. Auch die neu auf einen Fuß gesetzte Kanzel erhält ihre Farbigkeit. Am Heiligen Abend wurde sie durch den Weihnachtsengel eingeweiht.

10.5.: 11 Uhr Wallfahrt nach Seyda, von der katholischen Kirchengemeinde Wittenberg-Jessen, nach der Messe fröhliches Beisammensein im Pfarrgarten. Evangelischer Gottesdienst in Seyda um 9.30 Uhr, mit Besuch aus Russland. Gottesdienst auch in Gadegast (13 Uhr), Naundorf (8.30 Uhr), Mellnitz (13.45 Uhr), Mark Zwuschen (15.15 Uhr) und Morxdorf (14.30 Uhr). Konzert zum Muttertag in Elster mit dem Gemischten Chor und Gastchören: In der Kirche Elster, 16 Uhr.

9.5.: 14 Uhr Taufe in Seyda. 16 Uhr Maibaumfest. Silberne Hochzeit in Seyda. Maifeuer in Morxdorf.

8./9.5.: Djen pabjeda: Die Mannschaft "Seyda" gewinnt zum 3. Mal den 1. Platz beim Mitternachts-Volleyballturnier Sachsen-Anhalt und holt den Pokal nach Hause.

8.5.: 70 Jahre Frieden, 8 Uhr Andacht in der Kapelle Mark Zwuschen, 12 Uhr Glockenläuten. Nachgeholtes "Osterfeuer" in Gadegast, mit Suchen für die Kinder.

7.5. Dampferfahrt der Kirchengemeinde, Abfahrt 14 Uhr. Aus Naundorf, Morxdorf, Mark Zwuschen, Mellnitz, Gadegast, Seyda, Wolfswinkel, Zemnick, Gentha, Ruhlsdorf, Elster, Listerfehrda, Gielsdorf - sind Mitfahrende dabei. Müssen wir das nächste Mal zwei Schiffe mieten?

3.5.: Glockenweihe in Leetza, 10 Uhr!

3.5.: Diamantene und Eiserne und Gnaden- Konfirmation in Elster, 10.30 Uhr. Gottesdienste: Gentha: 14.30 Uhr. Meltendorf: 13.45 Uhr. Naundorf: 8.30 Uhr. Ruhlsdorf: 15.15 Uhr. Seyda 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé.

3.5., 5 Uhr: Vogelkundliche Morgenwanderung mit Herrn Motl, Beginn am Schützenhaus. 3.5. 15 Uhr: Der kleine Prinz/Bauchredner-Theater, 16 Uhr: Hoffnungskirche Wittenberg.

1.5.: SPARGELFEST von SEYDALAND.

24.4.: Schulerhaltungsfest 17 Uhr.

12.4: 9.30 Uhr Regionalgottesdienst in Jessen; Abfahrt in Seyda 8.55 Uhr vom Kirchplatz.

11.4.: 9.30 Uhr CVJM-Sport in der Turnhalle.

8.4.: Gemeindenachmittag in Elster, mit Besuch aus Afrika (14.30 Uhr).

7.4.: Beerdigung von Opersänger Hilmar Vehse in Elster, 14 Uhr.

6.4.: OSTERMONTAG: 8.30 Uhr Osterspiel in Naundorf (von den Kindern in der Kirche), anschließend Osterspaziergang und Osterfrühstück. Ostergottesdienste: 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 9.30 Uhr Seyda (Gemeinderaum)

5.4.: OSTERN: Zwillingstaufe in Ruhlsdorf 15.15 Uhr. Elster: 10.30 Uhr, mit Chor. Gentha: 14.30 Uhr. Meltendorf: 13.45 Uhr. Seyda: 9.30 Uhr.  Zemnick: 13 Uhr.

4.4.: Osterfeiern mit Osterfeuer: 19 Uhr auf dem Diest-Hof in Seyda, 21 Uhr Kapelle Mark Zwuschen.

Eva Meinhof 2015.

3.4.: KARFREITAG: Gottesdienste: Elster 10.30 Uhr, Gadegast 13 Uhr, Mark Zwuschen 15.15 Uhr, Mellnitz 13.45 Uhr, Morxdorf 14.30 Uhr, Naundorf 8.30 Uhr, Seyda 09.30 Uhr, Zemnick 10.45 Uhr.

2.4.: Gründonnerstag, Abendmahlsfeiern, in Seyda: Tischabendmahlsfeier.

1.4.: "Fußwaschung" (nach Joh 13) zur Andacht auf dem Diest-Hof.

29.3.: Palmsonntag, verschiedene Gottesdienste, u.a. Palmsonntagsspiel in Seyda.

23.3.: Jugendkreis schon eine Stunde früher beginnend, 18.30 Uhr.

22.3.: Das Gadegaster Pfarrhaus ist neu vermietet. Hier seine Geschichte: www.seyda.de/teil1.htm

20.3.: Moskauer Männerchor zu Gast in Gadegast, 15 Uhr Kaffeetrinken im Pfarrhaus, 16 Uhr Konzert in der geheizten Kirche. 19 Uhr JUGENDKREUZWEG, Im Fokus: Das Kreuz. Von der Kirche Gadegast zum Diest-Hof Seyda, 7 Stationen.

Bibelwoche in Zemnick: Am Dienstag (17.3.) zu Gast: Pfarrer Kasch vom Lutherischen Weltbund. Am Mittwoch (18.3.) Superintendent Beuchel. Am Donnerstag "unter uns". Jeweils 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

In Seyda bewegt sich was: http://www.magisto.com/album/video/fX9wAl5HF0p9eykEDmEwCXh8?l=vsm&o=a&c=w

10.-12.3. Bibelwoche zum Galaterbrief in Ruhlsdorf, jeweils 19.30 Uhr in der Winterkirche. Am Dienstag mit Superintendent Beuchel, am Donnerstag mit Pfarrer Beyer.

8.3. Gottesdienste: 9.30 Uhr Seyda, Abendmahlsfeier; Kindergottesdienst, Gemeindecafé. 8.30 Uhr Naundorf. 10.30 Uhr Elster. 13 Uhr Zemnick, 13.45 Uhr Meltendorf, 14.30 Uhr Gentha, 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

7.3. CVJM-Sport in der Turnhalle.

6.3.: Goldene Hochzeit in Seyda. Weltgebetstag: Frauen aus den Bahamas laden ein: 19.30 Uhr Gadegast.

NEUERSCHEINUNGEN 2014: 

www.seyda.de/2014.htm

Viel Spaß beim Lesen!

 

EIN GESEGNETES NEUES JAHR! 9.30 Uhr Neujahrsgottesdienst in Seyda.

SILVESTER:

Gottesdienste: 15.30 Uhr Elster, 17 Uhr Gadegast, 10 Uhr Gentha, 15 Uhr Mellnitz, 14 Uhr Morxdorf, 16 Uhr Naundorf, 11 Uhr Ruhlsdorf, 18 Uhr Seyda. (und um Mitternacht ist die Kirche offen, Orgel und Gesang).

 

Weil die "Kleine Kirchengeschichte von Elster" ("Nur Pastors Gänse fliegen so hoch"), zum 2. Advent erschienen, leider schon vergriffen ist, hier die Adresse: www.seyda.de/elster.htm

SONNTAG NACH WEIHNACHTEN: 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé.

3. Feiertag: MZ berichtet vom Krippenspiel in Seyda:

http://www.mz-web.de/jessen/krippenspiel-in-seyda-tradition-wird-gepflegt,20641004,29424824.html

 

Weihnachtsgottesdienste:

1. Feiertag: 9.30 Uhr Seyda (Kirche), Elster, Gadegast, Mellnitz, Morxdorf, Mark Zwuschen

2. Feiertag: Naundorf, 9.30 Uhr Seyda (Gemeinderaum), Zemnick, Meltendorf, Gentha, Ruhlsdorf.

In Seyda und Elster mit Kindergottesdienst, in Seyda mit Gemeindecafé. In den Orten zu den gewohnten Zeiten.

HEILIG ABEND - CHRISTVESPERN

Elster 17.00 Uhr, mit Krippenspiel und Chor.

Gadegast 16.15 Uhr, mit Krippenspiel

Gentha 15.30 Uhr, mit Krippenspiel, Saxophon und Flöte

Mellnitz 13.45 Uhr, mit großem musikalischen Krippenspiel

Meltendorf 16 Uhr, mit Orgel und Überraschung

Morxdorf 14.45 Uhr, mit großem musikalischen Krippenspiel

Naundorf 15.30 Uhr, mit Krippenspiel

Ruhlsdorf 18 Uhr, mit Krippenspiel und Trompete

Seyda 17 Uhr, mit großem musikalischem Krippenspiel

Zemnick 19 Uhr, mit Krippenspiel

-

4. ADVENT:

10.30 Uhr Elster. Wer kommt, kann sich auch eine "Kleine Geschichte von Elster" ("Nur Pastors Gänse fliegen so hoch") mitnehmen. Mit Kindergottesdienst, im geheizten Gemeinderaum

13.00 Uhr Gadegast, im Gemeinderaum

15.15 Uhr Mark Zwuschen, Kapelle

13.45 Uhr Mellnitz

14.30 Uhr Morxdorf

9.30 Uhr Seyda

In Naundorf ausnahmsweise kein Gottesdienst.

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Naundorf

mit Mark Friedersdorf

************************************************

                        Pfarrhaus Seyda, 28. November 2014

 

Advent!

Diese besondere Zeit im Jahr beginnt. Wenn es gut geht, richtet sie uns neu aus. Sie bietet so viele Gelegenheiten, Freude zu machen, wie es sie sonst kaum gibt. Da können wir auf die Spur kommen, wofür wir hier sind: Einander zu helfen und beizustehen auf dem Lebensweg. Mit Liebe zu leben.

Sie bietet auch viele Gelegenheiten, den neu kennen zu lernen, der da kommt. Advent heißt bekanntlich „Ankunft“. Jesus kommt. Immer wieder klopft er an an unsere Herzenstür. Und auch am Ende der Zeit wird er da sein.

Die Adventslieder erzählen von ihm. Er ist es, „der Heil und Leben mit sich bringt“. Der „alle Not zum Ende bringt“. Er „steht auch Dir zur Seite“. Große Verheißungen sind das. Manchmal können wir sie einfach nur nachsprechen oder nachsingen. Aber schon das tut gut und kann uns verändern.

Aber es bleibt stehen: Das große Geheimnis der Christen ist die Freude. Die Freude, das Jesus kommt. Dass es nicht so bleiben muss, wie es ist. Dass da noch etwas kommt, was wir uns sehnlich wünschen.

Eine besondere Zeit!

 

In Naundorf ist am 1. Advent um 8.30 Uhr Gottesdienst. Der Kindergottesdienst wird ein besonderer: Ein „Adventsstündchen“ für alle Kinder, auch als Dankeschön für ihren vielfältigen Einsatz, beim Läuten, beim Erntegaben-Sammeln, beim Krippenspiel… Alle sind herzlich eingeladen.

 

Am Mittwoch, den 3. Dezember, ist das klassische Adventskonzert in Naundorf, 19.30 Uhr, mit den schönen Lieder und Melodien. Auch dazu sind alle herzlich eingeladen!

 

Um den 1. Advent gibt es noch ein Rockkonzert, am 28.11. um 19.30 Uhr in der Kirche in Elster – auch von Naundorf aus wurde es vorbereitet, man sieht es an der Vielzahl der Plakate. ADVENTureROCK heißt es, und es spielt D:Projekt. - Am Sonntag ist in Elster um 16.30 Uhr ein großes Chorkonzert. Am Sonntagabend in Seyda singt um 19 Uhr der Moskauer Männerchor, anschließend ist Begegnung im Pfarrhaus. - Am 5. Dezember ab 16.45 Uhr ist der Adventsmarkt auf dem Diest-Hof.

Am 6. Dezember findet um 17 Uhr wieder die Lichterstunde zum Nikolaus im „Märchendorf“ Zemnick statt. Ob Naundorfer Jugendliche dort mitspielen, ist noch nicht ganz klar. Aber es wird wieder ein Nikolausstück geben, und hinterher auch gratis Grillwürstchen für die Kinder, vom Heporö. - Am 6. Dezember ist auch der Weihnachtsmarkt in Mark Zwuschen.

Am 7. Dezember ist um 8.30 Uhr Gottesdienst zum 2. Advent.

Am 13. Dezember ist der Weihnachtsmarkt in Gentha, er beginnt in der Kirche dort um 14.30 Uhr mit einem schönen Programm.

Am 14. Dezember ist die Dorfweihnachtsfeier um 15 Uhr in der Gaststätte Müller in Naundorf.

Und die Christvesper mit Krippenspiel dann am 24.12. um 15.30 Uhr in der Naundorfer Kirche.

Eine gesegnete Adventszeit wünscht allen:

Ihr Pfarrer Meinhof

28.11.: Adventure Rock in Elster! 19.30 Uhr spielt D:Projekt (www.d-projekt.com) in der Kirche. Karten 6 Euro. Sonderpreis: 5 Karten für 15 Euro bei Voranmeldung unter Tel.: 035387 42254.

27./28.11.: Besuch von 9 Mädchen und 5 Jungs aus Polen, mit Lehrerinnen (Gegenbesuch vom Sommer) in Seyda.

23.11.: Ewigkeitssonntag. Gottesdienste mit dem Gedächtnis der Verstorbenen. In Seyda um 9.30 Uhr, mit Abendmahl, im Gemeinderaum - und um 15 Uhr in der Friedhofshalle. In Elster um 10.30 Uhr in der Kirche. In Naundorf um 8.30 Uhr. In Gadegast um 13 Uhr. In Morxdorf um 14 Uhr. In Zemnick um 16 Uhr.

21.11.: Sitzbankheizung in der Gadegaster Kirche wird nun eingebaut. - CVJM-Kalender 2015 zum Druck freigegeben.

17.11.: Besuch von Lutheranern von allen Kontinenten, 15.45 Uhr in Seyda, Pfarrhaus; 18 Uhr in Mellnitz und in Elster, anschließend jeweils Gemeindeabend. Die Gäste kommen aus Burma, China, Taiwan, Indonesien, Australien, Südafrika, Botswana, Kenia, Nigeria, Ghana, Gambia, Kolumbien, USA, Kanada, Dänemark, Estland und Deutschland. Sie sind auf Einladung des Lutherischen Weltbundes in unserem Land.

16.11.: Volkstrauertag, Gedenken in Elster 10.30 Uhr (Beginn in der Kirche, dann Kranzniederlegung), in Seyda um 15 Uhr (Friedhof), in Naundorf 16 Uhr (Beginn in der Kirche, dann Kranzniederlegung).

15.11.: Orgelmusik in Naundorf, 17 Uhr, mit Johanna Pfeiffer.

12.11.: Auf Initiative der Martinsspieler (3 aus Naundorf) wird hier auch um 16.30 Uhr das Martinsspiel in der Kirche aufgeführt.

11.11.: 17 Uhr Martinsfest in Elster, Martinsspiel in der Kirche, Laternenumzug zum Anker (Elbpromenade), dort Hörnchen und Würstchen/Getränke. 18 Uhr Martinstag in Seyda, wie immer.

10.11.: 17 Uhr Martinsfest in Gadegast. Mit Martinsspiel, Laternenumzug und Hörnchen.

9.11.: Beginn der Friedensdekade, täglich Andachten um 18 Uhr bis zum 19.11. "Befreit zum Widerstehen"

9.11.: Bürgermeisterwahl für Jessen.

8.11.: Vereinsfest in Seyda.

6.11.: Bürgermeiserkandidaten stellen sich in Seyda vor!

5.11.: 17 Uhr: Start der Christenlehre in Listerfehrda! - 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Listerfehrda.

2.11.: Gottesdienst in Seyda zum 20.S.n.Tr.: 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Gottesdienste zum Reformationsgedächtnis (mit Abendmahl): 8.30 Uhr Naundorf, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Zemnick, 13.45 Uhr Meltendorf (ohne Abendmahl), 14.30 Uhr Gentha, 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

1.11.: 9.30 Uhr CVJM-Sport in der Turnhalle, mit Bruno Richter.

31.10.: Reformationsfest. Gottesdienste mit Abendmahl: 9.30 Uhr Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. 8.30 Uhr Mellnitz. 13 Uhr Morxdorf. 14 Uhr Mark Zwuschen.

30.10.: Konfirmandentreffen "Lutherspass" in Wittenberg. Orgeleinweihung in Gadegast 17.30 Uhr.

 

 

Fußweg (!) von Jüterbog nach Wittenberg, 46,6 km, am 29.8. Hier: Station in Naundorf.

12.-14.9. Jugendcamp in Klöden. Evangelische Jugend Kirchenkreis Wittenberg.

7.9.: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Schulbeginn in Seyda; 10.30 Uhr in Elster.

6.9.: Einschulung.

4.9.: Schulbeginn.

3.9.: Besuch eines Bischofes aus Tansania in unserem Kirchenkreis.

2.9.: Ausflug der Kinder, die beim Stadtfest Zahna-Elster in einem Stück mitwirkten, mit der Kirchengemeinde Leetza.

1.9.: Besuch des Kreiskirchenamtes Wittenberg im Pfarrbereich Seyda, ab 13.30 Uhr.

31.8.: Saxophon-Konzert in Mellnsdorf, Kirche: 16.30 Uhr.

31.8.: Goldene Konfirmation in Elster, 10.30 Uhr.

In Seyda: 9.30 Uhr Gottesdienst, in Naundorf: 8.30 Uhr. In Gadegast: 13 Uhr. In Morxdorf: 14.30 Uhr. In Mellnitz: 13.45 Uhr. In Mark Zwuschen: 15.15 Uhr.

30.8.: Hochzeit in Elster und Hochzeit in Gadegast.

29.8.: 16 Uhr: Backofenfest in Meltendorf beim Heporö.

29.8.: Wittenberger Botenläuferdelegation läuft den Luther-Tetzel-Weg, 7 Uhr ab Nikolaikirche Jüterbog (Tetzelkasten), 12.15 Uhr Naundorf, 18 Uhr Luthereiche Wittenberg. Ein Seydaer schafft die 46,6 km von Jüterbog bis Wittenberg: Carl Meinhof, 12 Jahre alt. In Naundorf werden die Wanderer an der Mühle mit Klemmkuchen von Frau Ortsteilbeiratsvorsitzender Hilse und mit Sekt und Brause an der "Botschaft Mitteldeutsche Kirchenstraße" in der Straußenfarm Schlüterhof begrüßt.

27.8.: 17.30 Uhr Orgeleinweihung in Zemnick, Orgelmusik mit Kantor Genterczewsky. Anschließend gemütliches Beisammensein.

25.8.: Moskauer Männerchor in Mark Zwuschen: Zuerst zum Kaffeetrinken, dann zum Konzert. 47 Besucher! Geschenk einer Ikone ("Schütze und behüte!").

23.8., ab 10 Uhr: 20 Jahre Landhandel Seyda! Hoffest. Für die Kinder gibt es Kinderschminken und Basteln sowie Glücksraddrehen für Jung und Alt.

10.8.: Gottesdienste: 8.30 Uhr Naundorf, 9.30 Uhr Seyda (mit Kindergottesdienst), 10.30 Uhr Elster (mit Kindergottesdienst), 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

9.8. Hochzeit in Seyda.

20.7.: Sommerfest der Kirchengemeinde Elster, 14 Uhr.

20.7.: Gottesdienste: 9.30 Uhr Seyda, 8.30 Uhr Naundorf, 14 Uhr zum Sommerfest in Elster.

18.7.: Zeugnisausgabe in Seyda.

11.-13.7. Fahrt zur Partnergemeinde in Hessen, 13.7.: 9.30 Uhr Sonntagsandacht in Seyda, 10.30 Uhr Sonntagsandacht in Elster.

8.7.: Neu erschienen: "Die Vorgänger. Zwischen stabilitas loci und peregrinatio. Eine kleine Geschichte der Seydaer Pfarrer."

Und: "Witamy! Deutsch-Polnische Begegnungen zwischen Zary und Seyda 1994-2014".

Und: "Er wird richten die Lebenden und die Toten." Von Menschen in und um Seyda, die unter dem Nationalsozialismus gelitten haben."

7.7.: Konzert mit weißrussischen Künstlern um 19 Uhr in der Meltendorfer Kirche.

6.7.: Gottesdienste. 8.30 Uhr Naundorf, 9.30 Uhr Seyda, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Zemnick, 13.45 Uhr Meltendorf, 14.30 Uhr Gentha, 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

5./6.7.: Dorffest in Gadegast

5.7.: Hochzeit in Seyda

2014

26.2.: 19.30 Uhr Jugendkreis in Seyda, heute mit einer Anleitung, mit Leuten umzugehen, die mir auf den Fuß getreten sind (Mt 18). Und mit einem neuen Spiel, was man drinnen und draußen spielen kann: CrossBowl.

26.2.: 14.30 Uhr Gemeindenachmittag in Ruhlsdorf.

24.2.: Bibelwoche in Elster, heute mit Propst Kasparick (19.30 Uhr), zur Josefsgeschichte. Dienstag: Pfarrer Zirkler vom Lutherischen Weltbund (Dresden), Mittwoch: Superintendent Beuchel. Donnerstag. (Kath.) Pfarrer Schreiber aus Elster. Freitag: Diakon Gebhardt aus Elster (Leiter des Diest-Hofes).

23.2.: Gottesdienst 9.30 Uhr in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Gadegast: 8.30 Uhr. Mark Zwuschen (Kapelle): 15.15 Uhr. Mellnitz: 13.45 Uhr. Morxdorf: 14.30 Uhr. Naundorf: 13 Uhr.

22.2.: Erste Beiträge zur "Festschrift zum Heimatfest" eingetroffen. Redaktionsschluss Anfang April, Beiträge noch willkommen!

21.2.: Seydaer unterwegs beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, 3. Stufe (in Wittenberg). Auch bei der Landesmathematikolympiade in Magdeburg ist ein Seydaer dabei (21./22.2.).

20.2.: Seydaer unterwegs bei "Grundschule macht sich fit". Am Ende: 2. Platz (von 16). 2 Seydaer sind heute auch in Magdeburg zur Latein-Olympiade!

19.2.: Die ganze Woche: Bibelwoche in Naundorf, mit verschiedenen Referenten. Jeden Abend 15-20 Teilnehmer.

...

1.2.: Neue Petition gegen Schulschließung:

https://www.openpetition.de/petition/online/schulschliessungsmoratorium-fuer-sachsen-anhalt?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=schulschliessungsmoratorium-fuer-sachsen-anhalt

 

26.1.: Gottesdienste, z.B. 9.30 Uhr in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. 15 Uhr HEIMATSTUBE: Vortrag zur Seydaer Schulgeschichte, über Direktor Stassen.

25.1.: 9.30 Uhr CVJM-Sport.

24.1.: 18 Uhr "Wir machen Theater": Eltern spielen "Peterchens Mondfahrt" und wollen auf die drohende Schulschließung aufmerksam machen, in der Turnhalle.

24.1. 19 Uhr Feuerwehr-Jahreshauptversammlung.

23.1.: Orgelanträge zu Gentha, Zemnick, Ruhlsdorf werden beschieden. Naundorf ist fertig, Gadegast in Bau.

21.1. Bibelwochen, letzte Woche in Seyda, diese Woche in Gentha - zur Josefsgeschichte.

...

4.1.: Ein Geschenk für die Kapelle: 3 Weise aus dem Morgenland mit Christuskind, zum Anschauen.

3.1. Neujahrsbaden (mit der Zemnicker Christenlehre in Luckenwalde), Neujahrsblasen (in Weidmannsruh).

2.1.: 2800 Seyda-Kalender sind verteilt, an alle Haushalte vom Fläming bis zur Elbe, von der Heide bis vor die Tore Wittenbergs... Und auch nach Polen, Rußland, China, die USA, Simbabwe und Tansania... Wer noch einen haben will, kann sich gern melden ; ). Herzlichen Dank allen Austrägern!

1.1.2014: Ein gesegnetes Neues Jahr! In Seyda: Der erste Gottesdienst um 9.30 Uhr (neue Uhrzeit). Neujahrsreiten auf dem Kirchplatz.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

************************************************

                                                               Pfarrhaus Seyda, zum Jahreswechsel 2013/14

 

Herzlich grüße ich alle zum Jahreswechsel und wünsche, dass wir mit der Weihnachtsbotschaft von Licht und Freude miteinander gestärkt in das Neue Jahr gehen können! Über alle großen Ziele und Zahlen hinaus wird es darauf ankommen, ob wir einander in Freud und Leid beistehen und helfen und also Glauben, Liebe und Hoffnung immer wieder zum Leuchten kommen.

Wir haben dieses besondere Wort in unserer Mitte: Gottes Wort, was das bei uns bewirken kann.

Mit dem Neuen Jahr gibt es eine Veränderung: Der Gottesdienst in Seyda an Sonn- und Feiertagen beginnt nun um 9.30 Uhr. Herzlich willkommen!

Die Jahreslosung für 2014 heißt: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“, sie steht auch über dem beiliegenden Kalender, und die Bilder wollen ein wenig davon erzählen. Das Gelbe sind wie immer die schulfreien Tage!

1. Ob uns das auch dieses Jahr geschenkt wird: Glück und Freude? - wie hier dem Mädchen beim Fasching. 2. Ein Bauer baute ein neues Haus für sich und seine Familie, und da es in seinem Dorf damals noch keine Kirche gab, setzte er mitten hinein ein „Kirchenzimmer“, wo fortan der Gottesdienst stattfand. (In Meltendorf!) 3. Die Hochzeit zu Kana, der Wein war alle… – das erste Wunder, was Jesus tat! Zunächst aber sollen die Diener die großen Krüge mit Wasser füllen. Es heißt  an der Stelle: „Was er Euch sagt, das tut!“ – und sie haben es getan, obwohl es sicher mühsam war und sie den Zweck – mitten in der Nacht – nicht gleich einsahen. – Das Bild hat uns ein weißrussischer Künstler gemalt, es hängt im Gemeinderaum. 4. Der Seydaer Kirchturm, jetzt 160 Jahre alt. 5. Konfirmandenfahrt nach Prag. 6. Der Gute Hirte, der uns durchs Leben trägt… ein Glasfenster in der Seydaer Kirche, aus vielen kleinen Glassplittern wieder zusammengesetzt: Es kann etwas heil werden! 7. Eine kleine Auswahl der Gemeindekirchenräte, insgesamt sind im Pfarrbereich 56 neu gewählt worden. 8. Ein Jesus-Wort wurde ihnen mitgegeben: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, dass ihr Frucht bringt und eure Frucht bleibt.“ (dargestellt am Gadegaster Altar). 9. Die Kirche in Gadegast, 2013 in Öl gemalt. Was für Talente haben wir doch unter uns! Und was für ein unerwartetes Glück in diesem Jahr, dass an so vielen Kirchen große Bauarbeiten durchgeführt werden konnten. Die Gemeinschaft der Christen haben wir auch beim Sammeln gemerkt – welch ein Glück, dass wir einander haben!  10. Eine Christusdarstellung auf einem Ruhlsdorfer Kirchenfenster. 11. Erntegaben-Sammeln in Gentha: In vielen Orten, auch in Seyda, haben sich die Kinder und ihre Begleiter auf den Weg gemacht, und sie wurden nicht enttäuscht. Sie erlebten das Teilen: Was haben wir für ein Glück, dass wir auch anderen abgeben können! Was gab es doch für Ernten in diesem Jahr, zum Beispiel beim Getreide! 12. Die Kirche in Elster, mit Erntekrone. 13. Der „Zeigefinger Gottes“ in Elster: Man kann den Kopf heben und neuen Mut fassen: Gott ist doch da, in unserer Mitte. 14. Christenlehre in Morxdorf bei einer Einladung zum Kuchenessen im Dorf. 15. 850 Jahre ist die Kirche alt, nicht ganz so alt die

Glocke: Auf ihr ist der Kirchenrat Letz vermerkt – bis in unsere Tage hinein gibt es aus dieser Familie Kirchenälteste, von Generation zu Generation. Eine besondere Freude in diesem Jahr neben der großen Kirchensanierung: Die Läuteanlage. Nun kann das Läuten von Haus zu Haus gehen, denn es ist für keinen mehr zu schwer. 16. Glück – auf dem Friedhof? Zum Glück bleiben: Glaube (Anker), Liebe (Herz) und Hoffnung (Kreuz), wie hier in einer alten Grabumfriedung in Seyda im Davidsstern dargestellt. (1 Kor 13,13). 17. Zum Glück gibt´s Weihnachten, und wir können die alte Geschichte immer wieder neu hören: Vom Licht mitten in der dunklen Nacht. Hier Seydaer Krippenspieler.

Untere Reihe: 1. Vor der leeren Grabeshöhle ist Maria Magdalena die erste, die dem Auferstandenen nahe kommt, er sagt: „Ich lebe, und Ihr sollt auch leben!“ – welch ein Glück! Das Kirchenfenster ist in Zemnick zu sehen. 2. Die Zemnicker Christenlehre, die Kinder treffen sich jeden Montag in der alten Gaststätte, eine von 10 Christenlehregruppen in unserem Pfarrbereich. 3. „Gott nahe sein“ – das war auch diesem Bauherrn wichtig: Ein Giebel in Ruhlsdorf. 4. Die Gemeinschaft der Christen reicht über den ganzen Erdball: Hier Besuch aus Afrika und Amerika in Gadegast. 5. Bilder aus Listerfehrda und Elster aus diesem Sommer. Ist es auch im Schweren erfahrbar: „Gott nahe zu sein ist mein Glück?“ Was bleibt sonst? 6. „Wer glaubt, ist nicht allein.“, so hieß das Thema der Kinderkirchenferientage in Seyda in diesem Jahr. Hier sind einige der tatkräftigen Helfer zu sehen, ohne die so ein Zeltlager nicht möglich wäre: allerdings danach, auf großer Fahrt nach Amsterdam; hier auf Zwischenstation in Müschen bei Osnabrück in der Kapelle, die nach dem Vorbild der Kapelle Mark Zwuschen auch rund gebaut wurde (7 Meter im Durchmesser) und wo wir herzlich aufgenommen worden sind. 7. Das „Buch mit den sieben Siegeln“ (eigentlich eine Schriftrolle), das „Lamm, was es allein öffnen kann“ (ein Bild für Jesus) – Bilder aus dem letzten Buch der Bibel, dargestellt auf dem Antependium (=Tuch vor dem Altar) in Gentha. Ein Glück, dass auch die Dinge, die wir nicht ergründen können, in Gottes Hand sind. 8. Gemeinschaft: Jesus mit seinen Jüngern beim Abendmahl. Auf der dem Betrachter zugewandten Seite ist der Tisch schon gedeckt: Wir sind eingeladen, es ist keine „geschlossene Gesellschaft“. Dies kann man sehen, geschnitzt, am Altar in Seyda. 9. Das ist Pastor Hagendorf. Er hatte 6 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren, als Menschen in Not an seine Tür klopften und er sie unter Lebensgefahr versteckte: Die Streikleitung aus Wolfen und Bitterfeld vom 17. Juni 1953, die nicht wusste, wohin, bis einer meinte: „Einer muss uns aufnehmen, das hat Jesus gesagt!“ (Mt 25,35). 10. Erntedankgaben-Sammeln in Mark Zwuschen: In der Kapelle wurden die Gaben aufgebaut und Erntedank gefeiert. 11. Ein besonderer Ausflug: Ein Bus voll Kinder aus Naundorf, die alle (11) Sonntag für Sonntag zum Gottesdienst läuten: Vorläuten – Hauptläuten – und Schlussläuten. 12. Eine Taufe in Mellnitz. Unsere Kinder in Gottes Hand – und wir auch. 13. Fröhliche Musizierstunde der Musikschule, die sich jeden Dienstag im Seydaer Pfarrhaus trifft: Hier beim „Adventskalender im Amtshaus“, wo sich auch im letzten Advent jeden Tag um 16.30 Uhr ein „Türchen“ öffnete. 14. Die neue Glocke vom Diest-Hof. Am Tag, als die Welt untergehen sollte, wurde sie eingeweiht, frei nach Luther: „Wenn morgen die Welt unterginge, will ich heute noch eine Glocke einweihen.“ Unser Gott hat Anfang und Ende in der Hand, und er meint es gut mit uns. 15. „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ – das wird täglich gelebt im Diest-Hof in Seyda, nun seit 130 Jahren. 16. Auch am Abend des Tages ist es ein Glück, alles in Gottes Hände legen zu können: „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Ein gesegnetes Jahr 2014! Ihr Pfarrer Meinhof.

2014

7.1. Bio

13.1.  Papier

14.1. Gelb

20.1. Rest

27.1. Bio

28.1. Gelb

10.2. Bio

11.2.  Gelb

17.2. Rest

24.2.Papier,Bio

25.2. Gelb

10.3. Bio

11.3. Gelb

17.3. Rest

24.3. Bio

25.3. Gelb

7.4. Papier, Bio

8.4. Gelb

14.4. Rest

22.4.Gelb,Bio

5.5. Bio

6.5. Gelb

12.5. Rest

19.5.Papier, Bio

20.5. Gelb

2.6. Bio

3.6. Gelb

10.6. Rest

16.6. Bio

17.6. Gelb

30.6.Papier,Bio

1.7. Gelb

7.7. Rest, Bio

14.7. Bio

15.7. Gelb

21.7. Bio

28.7. Bio

29.7. Gelb

4.8. Rest,Bio

11.8.Papier,Bio

12.8. Gelb

18.8. Bio

25.8. Bio

26.8. Gelb

1.9. Rest

8.9. Bio

9.9. Gelb

22.9.Papier,Bio

23.9. Gelb

29.9. Rest

6.10. Bio

7.10. Gelb

20.10. Bio

21.10. Gelb

27.10. Rest

3.11. Papier,Bio

4.11. Gelb

17.11. Bio

18.11. Gelb

24.11. Rest

1.12. Bio

2.12. Gelb

15.12.Papier,Bio

16.12. Gelb

22.12. Rest

30.12. Gelb

 

Angaben ohne Gewähr.

 

P.S.:

Wenn Sie etwas auf

dem Herzen haben...

...können Sie es hier loswerden.

EIN FROHES UND GESEGNETES CHRISTFEST!

HEILIG ABEND: Seyda 17 Uhr (mit großem musikalischen Krippenspiel und Trompeten)

Elster: 17 Uhr (mit Krippenspiel und Chor)

Gadegast: 16.15 Uhr (mit Krippenspiel)

Gentha: 15.30 Uhr (mit Krippenspiel und Saxophon)

Mellnitz: 14 Uhr (mit großem musikalischen Krippenspiel)

Meltendorf: 16 Uhr, mit Einweihung des neuen Instumentes und der neuen Bestuhlung, viele Lieder.

Morxdorf: 14.45 Uhr (mit großem musikalischen Krippenspiel)

Naundorf: 15.30 Uhr (mit Krippenspiel aus alten Liedern und viel Gitarrenmusik)

Ruhlsdorf: 18 Uhr (mit Krippenspiel aus alten Liedern und Trompetenmusik)

Zemnick: 19 Uhr (mit Krippenspiel aus alten Liedern und Flötenmusik)

1. Feiertag: 8.30 Uhr Mellnitz, 10 Uhr Seyda (Ausflugsgottesdienst nach Elster) 10.15 Uhr Elster, 13 Uhr Gadegast, 14 Uhr Morxdorf.  - 2. Feiertag: 8.30 Uhr Naundorf, 10 Uhr Seyda (Gemeinderaum), 13 Uhr Zemnick, 14 Uhr Gentha (Gutshaus), 15 Uhr Ruhlsdorf. 3. FEIERTAG: 14 UHR KAPELLE MARK ZWUSCHEN WEIHNACHTSANDACHT MIT BESUCH AUS INDIEN, ORGEL- UND FLÖTENMUSIK sowie der Einweihung eines Gedenksteins zur Landschenkung.

...

2.12.: 20 Jahre Heporö Zemnick!

1.12.: 1. Advent. Gottesdienste 9(!) Uhr in Naundorf, mit Kindergottesdienst, 10 Uhr in Seyda (auch mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé, Abendmahlsfeier), 13 Uhr Gadegast, 14 Uhr Morxdorf, 15 Uhr Mellnitz - und um 19 Uhr singt der Moskauer Männerchor in der Seydaer Kirche.

30.11., 16 Uhr Ein Dorf singt: In Ruhlsdorf, Kirche.

24.11.: Ewigkeitssonntag. Gedächtnis der Verstorbenen. 8.30 Uhr Naundorf, anschließend Straßensammlung für die Diakonie. 10 Uhr Seyda (Abendmahl), 13 Uhr Zemnick, 14 Uhr Gentha. 15 Uhr auf dem Friedhof in Seyda. 16 Uhr Ruhlsdorf.

17.11.: Volkstrauertag. Gedenken von Stadt und Kirchengemeinde auf dem Friedhof, 15 Uhr. In Naundorf in der Kirche, Kranzniederlegung am Gedenkstein um 16 Uhr. Sonntagsandachten mit dem Gedächtnis der Verstorbenen: 8.30 Uhr Morxdorf, 13 Uhr Gadegast, 14 Uhr Mellnitz. 10 Uhr Sonntagsandacht in Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé.

11.11.: 18 Uhr Martinstag in Seyda, mit Martinsspiel, Laternenumzug und Hörnchen.

10.11.: 17 Uhr Martinstag in Gadegast. 10 Uhr Sonntagsandacht in Seyda. Beginn der Friedensdekade. 8.30 Uhr in Naundorf, 13 Uhr Zemnick, 14 Uhr Gentha, 15 Uhr Ruhlsdorf.

7.11.: Beginn des neuen Elternkurses im Seydaer Pfarrhaus (7./14./21./28.11., jeweils 19.30 Uhr mit Referent Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle).

3.11.: Gottesdienste: 10 Uhr Seyda, wieder im Gemeinderaum, 8.30 Uhr Naundorf (geheizte Kirche), 13 Uhr Gadegast (Winterkirche), 14 Uhr Morxdorf, 15 Uhr Mellnitz. 16 Uhr Einweihung der Orgel in Woltersdorf.

31.10.: Verabschiedung und Einführung der Gemeindekirchenräte des Pfarrbereichs Seyda.

...

22.10.: Wahl zum Gemeindekirchenrat: MORXDORF.

21.10.: Ausflug aller Naundorfer Kinder- und Jugendlicher, die am Läutedienst teilhaben, von 11 waren 3 im Urlaub - also 8.

20.10.: Gottesdienste: Naundorf (8.30 Uhr), Seyda (10 Uhr), Zemnick (13 Uhr), Gentha (14 Uhr), Ruhlsdorf (15 Uhr).

19.10.: Der neue Mister Sydow heißt Johannes Freiwald, Wahl beim Vereinsfest.

18.10.: Einbruch in der Grundschule. Beginn der Herbstferien.

17.10.: Experten-Treffen um die Seydaer Homepage. Neue Hoffnung?

15.10.: Wahl zum Gemeindekirchenrat: GENTHA. Wahlbeteiligung 64%. Die meisten Stimmen erhielt Christina Dölz (35)...

13.10.: 9.30 Uhr Regionalgottesdienst in Seyda, mit den Bläsern und Kirchenchören der Region und einer Trommelgruppe, Predigt zu den Geboten, Kindergottesdienst, Gemeindecafé.

10.10.: Wahl zum Gemeindekirchenrat: GADEGAST. Wahlbeteiligung 69%. Die meisten Stimmen erhielt Wilma Werner (97)...

9.10.: Wahl zum Gemeindekirchenrat: MELLNITZ. Wahlbeteiligung 75%. Die meisten Stimmen erhielt Sigrid Ströber (18)...

8.10.: Wahl zum Gemeindekirchenrat: RUHLSDORF. Wahlbeteiligung 56%. Die meisten Stimmen erhielt Christel Letz (38)...

7.10.:  Wahl zum Gemeindekirchenrat: ZEMNICK: Wahlbeteiligung 63%. Die meisten Stimmen erhielt Rita Gresse (30)...

6.10. Erntedankfeste... Wahl zum Gemeindekirchenrat:  SEYDA: Wahlbeteiligung 37%. Als Kirchenräte gewählt: Doris Bergholz       209 Stimmen, Thomas Schudde    102 Stimmen, Gisa Letz                        100 Stimmen, Birgit Cech               99 Stimmen, Torsten Käßner        83 Stimmen, Doreen Busse           46 Stimmen. Als Stellvertreter gewählt: Simone Lindemann          43 Stimmen, André Fritzsche        42 Stimmen, Vernado Hein           41 Stimmen, Martina Hilse           34 Stimmen. Verabschiedung des alten Gemeindekirchenrates und Einführung des neuen: 31.10.13, 10 Uhr. Insgesamt sind im Pfarrbereich 51 Gemeindekirchenräte zu wählen.

Wahl zum Gemeindekirchenrat: NAUNDORF:  Wahlbeteiligung 77%. Die meisten Stimmen erhielt Iris Dombrowitzki (75)...

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8.9.: Tag des Offenen Denkmals, Andachten zur Kirchengeschichte um 8.30 Uhr in Naundorf, 10 Uhr in Seyda, 13 Uhr in Gadegast (Pfarrhaus), 14 Uhr Morxdorf (Baustelle Kirche) und 15 Uhr Mellnitz. - 10 Uhr Wiedereinweihung Kirche Woltersdorf.

7.9.: 700 Jahre Prettin, 15 Uhr "Der Schlüssel zum Himmel", ein Kindermusical der Singschule zur Geschichte der heiligen Elisabeth von Thüringen. Ein Bus aus Seyda fährt hin.

7.9.: CVJM-Sport in der Turnhalle, 9.30 Uhr bis 11 Uhr.

6.9.: 19 Uhr Grillen und Singen in Gadegast, bei Prestings.

5.9.: Heute jährt sich zum 200. Mal der Tag des "Treffens von Gadegast", einem Vorgefecht der Schlacht von Dennewitz (6.9.), an dem 315 Soldaten ums Leben kamen - und eine Zivilperson. Die Gadegaster hatten sich in die Nachthainigte, ein Sumpfgebiet, geflüchtet, nur eine alte Frau, über 80 Jahre alt, war zu Hause geblieben ("Mir passiert ja nichts."). Sie bekam einen Streifschuss ab. Außerdem ging ein Haus in Flammen auf (im Winkel, heute Renate und Matthias Clemens). In ihm befand sich die Kirchenkasse, so dass wir von diesem Jahr keine ordentlichen Belege haben. Ein paar Monate später starben ca. 10% der Bevölkerung an Krankheiten, die wohl durch die großen Menschenansammlungen (7000 Soldaten in Seyda) und das schmutzige Wasser im Sumpf verursacht worden waren. Das Seehauser Pfarrhaus wurde zerstört, so dass der Pastor von dort für längere Zeit nach Gadegast kam. - In Gadegast wird heute bei einem Gemeindenachmittag um 14 Uhr dieses Tages gedacht. Vor 100 Jahren war unter Anleitung von Pastor Voigt das Denkmal vor der Kirche errichtet worden. Vor kurzem wurde es unter Regie von Bürgermeister Egon Clemens erneuert.

5.9.: CVJM-Eltern-Kind-Turnen, Turnhalle Seyda, 16 bis 17 Uhr.

1.9.: 10 Uhr Seyda: Gottesdienst zum Schulbeginn. - Gottesdienste auch um 8.30 Uhr in Naundorf, 13 Uhr in Zemnick, 14 Uhr in Gentha und 15 Uhr in Ruhlsdorf.

1.9.: 10 - 16 Uhr Flohmarkt in Raßdorf, Nr. 11.

31.8.: 130 Jahre Feuerwehr Mellnsdorf: Großes Fest, ab 14 Uhr. 1.9., 16 Uhr: Konzert in der Kirche.

31.8.: Schuleinführung (1. Klasse). 9 Schulanfänger, 8 waren da. Die 2. Klasse brachte ein buntes Programm, u.a. "Die Bremer Stadtmusikanten". Zuckertütenbaum!

31.8.: Grabungen auf dem Friedhof: "5 unbekannte Soldaten", so steht es auf einem Grabstein am Eingang, daneben befindet sich ein Stein zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt der zwei Weltkriege. Im Kirchenbuch sind aber zwei Soldaten - in den allerletzten Kriegstagen gefallen - namentlich vermerkt. Nun wurde - mit Genehmigung und unter Beteiligung der Kriegsgräberfürsorge - gegraben, um mehr Gewissheit zu bekommen. Angehörige waren auch dabei, ebenso der Tischler, der als Lehrling damals das Einsargen zu erledigen hatte.

31.8.: Noch bis Dienstag: Besuch aus Holland in Seyda - 1955 von Seyda nach Den Haag gezogen.

30.8.: Gemeindekirchenratssitzung in Gentha: Zusatzantrag zur Sanierung des einsturzgefährdeten Turmes wird gefasst. Die Schäden kamen bei den laufenden Sanierungsarbeiten zum Vorschein. Außerdem wurde die Kandidatenliste für die Gemeindekirchenratswahl abschließend behandelt. Es sind jetzt 8 Kandidaten. Die Wahlen sind am 13. und 15. Oktober.

29.8.: Schulstart in Seyda. In Wittenberg pflanzt ein tansanianischer Bischof einen Baum im Luthergarten (17 Uhr).

29.8.: Gemeindenachmittag in Seyda, 14 Uhr.

29.8.: Apsis in Gadegast abgedeckt. Der Dachstuhl wird - unter Verwendung auch alter Hölzer - neu aufgebaut - und deshalb erst einmal komplett heruntergeholt. Ein neues Bild ist entstanden, und man kann rätseln, wie die Kirche einmal gebaut wurde: Zuerst die Apsis, dann das Schiff - oder umgekehrt.

28.8.: Heimatverein Seyda trifft sich jetzt jeden Mittwoch um 18.30 Uhr in den Heimatstuben im Amtshaus. Immer am letzten im Monat Vorstandssitzung, am ersten Saubermach-Aktion.

27.8.: Besuch aus Tschechien auf dem Kirchplatz, per Rad.

27.8.: Baubesprechnungen 10 Uhr Kirche Morxdorf, 11.30 Uhr Kirche Gadegast: Fast eine halbe Million wird in diesen Tagen in den Kirchen in Gentha, Gadegast, Morxdorf und Mellnitz verbaut. Die Bauarbeiten gehen voran, werden sich aber noch etliche Wochen hinziehen. In Gadegast wurde durch die Sichtbarmachung des kompletten Dachstuhls deutlich, dass die Kirche in drei Etappen gebaut worden ist: Von Osten nach Westen.

27.8.: Fleißige Hände säubern die Wege auf dem Kirchplatz vom Unkraut. Vielen Dank!

26.8.: Maurer- und Malerarbeiten an der Fassade des alten Pastorhauses am Kirchbogen 2 von 1744.

26.8.: 8 Uhr Andacht in der Kapelle Mark Zwuschen. Im Sommer waren viele Besucher da, wie man im "Gästebuch" lesen kann. Alles ist fein in Ordnung. In Müschen bei Osnabrück, der "Schwesterkapelle", ist zur Zeit eine kleine Ausstellung über die Kapelle Mark Zwuschen zu sehen, Folge des Besuchs einer Jugendgruppe von hier im Juli.

25.8.: 8.30 Uhr Gottesdienst in Gadegast, 10 Uhr in Seyda (mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé), 13 Uhr in Naundorf, 14 Uhr in Morxdorf, 15 Uhr in Mellnitz.

24.8.: 14 Uhr Diamantene Hochzeit in Naundorf (Kirche). Mit Kantor und den Vereinigten Kirchenchören! 15 Uhr Taufe in Mellnitz.

22.8.: 1072 Unterschriften gegen die Schulschließung aus unserer Stadt! Im ganzen wurden über 16000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, die alsbald dem Land übergeben werden sollen.

22.8.2013: Paradiesische Wanderung: In der Seydaer Heide, nur 10 Minuten mit dem Rad vom Stadtzentrum: Der Kolonieteich, im Wald. Himmlische Ruhe. Ein Fußweg um den Teich. Auch dabei: Imbiss mit Brombeeren. Man kann auch gleich ein gutes Werk tun - der Weg muss immer mal gegangen werden, damit er begehbar bleibt.

Was vorher war, steht im kleinen Menü "tagebuch 2006".


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